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Literatur | Beitrag vom 27.08.2017

Fünf Lyriker über Macht und DichtungWenn ich Poet Laureate wär...

Von Nico Bleutge, Monika Rinck, Nora Gomringer, Angela Krauß und Steffen Popp

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Schreibmaschine, Block und Buch - das Handwerkszeug von Dichtern und Schriftstellern (Dustin Lee / unsplash.com)
Schreibmaschine, Block und Buch - einst das Handwerkszeug von Dichtern und Schriftstellern (Dustin Lee / unsplash.com)

In der englischsprachigen Welt kennt man den "Poet Laureate", der bedeutende Ereignisse lyrisch begleitet. Ein literarisches Amt, das Dichtern in Deutschland selten zuteil wird. Fünf Lyrikerinnen und Lyriker stellen sich vor, wie es wäre, dieses Amt einmal zu bekleiden.

Was ist ein bedeutsames Ereignis schon ohne lyrischen Schliff? Was ein Staatsakt ohne Verse? Nichts, weiß die angelsächsische Welt, und schmückt daher Dichter mit dem Ehrentitel und –amt "Poet Laureate". Als lorbeergekränzte Auftragsdichter walten sie ihres Amtes im Auftrag von Staaten, Universitäten und Bibliotheken.

In Deutschland genießen Lyriker nicht unbedingt weniger Aufmerksamkeit, sicher aber weniger Ämter. Als Lobhudeler, Beweihräucherer und embedded Dichter würden wohl auch nur wenige hierzulande antreten wollen. Es sei denn… Ja, was wäre, wenn? Was wäre, wenn ich Dichterkönig wäre? Will ich das? Was täte ich? Das fragen sich Nico Bleutge, Monika Rinck, Nora Gomringer, Angela Krauß und Steffen Popp.

Hier können Sie das komplette Manuskript als PDF-Datei herunterladen.

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