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Nachspiel | Beitrag vom 17.09.2017

Sport im AllFitnesstipps vom Astronauten-Trainer

André Rosenberger im Gespräch mit Stefan Osterhaus

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ESA-Astronaut Thomas Pesquet zeigt, wie das tägliche Training auf der Raumstation aussieht. (ESA / NASA / Screenshot aus Video "Space Station fitness")
ESA-Astronaut Thomas Pesquet zeigt, wie das tägliche Training auf der Raumstation aussieht. (ESA / NASA / Screenshot aus Video "Space Station fitness")

Sport gehört für Astronauten zur täglichen Routine. Ohne regelmäßiges Training und viel Sport vor dem Flug würden sie bei ihrer Rückkehr kaum mehr vom Stuhl aufstehen können. André Rosenberger ist Trainer bei der ESA und erzählt, wie das Fitnesscenter im All aussieht.

Sport im Weltraum ist notwendig, damit die Astronauten nach ihrer Rückkehr zur Erde wieder möglichst schnell am täglichen Leben teilnehmen können, erzählt André Rosenberger, Astronauten-Trainer der ESA. Denn ohne tägliches Training im Weltraum würde der Körper stark degenerieren. Vor allem die Muskeln würden schwinden. Schnell vom Stuhl aufstehen oder dem Bus hinterherrennen – all das geht dann nicht mehr.

Astronauten bereiten sich in der Regel zwei Jahre auf einen Weltraumflug vor. Rosenbergers Aufgabe ist es, den Astronauten  in dieser Zeit gesund zu halten. Mit seinen Kollegen und Kolleginnen von der ESA trainiert er mit den Astronauten vier Stunden pro Woche.

Ein Fitnessraum in der Raumstation

Darüber hinaus wissen die Astronauten aber, dass sie zusätzlich auch privat Sport treiben müssen, um sich adäquat auf den Flug ins All vorzubereiten. Der Fokus liegt dabei auf Übungen für die Rückenmuskulatur und die Beine.

In den Raumstationen befinden sich drei Geräte, die die Astronauten täglich nutzen: das klassische Laufband, ein Ergometer und ein Kraft-Trainingsgerät.

Zweieinhalb Stunden machen die Astronauten täglich Fitnesstraining. Sport im Weltraum ist allerdings nur bei Langzeitmissionen essenziell. Wer nur zwei Wochen ins All fliegt, darf auf das Training verzichten.

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