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Lange Nacht

Sendung vom 29.04.2017Sendung vom 22.04.2017Sendung vom 15.04.2017
Himmel (picture alliance/dpa/Foto: Maximilian Schönherr)

Eine Lange Nacht über Wolken"Sehr weiß und ungeheuer oben"

Für Bertolt Brecht symbolisiert das Bild der Wolke die verblassende Erinnerung an seine Jugendliebe Marie A., bei anderen Schriftstellern steht es für das Fremde und Rätselhafte oder das Vergehen von Zeit. Im Alten Testament stehen Wolken für die Allmacht Gottes.

Sendung vom 08.04.2017Sendung vom 01.04.2017
Braunkohle-Kraftwerk in Nordrhein-Westfalen (Deutschlandradio/Jörg Stroisch)

Eine Lange Nacht über das RuhrgebietTief im Westen

Mottek - im Ruhrgebiet weiß jeder, dass damit ein großer Hammer gemeint ist. Jahrzehntelang haben Bergbau und Stahlindustrie das Arbeitsleben bestimmt. Die Ansprache ist direkt, manchmal schroff, dann aber auch überraschend sensibel. Spurensuche nach der Mentalität des Ruhrgebiets.

Sendung vom 25.03.2017
(Artem Kovalev / unsplash.com )

FamilienkonflikteGeschichten vom Loslassen

Wenn sich Familienkonflikte nicht lösen lassen, bleibt noch die Möglichkeit, sich ganz zu trennen. Die "Lange Nacht" porträtiert Menschen, die genau das getan haben.

Sendung vom 18.03.2017
US-Grenzfahnder fahren in einem Auto an Mauern und Befestigungen an der Grenze zu Mexiko entlang, bei Otay Mesa, Kalifornien, USA, am 14. Oktober 2010 (picture alliance / dpa / Mike Nelson)

Eine amerikanische NachtAmerican Dusk

American Dusk - im Zentrum dieses dreiteiligen Hörspiels stehen Erfahrungen von Grenzen - Erfahrungen der Staatsgrenze zwischen Mexiko und den USA, der Grenze zwischen Leben und Tod. Eine Wiederholung aus dem Jahr 1997 von ernüchternder Aktualität.

Sendung vom 11.03.2017
Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler. (Photo © MaxJoy.org)

Eine Lange Nacht über Conrad SchnitzlerManchmal artet es in Musik aus

Zirpen, blubbern, flimmern: Es klingt mal nach Fabriksirene, mal nach einem ratternden Zug. Der Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler mischt alle diese Geräusche zu neuer Musik. Als Handwerker ohne musikalische Ausbildung wird er ein wichtiger "Klangarbeiter" - und gilt als einer der Wegbereiter der elektronischen Musikszene der 70er-Jahre.

Sendung vom 04.03.2017Sendung vom 25.02.2017Sendung vom 18.02.2017
A performance shows the treatment of Hereros in 1904 at a ceremony commemorating the killing of thousands of Hereros by German troops, at Okakarara, 250 km northwest of Windhoek, Namibia, Saturday, 14 August 2004. Germany on Saturday asked the Herero people of Namibia to forgive it for the massacres committed by its troops during a three year uprising 100 years ago. (picture alliance / dpa / WIEBKE GEBERT)

Die Lange Nacht über deutschen KolonialismusUnheilvolle Kontinuitäten

Prügel mit dem Tauende oder doch mit der Nilpferdpeitsche? Die Frage, wie die zwangsverpflichteten schwarzen Arbeiter in den deutschen Kolonien "zur Arbeit erzogen" und damit "zivilisiert" werden sollen, diskutierten Politiker und Mediziner vor etwas mehr als hundert Jahren in aller Öffentlichkeit.

Sendung vom 04.02.2017
Eine alte akustische Gibson Gitarre steht auf einem Ständer neben einem Sofa mit dem Union Jack als Muster. (imago / imagebroker)

Britische Pop-OriginaleBeautiful Extremes

Sie sind weitgehend unbekannte Künstler britischer Popmusik: John Martyn, Kevin Coyne und Robert Wyatt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit geboren, waren sie unterschiedlichsten Einflüssen von Folk und Countryblues bis zu Freejazz und moderner Orchestermusik ausgesetzt - und suchten nach einem ganz eigenen Ausdruck.

Sendung vom 28.01.2017
Sportgespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Peter Erben, der in der Liga Terezin, der Fußball-Liga des Ghettos Theresienstadt, spielte.  (Peter Erben)

Eine Lange Nacht über Fredy HirschDer stille Held von Auschwitz

Keine Straße und kein Sportplatz tragen heute seinen Namen, kaum noch etwas erinnert an Fredy Hirsch. Dabei wurde der charismatische Erzieher und durchtrainierte Athlet für viele tschechische Kinder und Jugendliche zum Idol - als kluger und unerschrockener Humanist in der Hölle von Auschwitz.

Sendung vom 21.01.2017Sendung vom 14.01.2017Sendung vom 07.01.2017Sendung vom 31.12.2016
Alan Lomax, US-amerikanischer Sänger und Sammler trationeller Folks-Songs, auf einem Bild in London Februar 1954 (imago / United Archives International)

Eine Lange Nacht über amerikanische VolksmusikSonghunters: John A. Lomax und Alan Lomax

Als sie sich an die Arbeit machten, war es fast schon zu spät. Und doch wurden John Avery Lomax (1867-1948) und sein Sohn Alan (1915-2002) zu Rettern der genuin amerikanischen Volksmusik vor dem Vergessen. Das war zu ihrer Zeit kulturhistorisches Neuland. Kein Musikanthropologe hatte sich zuvor für die missachtete Kultur der Nachfahren schwarzer Sklaven interessiert, der Underdogs.

Sendung vom 24.12.2016
Ein Whiskey-Glas vor einem Fenster. (imago/Westend61)

Eine Lange Nacht über WhiskeyWelcome, Mr. Barleycorn

Der Whiskey ist die meistverkaufte Spirituose weltweit. Aber das "Wasser des Lebens" hat seine Tücken. Ein literarisches Whiskey-Tasting unter anderem auf den Spuren von T. C. Boyle, Heinrich Böll und Jack London.

Sendung vom 17.12.2016
Ein gebrochenes Herz aus Eis mit einer roten Rose in der Mitte. (dpa/ picture-alliance/ B1861_Lehtikuva_Oy)

Die Lange Nacht über russische RomanzenUntröstliche Meister

Das Liebesglück muss wohl zerronnen sein, bevor ein gutes Lied daraus werden kann: Russische Romanzen erzählen von diesem Schmerz. Und seine Interpreten genießen in Russland bis heute Kultstatus – so wechselhaft die russische Geschichte ist, so wechselhaft sind aber auch ihre Biografien.

Sendung vom 10.12.2016
Das SonarQuartett aus Berlin spielte das Streichquarett von Brigitte Schiffer. (Deutschlandradio/ Thomas Kujawinski)

Eine Lange Nacht des StreichquartettsVerwandte Stimmen

Das Streichquartett gilt als die anspruchsvollste Gattung der Instrumentalmusik, als Königsklasse der Musik schlechthin, als besondere Herausforderung für Komponisten und Interpreten. Für die Musiker eines Quartetts ist es nicht einfach, die Balance zu finden zwischen Individualismus und Gesamtklang.

Sendung vom 02.12.2016
Der Schauspieler Volker Bruch (l.) in der Rolle des Wilhelm Winter und der Schauspieler Tom Schilling als sein Bruder Wilhelm Winter stehen bei den Dreharbeiten für den inzwischen preisgekrönten Film "Unsere Mütter, unsere Väter" nebeneinander. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Fakten und Fiktion im FilmFalsche Freunde, echte Feinde und wahre Ereignisse

Zwei Menschen in der DDR lieben sich, aber ihre Liebe hat keine Zukunft in einem Land, das an Machtpolitik und verlogenen Idealen scheitert. Drehbuchautorin Annette Hess hat dies in der Fernsehserie 'Weissensee' shakespearehaft in Szene gesetzt – und dabei Geschichte filmisch interpretiert. Filme über die Historie boomen – aber wie stark vermischen sich dabei Fiktion und reale Fakten?

Sendung vom 26.11.2016
Zeitgenössisches Porträt des US-amerikanischen Schriftstellers Jack London. Durch seine Abenteuerromane "Der Seewolf" (1904) und "Lockruf des Goldes" (1910) wurde er weltberühmt. Jack London, der eigentlich mit bürgerlichen Namen John Griffith hieß, wurde am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und starb am 22. November 1916 in Glenn Ellen durch Selbstmord. (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über Jack LondonIm Bann der Wildnis

Jack London war ein Kind aus armem Hause, musste bis zu zwanzig Stunden lang an Maschinen arbeiten. Doch das hielt ihn nicht davon ab, in die Welt der Bücher und Ideen abzutauchen. Hartnäckig verfolgt er seinen Traum, als Schriftsteller Geld zu verdienen.

Sendung vom 19.11.2016Sendung vom 12.11.2016Sendung vom 05.11.2016
Eine kaputte Schwimmweste ist an einen Strand in Libyen angespült worden. (dpa-Bildfunk / EPA / Ben Khalifa)

Eine Lange Nacht über das MittelmeerZwischen Sehnsucht und Sterben

In der Antike war das Mittelmeer Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagplatz für Handel und Ideen. Es war der Ursprung Europas. Heute ist es mit den vielen ertrunkenen Flüchtlingen auch Sinnbild für die Krise. Aber lädt es vielleicht aufgrund seiner Geschichte auch dazu ein, Europa neu zu denken?

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06.05.2017, 00:05 Uhr Lange Nacht
Wikingersiedlung, Containerhafen und Hightech-Metropole
Eine Lange Nacht über Aarhus, Kulturhauptstadt 2017
Von Harald Brandt
Regie: der Autor
‚Rethink‘ - neu denken/anders denken - ist das Motto der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017. Das Programm der Hafenstadt an der Ostküste von Jütland ist sehr politisch. In Kolloquien, Ausstellungen aber auch im öffentlichen Raum werden die Fragen gestellt, die im Moment viele Menschen beschäftigen: Was ist die Zukunft der Demokratie in Europa? Wie bewahren wir die Vielfalt des Denkens im Angesicht rechtsnationaler Abschottungstendenzen? Wie können nachhaltige Gesellschaften aussehen, die trotzdem keine Einschränkungen bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda hinnehmen wollen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Entwicklungen aufgegriffen und in einen erweiterten Kontext gestellt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Stadt verändert und neu gestaltet haben. Die Verlagerung des Containerterminals nach Süden und die Entwicklung eines neuen Stadtviertels im Norden sind ein Beispiel für die Erschließung neuer Räume. ‚Aarhus 2017‘ versteht sich als Forum in dem kontroverse Themen in ihrer Komplexität erörtert werden. Die reiche Geschichte der Stadt und der Region sind der Hintergrund für neue Modelle des Zusammenlebens.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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DocumentaDas Parlament der Körper debattiert
(Stathis Mamalakis / documenta)

Von drögem Parlamentarismus keine Spur: In Athen diskutiert die documenta im "Parlament der Körper" über den erstarkenden Nationalismus in Europa. Die Performancekünstlerin Georgia Sagri zeigt dabei als "Schmerzmaschine" vollen Einsatz.Mehr

Deutscher Filmpreis 2017"Mutige, ungewöhnliche Filme"
Anne Zohra Berrached, Maren Ade und Regisseurin Nicolette Krebitz beim 67. Deutschen Filmpreis. (dpa / Pedersen)

Drei Regisseurinnen haben die Lolas für den besten Spielfilm geholt: Maren Ade erhielt mit "Toni Erdmann" die Lola in Gold, Anne Zohra ("24 Wochen") Silber, Nicolette Krebitz ("Wild") Bronze. Alles "mutige" Filme mit ungewöhnlichen Autorenvisionen, meint unsere Filmexpertin Anke Leweke.Mehr

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