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Dienstag, 24.04.2018
 
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Weltzeit

Sendung vom 14.03.2018
Kirchennahe Demonstranten in der Demokratischen Republik Kongo protestieren gegen Präsident Kabila. Ein Mann in der Mitte der Gruppe trägt ein großes Kreuz. (AFP / John Wessels)

Neue Not im reichen KongoWer profitiert von Krisen und Chaos?

Zwei Millionen Kinder sind laut UN im Kongo von Hunger bedroht, Hunderttausende auf der Flucht. Cholera-Fälle häufen sich. Im April laden die Vereinten Nationen zu einer Geberkonferenz - doch die Profiteure der Armut sitzen ebenfalls im Präsidentenpalast.

Sendung vom 13.03.2018
An der Dalieh-Küste standen früher Fischerhäuser und Cafés. Jetzt finden nur noch wenige Menschen die Lücke im Zaun und sitzen auf den Steinen. (Julia Neumann)

Bau-Kapitalismus in BeirutBis der letzte Strand privatisiert ist

Mal schnell in Beirut ans Mittelmeer: Das liegt nahe für Bewohner, ist aber schwierig. Fast alle Strandabschnitte sind mit Hotels und Privatwohnungen zugebaut. Die libanesische Hauptstadt ist ein Spekulationsobjekt, das Aktivisten und Mieter zurückerobern wollen.

Die am Abend erleuchteten Büros der Hochhäuser in Frankfurt am Main (Hessen), mit Zoomeffekt fotografiert (picture alliance / Frank Rumpenhorst/dpa)

Gentrifizierung in VancouverDie dunkle Seite der Globalisierung

Stark steigende Preise für Wohnraum in Großstädten machen Millionen Menschen zu schaffen. Viele müssen wegziehen. Verantwortlich sind oft ausländische Spekulaten, in Vancouver - an Kanadas Westküste - vor allem Chinesen. Jetzt reagiert die Politik.

Sendung vom 12.03.2018Sendung vom 08.03.2018
Viele Frauen sitzen in Reihen hintereinander und schauen in die Kamera. (Thomas Franke)

Frauen in Georgien Zwischen Scham und Widerstand

"Wir leben in einem patriarchalischen System, in dem der Mann über der Frau steht. Männer können sich mehr erlauben und werden von der Gesellschaft dafür nicht bestraft." Sagt Salome Chagelishvili vom Zentrum gegen häusliche Gewalt in Tiflis.

Frauen sitzen in einem Raum, in dem sie vor Männergewalt in Pakistan geschützt werden sollen  (ZPress)

Pakistanische FrauenGefangen in der Tradition

"Frauen-Universitäten in Pakistan sind auf jeden Fall ein Fortschritt", sagt unser Korrespondent Michael Groth. Er hat eine in Lahore besucht und dort erfahren, dass Studentinnen oft an kulturelle Grenzen stoßen.

Sendung vom 07.03.2018
Die meisten Häuser in Teriachi wurden von ihren Besitzern verlassen. (Panajotis Gavrilis)

Grenzreise durch Griechenland1000 Kilometer zu den Vergessenen

Kein Arzt, kein Supermarkt - viele abgelegene griechische Grenzregionen drohen auszusterben. Die verbliebenen Bewohner fühlen sich vom Staat allein gelassen. In dieser Randlage lebt auch eine muslimische Minderheit, die seit 1923 eingeschränkt die Scharia praktiziert.

Sendung vom 06.03.2018
Die "Mission Ashra" ist das einzige Heim für psychisch kranke Frauen im indischen Odisha. Sieben von ihnen stehen hinter einem Gitter und gucken raus. (Thomas Kruchem)

Weggesperrt in IndienHilfe statt Heiler für psychisch Kranke

Sie brauchen Hilfe - und das schnell: Rund zwei Prozent der Weltbevölkerung leiden an psychischen Erkrankungen mit sofortigem Handlungsbedarf, schätzt die WHO. Allein in Indien sind es 30 Millionen. Oft landen sie beim Heiler - oder es ergeht ihnen noch schlimmer.

Sendung vom 05.03.2018
(Fiorella Arenas Catacora)

Thailand im KlimawandelIst Leben ohne Motorrad möglich?

Thailands Wirtschaft wächst, genauso wie der Konsum der Menschen, ihr CO2-Ausstoß und Energie-Verbrauch. Gleichzeitig ist das Land besonders vom Klimawandel betroffen. Doch beim Thema Umweltbewusstsein heißt es: Fehlanzeige. Nur wenige Thailänder sorgen sich um die Natur.

Sendung vom 01.03.2018
Wieder im Wahlkampfmodus: Silvio Berlusconi (imago/Matteo Gribaudi)

Italien wählt ParlamentRechte, Revolutionen und Berlusconi

Italiens Wirtschaft verzeichnet erstmals wieder Wachstum, da droht der nächste Stillstand durch die Parlamentswahl am 4. März. Eine stabile Regierungskoalition ist nicht in Sicht. Klar ist nur, dass Berlusconi nicht Ministerpräsident wird. Bis 2019.

Sendung vom 28.02.2018
"#MeToo"-Protest in Hollywood, Opfer von protestieren gegen sexuelle Gewalt und Belästigung. (AFP/Mark Ralston)

Hollywood und #MeTooDas Ende der Männer-Oscars?

Hollywood ist das Epizentrum der #MeToo-Debatte. Nach den Enthüllungen über den Produzenten Harvey Weinstein im Oktober 2017 kommen immer mehr Vorwürfe gegen Verantwortliche der Filmindustrie ans Licht. Was bedeutet das für die Oscars, die am Sonntag verliehen werden?

Sendung vom 27.02.2018
Gewerkschaftschef Waleri Tschernysch in Sewerodonezk (Deutschlandradio/ Sabine Adler)

Niedergang der OstukraineKrieg oder Regierung verantwortlich?

Vier Jahre dauert der Krieg in der Ostukraine nun an. Seit die Separatisten mit Unterstützung Russlands das industrielle Herz der Ukraine geteilt haben, ist die Region im Niedergang begriffen. Von der ukrainischen Regierung fühlen sich viele im Stich gelassen.

Ukrainer an der Grenze zu Polen. Seit dem 11. Juni dürfen ukrainische Staatsbürger ohne Visum in die EU einreisen.  (AFP/Yuri Dyachyshyn)

Die nützlichen MigrantenZwei Millionen Ukrainer in Polen

Polen will und braucht keine Zuwanderung, lautet regelmäßig die Rhetorik der PiS-Regierung. Dabei leben inzwischen rund zwei Millionen Ukrainer in Polen. Oft geflüchtet vor dem Krieg, beleben sie die wachsende Volkswirtschaft - meist unauffällig und flexibel.

Sendung vom 26.02.2018
Deniz Yücel nach seiner Freilassung in Istanbul. (AFP / Yasin Akgul)

Türkei ohne Deniz YücelEin Journalist geht, 155 sitzen

Ein freigelassener Journalist macht noch keinen türkischen Frühling. Die Berufskollegen von Deniz Yücel stehen weiterhin mit jeder kritischen Zeile über Erdoğans Regierung mit einem Bein im Gefängnis. Dazu kommt ökonomischer Druck. Wenige halten durch.

Sendung vom 22.02.2018
Zwei Schweizer in Luzern verkleidet zur Fassnacht zum Thema "No Billag" (imago/Geisser)

Schweizer Rundfunk ohne Beitrag?Was "No Billag" auslöst

In der Schweiz wird heftig über den Rundfunkbeitrag gestritten. Am 4. März sollen die Bürger darüber abstimmen, ob er vollständig abgeschafft wird. Egal, wie die Abstimmung ausgeht: Das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in der Diskussion.

Sendung vom 21.02.2018
26-Jährige Firmengründerin Catherine Mirembe in Nairobis iHub. Sie lehnt an der Wand. Dahinter grüne Design-Stühle. (Julia Amberger)

Social Start-ups in KeniaMit Laptop, Moral und Risikokapital

Neben Südafrika und Nigeria zieht Kenia das meiste ausländische Kapital für junge Tech-Firmen in Afrika an. Breitband gab es hier früh, vor zehn Jahren das erste Gründerzentrum in Nairobi und nun 500 Start-ups im "Silicon Savannah" - nicht wenige mit sozialem Anspruch.

Sendung vom 20.02.2018
Vor dem Parlament in Warschau protestieren Frauen gegen eine Verschärfung des Abtreibungsrechts. (picture alliance/dpa/EPA/TOMASZ GZELL )

Frauenpolitik in Polen"Unberechenbar, lautstark, blitzschnell"

Die polnische Regierungspartei PiS verschärft Gesetzte gegen prügelnde Ehemänner, Vergewaltiger und säumige Alimente-Zahler. Sie fördert Familien, aber nicht die weibliche Selbstbestimmung. Das spaltet die Polinnen. Doch sie bleiben unberechenbar – für Männer in der Regierung und auch in der Opposition.

Sendung vom 19.02.2018
An "Bridge"-Schulen unterrichten die Lehrerinnen und Lehrer unterstützt durch Tablet-Computer. Hier eine Lehrerin in Kenia, die an der Tafel mit Kreide steht und in der anderen Hand ein Tablet hält. (Thomas Kruchem)

Bildungs-Revolution in Afrika?US-Firma erobert Kenias Schulen

Wer will es den Eltern verübeln? Die staatlichen Schulen in Kenia sind überfüllt und marode, also schicken viele ihre Kinder zu "Bridge", einem US-Unternehmen, das in Afrika expandiert und Schulbildung mittels Tablet verkauft. Gewerkschaften toben.

Sendung vom 15.02.2018
Menschen stehen mit Flaggen entlang einer Straße in Estland - ein Teil der mehr als 600 Kilometer langen Menschenkette durch die drei baltischen Republiken Lettland, Litauen und Estland im Jahr 1989.  (dpa / picture alliance / Novosti)

Estland wird 100Digitalpionier sucht soziales Herz

Estland kennen viele als Erfolgsgeschichte: kaum Staatsschulden, starkes Wachstum, EU-Vorreiter bei digitaler Verwaltung. Seltener geht es um die Armutsquote, den Bevölkerungsrückgang und das kulturelle Ziel im russischsprachigen Osten für 2024.

Sendung vom 14.02.2018
Die Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot mit zwei Hunden beim Besuch eines Tierschutzzentrums in Nizza 2005 (dpa / picture alliance / Abaca)

Tierschutz in FrankreichBrigitte Bardot - Auf den Hund gekommen

Das Verhältnis der Franzosen zu ihren Tieren ist rustikaler als das der Deutschen - Stichwort Froschschenkel und Gänseleber. Vielleicht braucht es deshalb auch einen militanteren Einsatz für die Rechte der Tiere, wie ihn Brigitte Bardot seit über vier Jahrzehnten praktiziert.

(Bettina Kaps)

Bedrohter Fisch auch in Frankreich Ein Aal - und viele Todesrisiken

Der Aal steht zusammen mit Berggorillas, Elefanten und Nashörnern auf der roten Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens. Trotzdem darf er geangelt und verkauft werden, denn die Lobby der Fischer ist stark. Wissenschaftler in Frankreich versuchen, den Aal zu retten.

Sendung vom 13.02.2018
Eine Händlerin verkauft Tragetaschen aus Vliesstoff auf einem Markt in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. (imago/Xinhua)

Kenia nach Plastiktüten-VerbotWarum Ruanda noch voraus ist

Während die EU an der Reduzierung von Plastiktüten bis ins Jahr 2025 schraubt, sind sie in einigen afrikanischen Länder längst verboten. Vorreiter Ruanda hat eine eigene Plastikpolizei – und auch Kenia hat den Tüten offiziell den Kampf angesagt.

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