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Literatur / Archiv | Beitrag vom 28.04.2019

110 Jahre Tel AvivEine literarische Stadterkundung

Von Sigrid Brinkmann

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Blick über das neu errichtete Tel Aviv von 1925. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)
So sah das neu errichtete Tel Aviv 1925 aus. 16 Jahre zuvor, 1909, begann der Bau der Stadt. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)

Der "Frühlingshügel", wie Tel Aviv heißt, sollte eine Gartenstadt werden. 1909 erhielten die ersten 66 Familien per Los Grundstücke - in der ersten, noch zu bauenden hebräischen Stadt. Tel Aviv sollte bald zum Zentrum der jüdischen Immigration werden.

Die frühe Geschichte der ersten Bewohner Tel Avivs umkreist der Schriftsteller S. Yizhar, Kind der ersten Generation von Einwanderern. Lizzie Doron erinnert an eine verschwundene Welt in dem kleinen Viertel Yad Elijahu, wo Überlebende der Konzentrationslager ihren eigenen Kosmos hüteten.

Michal Zamir beschreibt den Wandel in "Zahala", einer ehemals exklusiven Siedlung für Armeegeneräle und deren Familien. Und Ronny Someck schwört auf das "Tamar" in der Sheinkin-Straße, denn das 1941 gegründete Café gehört zu den wenigen Plätzen in der schnelllebigen Stadt, wo alles bleibt, wie es war. 

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument.
Die Sendung wurde erstmals 2009 ausgestrahlt.

Mehr bei deutschlandradio.de

100 Jahre Bauhaus - Tel Aviv: Zwischen Bulldozern und begehbaren Kleiderschränken
(Deutschlandfunk, Das Feature, 01.03.2019)

Tel Aviv - Sommer, Sonne, Schabbatsegen
(Deutschlandfunk Kultur, Aus der jüdischen Welt, 03.08.2018)

Besuch in einem palästinensischen Dorf - Die Eingeschlossenen
(Deutschlandfunk Kultur, Studio 9, 14.01.2019)

Literatur

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