Dienstag, 16.01.2018

Breitband | Beitrag vom 25.02.2017

TopicWohin geht's, Facebook?

Vom Viralmedium zum Staatenersatz

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Facebook hat bald zwei Milliarden Nutzer - und Mark Zuckerberg eine Vision einer globalen Gemeinschaft. Seine Vorstellungen, wie sich das Netzwerk entwickeln und welche Rolle es in Zukunft für die Menschen spielen soll, beschreibt er in einem offenen Brief an die Community.

Was steht drin und was steckt dahinter? Jochen Dreier hat sich den auch als »Manifest« bezeichneten Artikel angeschaut.



Die Menscheitsgeschichte erzählt davon, wie wir gelernt haben in immer größerer Anzahl zusammenzuleben - von Stämmen zu Städten zu Nationen. (...) Der Fortschritt fordert von der Menschheit heute eine neue Art des Zusammenlebens, nicht nur in Städten oder Nationen, sondern als globale Gemeinschaft.



So beginnt Zuckerbergs Brief, der von vielen Medien als sozial und politisch bewertet wurde.

Geht das Unternehmen damit einen Schritt in Richtung einer supranationalen Institution, eines Surrogats für den Nationalstaat? Oder stehen vor allem wirtschaftliche Interessen hinter dem ambitioniert formulierten Text?

Und mal abgesehen Zuckerbergs politischen und gesellschaftlichen Visionen - wie realistisch sind seine Pläne überhaupt? Darüber sprechen wir mit der Netzpolitik.org-Autorin Julia Krüger.



Bild: Tomorrow von aki sato auf Flickr, CC BY-SA

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