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Kompressor | Beitrag vom 20.08.2015

Projekt "Coworking & Travel"Arbeiten von überall in Europa

Tobias Schwarz im Gespräch mit Timo Grampes

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Blick in die Gemeinschaftsbüros "Coworking Spaces" am 04.04.2013 in Nürnberg: In einem Großraumbüro arbeiten mehrere Personen an Computern. (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)
Arbeiten in einem "Coworking Space" - aber warum immer nur an einem Ort? Das wollen die Journalisten Tobias Schwarz und Katharina-Franziska Kremkau mit ihrem Projekt erkunden. (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Das Internet macht es möglich: Jobs ohne festen Arbeitsplatz und Bürozeiten sind für Freischaffende in ganz Europa längst Alltag. Trotzdem arbeiten die meisten von einem Ort aus. Wie das im grenzenlosen Europa auch anders gehen könnte, testen zwei Journalisten mit ihrem Reise-Projekt "Coworking & Travel".

"Wir nennen es Arbeit", so heißt das Buch der Internet-Veteranen Sascha Lobo und Holm Friebe, in dem sie 2006 das Zeitalter der "digitalen Bohème" ausriefen. Sie feierten das Internet als Möglichkeit, eigene Projekt zu entwickeln und ein globales Publikum zu erreichen - unabhängig von einem Arbeitsvertrag und ohne nine-to-five-Job im Großraumbüro. Eine visionäre Idee, die heute, knapp zehn Jahre später, längst Realität geworden ist. Ein Leben ohne festen Arbeitsplatz und feste Zeiten ist für Freischaffende in ganz Europa längst Alltag geworden. Trotzdem arbeiten die meisten von einem Ort aus. Warum eigentlich?

Das haben sich die Journalisten Tobias Schwarz und Katharina-Franziska Kremkau gefragt, die gemeinsam das Projekt "Coworking & Travel" gegründet haben. Einen Sommer lang besuchen sie Coworking-Büros und testen, wie gut es sich im grenzenlosen Europa als digitale Nomaden leben und arbeiten lässt.

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epa04800298 (05/18) Women, survivors of the Distomo massacre, attend a memorial service for the victims of the Distomo massacre during World War II, in Distomo, Greece, 10 June 2015. In Distomo, Nazi troops slaughtered 218 men, women and children in reprisal for acts of resistance on 10 June 1944. During WWII, Greece lost 10 percent of its population, almost one million people, of which 400,000 starved to death, according to statistics. Greece has never waived its claim for war reparations from Germany, while survivors of Nazi atrocities in Greek towns and villages are currently in court battles to claim compensation. EPA/ORESTIS PANAGIOTOU PLEASE REFER TO THIS ADVISORY NOTICE (epa04800291) FOR FULL PACKAGE TEXT | (ANA-MPA)

Auch in Griechenland verübten die Nationalsozialisten schreckliche Massaker. Doch selbst deutschen Geschichtslehrern sind diese Verbrechen des Zweiten Weltkriegs offenbar nicht immer präsent. Umso wichtiger ist das Zeitzeugenarchiv "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland".Mehr

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