Seit 11:35 Uhr Klassik
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:35 Uhr Klassik
 
 

Sonntagsrätsel | Beitrag vom 17.09.2017

Rätseln Sie mit!Angebot und Nachfrage

Ralf Bei der Kellen

Members of the Circlemakers and Greenpeace environmental organizations draw a question mark with a size of more than four thousand square meters at the Oaxaca state on Friday 11 August, 2006. (dpa picture alliance epa Gustavo Graff / Handout)
Fragen über Fragen: Rätseln Sie mit! (dpa picture alliance epa Gustavo Graff / Handout)

Das gesuchte Hauptwort hat sechs Buchstaben und zwei Silben, mal ist es hoch, mal niedrig. Man kann es anmelden, es wird auch gerne "festgestellt" – häufig von einem Amt. Der Plural wird nur ganz selten und dann meistens von Wirtschaftswissenschaftlern benutzt.

1. Frage
Auch in dieser Sendung gab es wieder eine musikalische Hommage an den Monat: "September In The Rain", gesungen von Dinah Washington. Und so wechselhaft wie das Wetter im September ist auch die Geschichte des Monats. So hieß er im römischen Reich schon mal eine Zeit lang Germanicus, nach dem Vater von Kaiser Caligula. Auch den Namen Augustus trug er eine Weile. Im heute gebräuchlichen gregorianischen Kalender ist der September der neunte Monat im Jahr. An welcher Stelle stand der Monat im römischen Kalender? Von der Zahl sollten Sie den vierten Buchstaben notieren. 

2. Frage
Das Lied "Honey It’s Cold Outside" ist vor allem als Duett zwischen Louis Armstrong und Ella Fitzgerald bekannt. Die deutsche Fassung "Baby, es regnet doch" hat eine Vielzahl an Interpretationen hervorgebracht – von Rita Paul und Bully Buhlan bis zu Manfred Krug und Beate Barwandt. Die in der Sendung gespielte Version stellte den komischen Aspekt in den Vordergrund, was vor allem an dem Mann liegt, der hier an der Seite von Sängerin Renée Franke als Sprecher auftaucht. Geboren wurde er 1909 in Riga, gestorben ist er 1979 in Hamburg. Vom Nachnamen dieses Komikers, Schauspielers, Dichters und Komponisten schreiben Sie bitte den ersten Buchstaben auf. 

3. Frage
So wie der gesuchte Mann aus Frage zwei war auch dieser Künstler seit den späten 1960er Jahren Dauergast im Sonntagsrätsel. 1965 erschien seine erste Platte "Geh und fang’ den Wind" unter dem Pseudonym "Reiner May". Grade mal 22 Jahre alt war er damals, heute steht er noch immer auf den Bühnen im deutschsprachigen In- und Ausland. Aus dem bürgerlichem Namen des Mannes benötigen Sie den letzten Buchstaben aus dem Vornamen. Alternativ kann auch den erste Buchstabe aus dem Vornamen des Komponisten der britischen Vorlage notiert werden.

4. Frage
Die Karriere des Künstlers aus Frage 3 wäre ohne Danny Marino vielleicht etwas anders verlaufen. 1936 wurde er in Tunis als Salvatore Mezzasalma geboren. Er studierte in Paris, wo er auch seine Karriere als Sänger begann. Eine Tournee mit einer italienischen Tanz-Combo führte ihn auch nach Hamburg, wo er sich niederließ und 1967 ein legendäres Etablissement eröffnete: Danny’s Pan. Was der Star Club für den Beat war, war Danny’s Pan für die Liedermacher- und Kleinkunstszene. Neben dem Club in Hamburg gab es Dependancen in Berlin, Düsseldorf und München. Von Hannes Wader bis Klaus Hoffmann, von Udo Lindenberg bis zu Mike Krüger – viele verdienten sich bei Danny ihre ersten Sporen. 1966 hatte er eine LP mit dem Titel "Der schlechte Ruf" veröffentlicht, auf der er die Lieder seines großen Vorbilds in deutscher Sprache sang. In der Sendung war das Lied " Der Regenschirm" zu hören. Gesucht wird der Komponist der Vorlage, ein französischer Chansonnier, 1921 geboren, 1981 gestorben. Er inspirierte er eine ganze Generation – und nicht nur in Frankreich. Von seinem Familiennamen wird der dritte Buchstabe gesucht.

5. Frage
Neben Danny Marino und seinen Pan-Clubs hatte die hiesige Liedermacherszene eine weitere Keimzelle: die legendären Festivals auf der Burg Waldeck. Mitinitiiert wurden diese von den Zwillingsbrüdern Hein und Oss, die am 17. September 1927 in Pirmasens das Licht der Welt erblickten. Die Lebensaufgabe der Brüder war die Rehabilitation des deutschen Volksliedes - wobei es Ihnen nicht zuletzt um die Wiederbelebung unbekannterer Lieder ging – zum Beispiel der der Deutschen Revolution von 1848/49. In der Sendung war das Stück "Vetter Michels Vaterland" zu hören. Die Melodie wurde dem Volkslied "Gute Nacht, schöne Anna Dorothee" entliehen, der Text stammt aus der Feder von Hoffmann von Fallersleben. Wie heißen die Zwillinge Hein und Oss mit Familiennamen? Benötigt wird der zweite Buchstabe.

6. Frage
Nachdem in der Sendung so oft vom Regen die Rede war, ging es in der letzten Musik noch einmal um das feuchte Element. "Wassermusiken" gibt es zwei, die eine ist von Georg Philipp Telemann, gesucht ist aber der Komponist der anderen Wassermusik, die eine Art Soundtrack für eine königliche Ausfahrt auf der Themse war. Geboren wurde er 1685 in Halle an der Saale, gestorben ist er 1759 in London. Aus seinem zweiten Vornamen schreiben Sie bitte den ersten Buchstaben auf.

Schreiben Sie Ihre Lösung bis Mittwoch, den 27. September 2017, bitte per Post an:

Deutschlandradio Kultur
Sonntagsrätsel
Postfach
10819 Berlin

oder Sie schicken uns ein Fax an die Nummer: 030 - 8503 - 29 - 5608 oder eine E-Mail an: sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de.

Sonntagsrätsel

Rätseln Sie mit!"Erst die Arbeit und dann…"
Menschen sprechen mit mehrfarbigen Sprechblasen. (imago)

Das gesuchte Wort ist ein Verb, das zur Jahreszeit passt. Es hat zwei Silben und sechs Buchstaben. Mal muss man sich dafür tief bücken, ein anderes Mal die Arme so lang wie möglich machen. Mit Yoga hat es nichts zu tun, zu Muskelkater kann es trotzdem führen.Mehr

AuflösungGesucht wurde: Wermut
Neben dem Wermutkraut sind bis zu 15 weitere Pflanzen im Absinth enthalten. (DENIS MARAUX / AFP)

Wermut steht für eine Pflanze und/oder ein Getränk. Die Pflanze hat einen eher bitteren Geschmack, von dem Getränk genießt man besser auch nicht zu viel, sonst wird man selbst ungenießbar. Mehr

AuflösungGesucht wurde: Holzweg
Aufeinander gestapelt liegen abgesägte und markierte Baumstämme von Fichten an einem Waldweg in der Rhön. (dpa/ picture alliance / Beate Schleep)

Als "Holzweg" bezeichnete man früher einen Weg, der zum Transport gefällter Bäume angelegt wurde und also keine Verbindung zwischen zwei Orten bildete. Die Redewendung "auf dem Holzweg sein" für ein nicht zum Ziel führendes Verhalten wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur