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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 11.10.2020

2777. AusgabeSieben auf einen Streich?

Moderation: Ralf Bei der Kellen

Eine 7 aus Metall liegt auf einem moosigen Stein. (Unsplash/Waldemar Brandt)
Heute dreht sich alles um die Zahl Sieben. Dennoch hat unser Sonntagsrätsel auch diesmal nur die gewohnten sechs Fragen. (Unsplash/Waldemar Brandt)

Passend zur 2777. Ausgabe des Sonntagsrätsels geht es diesmal um die Zahl Sieben in der Musik. Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben.

1. Frage:

Vor allem in der jüdisch-christlichen Tradition hat die Sieben einen besonderen Stellenwert. Man denke nur an die sieben Tage der Schöpfung, die sieben Tugenden, die sieben Todsünden oder eben auch: "Die sieben Worte Jesu Christi am Kreuz". Um 1645 schuf ein Barock-Komponist ein Chorwerk mit diesem Titel. Geboren wurde der gesuchte Mann nach dem Gregorianischen Kalender am 18. Oktober 1585 in Köstritz, gestorben ist er am 16. November 1672 in Dresden. Der sechste, der letzte Buchstabe aus seinem Familiennamen, ist der Auftaktbuchstabe des gesuchten Begriffs.

2. Frage:

Der Tanz der sieben Schleier klingt nach einem biblischen Motiv, ist aber keines. Zugeschrieben wird er Salome. Die wiederum kommt in der Bibel vor, wo sie vor König Herodes tanzt. Der ist von ihrem Tanz dermaßen hingerissen, dass er Salome einen Wunsch gewährt. Daraufhin wünscht sich die junge Frau den Kopf von Johannes dem Täufer. Ende des 19. Jahrhunderts inspirierte Salome als so erotische wie grausame Frau Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst.

1891 verfasste ein in Irland geborener Schriftsteller ein Theaterstück mit dem Titel "Salomé", in dem er ihr den Tanz mit den sieben Schleiern andichtete. Aus diesem Theaterstück machte Richard Strauss 1905 eine Oper, in der der "Tanz der sieben Schleier" ebenfalls vorkommt. Und wer war der Verfasser des Theaterstücks? Bitte notieren Sie den ersten Buchstaben aus seinem Familiennamen.

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3. Frage:

Von Johannes dem Täufer kommen wir zu Johannes von Patmos, dem Verfasser der Offenbarung des Johannes, dem letzten Kapitel des Neuen Testaments. In diesem kommt die Sieben ganze 54 Mal vor, zum Beispiel in den sieben Posaunen, dem siebenköpfigen Tier und dem Buch mit den sieben Siegeln. Letzteres taucht auch in dem Gospelsong "John The Revelator" auf. In der Sendung zu hören ist der Bluesmusiker Son House mit einer Liveversion des Liedes aus dem Jahr 1970. Die Frage zielt auf das griechische Wort, mit dem man die Offenbarung des Johannes noch bezeichnet. Über die Jahre ist das Wort zu einem Synonym für den Weltuntergang geworden. Zielführend ist hier der letzte Buchstabe.

4. Frage:

Vom Buch mit den sieben Siegeln fliegen wir zu Wolke Sieben. Philipp Dittberner ist ein Singer-Songwriter aus Berlin. 2015 war er mit dem Lied "Wolke vier" öfter im Radio zu hören. Die zugehörige Frage zielt ebenfalls auf den Himmel. Gesucht wird der siebte Planet unseres Sonnensystems (von der Sonne aus gezählt). Der zweite Buchstabe aus seinem Namen bringt sie der Lösung einen Schritt näher.

5. Frage:

1954 hatte die Sängerin Illo Schieder einen Hit mit dem Lied "Sieben einsame Tage", der deutschen Fassung des Country-Klassikers "Seven Lonely Days". Gegenüber dem Original klingt diese Fassung ein wenig hölzern. Dabei konnte der Leiter des begleitenden Ensembles durchaus swingen. Geboren wurde dieser Saxophonist und Bigband-Leader am 2. April 1926 in München, wo er am 15. August 2015 verstarb. In den 50er-Jahren spielte er tagsüber Schlager und Volksmusik – und abends Jazz. In den 1970er-Jahren waren dann seine "Trimm Dich"-Platten echte Verkaufsschlager. Aus seinem Familiennamen schreiben Sie bitte auf: den ersten oder den vierten Buchstaben.

6. Frage:

In dem Lied "Monkey Gone To Heaven" aus dem Jahr 1989 wird die Zahl Sieben ganz klar Gott zugeordnet. Geschrieben hat das Lied der Gitarrist Black Francis, gesungen hat er es mit der Bassistin Kim Deal. Und wie heißt die US-amerikanische Band, zu der die beiden gehören bzw. gehörten? Der fünfte Buchstabe aus dem Wort nach dem bestimmten Artikel ist der letzte des diesmal gesuchten Rätselwortes.

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

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Sonntagsrätsel

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