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Breitband | Beitrag vom 22.07.2017

NetzmusikVerkehrsrauschen im Sommer

Die Netzmusik vom 22. Juli 2017

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Der Sommer lässt sich auf verschiedenste Weise feiern. Das slowakische Indiepop-Label z-Tapes macht's mit Musik. "Summer 2017", so heißt die aktuelle Download-Compilation des Hybridlabels. Die Musik gibt's nicht nur digital ,sondern limitiert auch auf Musikkassette. Mit dabei sind u.a. Candy aus Melbourne, Australien. Wir hören "Never Wanna Dance With Me".

Summer 2017 by Candy

Mexikanischer Triphop ist eine Seltenheit. Das macht die Musik von Jiony umso interessanter. Auf der kürzlich erschienenen Download-Single des jungen Mexikaners geht's um ein Nickerchen auf dem Mond. "Sleep on the Moon" heißt der Track, auf dem Dub und Elektro aufeinander treffen. Dazu kommt noch die Stimme von Sängerin Ana Kloa.

Sleep on the Moon feat. Ana Kloe & Ntem by jiony

In Groß-Gerau, Im südlichen Rhein-Main-Gebiet, bastelt ein gewisser Jack Sommer an atmosphärischen Gitarren- und Elektrosounds. Die lassen trotz ihrer Düsterheit eine gewisse Popaffinität bei Sommer vermuten. Wir hören sein Stück "Night".

All the roads are go to home by Jack Sommer

Weiter geht's mit Jeffrey Beaumont aus Michigan, USA. Der macht Musik im Alleingang. Er bezeichnet sich selbst als Do It Yourself-Künstler, mit zwei E-Gitarren und einer Stimme. Mehr braucht er nicht, um Musik im Kellerstudio aufzunehmen. Da stört es auch nicht, wenn man hin und wieder den Straßenverkehr in seinen Songs hört. Wir hören seinen Song "Answering Machine".

"The Things I Say" ist ein Song der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Joanna Newsom. Unter ihren Fans sind natürlich auch Musiker, z.B. die neuseeländische Band Pickle Darling. Denen hat "The Things I Say" so gut gefallen, dass sie das Stück gecovert haben.

Summer 2017 by Pickle Darling

Der italienische Produzent Pietro Iannuzzi ist im Netz zuhause und liebt Vinyl. Als Indian Wells hat er bereits zwei erfrischend klingende Indie-Elektro Alben veröffentlicht. Im September wird sein drittes herauskommen und man kann nur hoffen, dass es nicht sein letztes wird, denn der Titel klingt apokalyptisch: It's Where The World Ends. Wer das Ende der Welt auf Vinyl will, muss sich beeilen, die limitierte Auflage ist fast vergriffen, schon ein Monat vor der Release. Wir hören den namensgebenden Song des Albums.

Where The World Ends by Indian Wells

 

Playlist:

Candy - Never Wanna Dance With Me (CC BY)
Jiony - Sleep on the Moon feat. Ana Kloe & Ntem (CC BY-NC-ND)
Jack Sommer - Night (CC BY-NC-SA)
Jeffrey Beaumont - Answering Machine (CC BY-NC-ND)
Pickle Darling - The Things I Say (CC BY)
Indian Wells - It's Where The World Ends (CC BY-NC-SA)

Zusammengestellt von Christian Conradi.

Foto: "Light Trails" von Paul VanDerWerf, CC BY 2.0

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