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Fazit | Beitrag vom 26.07.2017

Ostrale - Biennale für zeitgenössische KunstDresdner Kunstfestival mit ungewisser Zukunft

Carsten Probst im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

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Das Kunstwerk "Mauerspringer" von Fernando Sanchez Castillo aus kleinen Soldaten-Figuren ist am 26.07.2017 in Dresden (Sachsen) auf der 11. Internationalen Ausstellung für zeitgenössische Kunst "Ostrale" zu sehen. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
Das Kunstwerk "Mauerspringer" von Fernando Sanchez Castillo aus kleinen Soldaten-Figuren auf der "Ostrale". (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Die Ostrale in Dresden ist das größte Kunstfestival Ostdeutschlands. Von einem kleinen Tanz- und Performancemeeting hat sie sich zu einer Großveranstaltung entwickelt - die auch international beachtet wird.

Die Ostrale findet auf einem ehemaligen Schlachthofgelände in Dresden statt. Im vergangenen Jahr feierte das Festival für zeitgenössische Kunst zehnjähriges Bestehen. Es hat sich von einer mehrtägigen, zu einer mehrmonatigen Großveranstaltung entwickelt. Mit ihrer elften Ausgabe wird die Schau nun zur Biennale - und in Zukunft also nur noch alle zwei Jahre ausgerichtet.

Die Erfolgsgeschichte des Kunstfestivals ist allerdings nicht ungetrübt: Es besteht die Gefahr, den Veranstaltungsort zu verlieren - die Bausubstanz der Gebäude ist schlecht und kein Ersatz in Sicht. Dass sie auch dieses Jahr eröffnen kann, passt für Carsten Probst zu den kleinen Wundern dieser Großausstellung.

"OSTRALE - Biennale für zeitgenössische Kunst" - 11. Internationale Ausstellung Dresden vom 28.07. - 01.10.2017  

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