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Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.06.2011

Anregung an die Baukünstler, sich dem Notwendigen zuzuwenden

Der Architekt Christoph Ingenhoven über seinen Container für humanitäre Hilfe

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Der Architekt Christoph Ingenhoven steht vor seinem Modell "1 UNIT" bei der Ausstellung "Container Architektur" im NRW-Forum. (picture alliance / dpa /  Maximilian Haupt)
Der Architekt Christoph Ingenhoven steht vor seinem Modell "1 UNIT" bei der Ausstellung "Container Architektur" im NRW-Forum. (picture alliance / dpa / Maximilian Haupt)

Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven wünscht sich mehr soziales Engagement in der Architektur. "Es gibt viele Notwendigkeiten, derer man sich annehmen müsste", sagte Ingenhoven.

Er denke zum Beispiel an Konzepte, die sich mit den Problemen weltweiter Überbevölkerung und wachsender Ballungsgebiete beschäftigen. Viele zeitgenössische Entwürfe seien jedoch "stark auf Außenwirkung hin bedacht", so Ingenhoven. In Architekturmagazinen würden häufig "sehr, sehr exquisite", aber nur selten sinnvolle Konstruktionen gezeigt.

Auf der morgen öffnenden Ausstellung "Container-Architektur" im NRW-Forum Düsseldorf ist Ingenhoven mit einem Beitrag vertreten. Künstler, Designer und Architekten präsentieren dort bis zum 4. September 2011 insgesamt 24 Modelle von Containern, in denen man schlafen, arbeiten und leben kann. Ingenhoven hat einen mobilen Notfall-Container entwickelt, der sich in Krisengebieten als Hospital einsetzen lässt. Der Entwurf sei ein Appell an seine Kollegen, "sich mit den sehr notwendigen Dingen" zu beschäftigen, sagt er.

Das vollständige Gespräch mit Christoph Ingenhoven können Sie bis zum 7. November 2011 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

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