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Zeitfragen | Beitrag vom 20.04.2017

Forschung für mehr ÖkolandbauDamit Bio eine Zukunft hat

Von Stephanie Eichler

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Grasende Kühe stehen in Brandenburg auf einer Weide. (imago/Lars Reimann)
Grasende Kühe stehen in Brandenburg auf einer Weide. (imago/Lars Reimann)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau gestartet. Ein zentraler Punkt dabei: Mehr Forschung mit dem Ziel, die Bio-Erträge zu steigern:

Hohe Erträge, sauberes Grundwasser, mehr Artenvielfalt - der ökologische Landbau hat hochgesteckte Ziele. Um dies alles unter einen Hut zu bekommen, ist die Forschung gefragt: Wissenschaftler erproben auf Bauernhöfen und im Labor, wie der Spagat zu schaffen ist - die Leistungsfähigkeit steigern und gleichzeitig noch schonender mit den Ressourcen umgehen.

1.088.838 Hektar Fläche wurde im Jahr 2015 in Deutschland für den ökologischen Landbau genutzt. Das entsprach einem Anteil von 6,5 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. (picture-alliance/ dpa-infografik)1.088.838 Hektar Fläche wurde im Jahr 2015 in Deutschland für den ökologischen Landbau genutzt. Das entsprach einem Anteil von 6,5 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. (picture-alliance/ dpa-infografik)

Ein wichtiger Punkt in der neuen politischen Strategie zur Stärkung des Ökolandbaus ist auch die Erforschung neuer Pflanzensorten und -arten. Bisher müssen sich Ökobauern oft mit konventionellem Saatgut begnügen. Doch sie brauchen Pflanzen extra für den Biolandbau. Also beispielsweise Getreide, das gut durch Trockenperioden kommt und die Nährstoffe aus dem Boden optimal aufnehmen kann.

Sendungsmanuskript im PDF- und TXT-Format. 

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