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Donnerstag, 18.01.2018

Literatur

Die französische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Simone de Beauvoir (dpa / picture alliance)

Simone de Beauvoir"Sie hatte auch sehr viel Humor"

Simone de Beauvoir sei heute noch aktuell, sagt ihre Biografin Julia Korbik. Vieles von dem, was sie geschrieben hat, könne man als Kommentar zu unserer Zeit verstehen, sagt die Autorin im Gespräch über ihr Buch "Oh Simone".

Kunden drängen sich in einem Instanbuler Buchladen. (imago stock&people)

Religiöse Literatur in der TürkeiErleuchtung zwischen zwei Buchdeckeln

"Allah ist mir genug" oder "Zeit für Allah finden" - Bücher mit populär-religiösen Inhalten verkaufen sich in der Türkei glänzend. Der Boom ist symptomatisch für eine Zeit, in der Verlage unter Zensurdruck stehen und die Regierung Religiosität in allen Lebensbereichen propagiert.

Blick auf die Hauptstraße einer amerikanischen Kleinstadt - darüber das Buchcover: Kent Haruf "Lied der Weite" (Diogenes Verlag / picture alliance / Danita Delimo)

Kent Haruf: "Lied der Weite"Tatsachen des ländlichen Lebens

Ein schwangeres Mädchen landet bei älteren Junggesellen und brutale junge Männer leihen ihre Freundin dem Freund aus. Zart und bodenständig zugleich beschreibt der Autor Kent Haruf in "Lied der Weite" das Leben seiner Protagonisten in einer amerikanischen Kleinstadt.

Buchcover Fernando Aramburu: "Patria". Im Hintergrund: Demonstranten mit einem Schild: "Verurteilt Terrorismus, klärt die Morde auf" (Rowohlt / dpa/picture alliance/Villar Lopez)

Fernando Aramburu: "Patria"Zwei Familien, die ETA und ein Mord

Der Kampf der ETA für die Unabhängigkeit entzweit Nachbarn, Freunde und Familien und macht sie zu erbitterten Feinden. - Fernando Aramburu erzählt in "Patria", wie eine Gesellschaft an Gewalt und an ihrem separatistischen Wahn auseinanderbricht.

(picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa)

Joachim Król über "Der erste Mensch""Ein ganz anderer Camus"

Vom Analphabeten-Kind zum Literaturnobelpreisträger: Seine beispiellose Lebensgeschichte beschreibt Albert Camus in seinem Roman "Der erste Mensch". Jetzt tourt der Schauspieler Joachim Król mit diesem Text durch Deutschland – mit Musik von l'Orchestre du Soleil.

Cover des Buches: "Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus in den USA", im Hintergrund die US-amerikanische Flagge (C. H. Beck / David Everett Strickler)

Ibram X. Kendi: "Gebrandmarkt"So wuchs der Rassismus in den USA

Mit "Gebrandmarkt" hat Ibram X. Kendi eine kenntnisreiche und leicht verständliche Kulturgeschichte des amerikanischen Rassismus verfasst. Er zeigt darin, dass es gesellschaftliche Strukturen und Jahrhunderte alte Denkmuster sind, die Rassismus hervorbringen.

Bernhard Schlink: Olga (picture-alliance / dpa / Diogenes)

Bernhard Schlink: "Olga"Eine Frau, die nicht aufgibt

Der Schriftsteller Bernhard Schlink beschreibt "Olga" in dem gleichnamigen Buch als eine stolze, mutige und aufrechte Frauengestalt. Mit seinem Buch begibt sich Schlink wieder auf die Spuren der deutschen Vergangenheit.

Buchcover "Über uns" von Eshkol Nevo (dtv / dpa)

Eshkol Nevo: "Über uns"Freudianische Erzählungen

Drei Erzählungen über drei Protagonisten. Der Roman "Über uns" des israelischen Autors Eshkol Nevo ist an das freudianische Strukturmodell der menschlichen Psyche angelehnt. Die Figuren verkörpern jeweils Konflikte um das Ich, Es und Über-Ich - menschenfreundlich und klug erzählt.

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