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Literatur / Archiv | Beitrag vom 05.01.2014

Radiogeschichte(n)Wellenreiter (1/4)

Mit Beiträgen von Pieke Biermann, Rainer Moritz, Bruno Preisendörfer, Gustav Seibt und Roger Willemsen

Moderation: Dorothea Westphal

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Schriftsteller und das Radio - seit Beginn des Mediums hat das gut zusammengepasst. Besonders in den 1950er- und 60er-Jahren war das Radio das Medium für Autoren. Es erstaunt deshalb nicht, dass sich viele inspiriert fühlten, über das Radio - als Medium oder als Schauplatz - zu schreiben.

Berühmtestes Beispiel: "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" von Heinrich Böll. Zum 20. Geburtstag von Deutschlandradio haben wir Schriftsteller und Publizisten danach gefragt, was sie mit dem Radio verbinden und welche Erinnerungen sie an bestimmte Sendungen haben, an das Radiohören überhaupt und auch an die Radioapparate - ob ein Tischgerät, die mit Stoff bespannte Radiotruhe mit den großen Drehknöpfen, Omas Küchenradio oder ein Transistorradio, mit dem man auch heimlich unter der Bettdecke hören konnte. Meist werden nostalgische Kindheitserinnerungen wach, wenn es um das Radio geht. Vielleicht, weil damit ein Tor zur großen, weiten Welt aufging aber auch zur eigenen Fantasie? 

(Teil 2 am 12.01.2014)

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