Montag, 18.12.2017

Fazit

Sendung vom 06.12.2017Sendung vom 05.12.2017Sendung vom 04.12.2017Sendung vom 03.12.2017Sendung vom 01.12.2017Sendung vom 30.11.2017
(Julian Röder)

"Women in Trouble" an der Volksbühne"Mehr Hülle als Inhalt"

Die erste Schauspiel-Premiere an der Volksbühne: Susanne Kennedys "Women in Trouble". Ein Kunsttheater - kein Menschtheater, wie üblich bei Kennedy. Doch abgesehen davon erschließt sich unserer Kritikerin nicht, was Kennedy dem Zuschauer sagen will.

Sendung vom 29.11.2017
Nahuel Pérez Biscayart als Sean im Film "120 BPM" (Salzgeber & Co. Medien GmbH)

Neu im Kino: "120 BPM"Politischer Film mit poetischen Momenten

"120 BPM" führt ins Frankreich der frühen 1990er Jahre. Die Protagonisten wollen über AIDS aufklären, ecken aber in einem Land, das viel prüder war, als man denkt, immer wieder an. Regisseur Campillo ist ein überzeugendes Sittenbild des Mitterand-Frankreich gelungen.

Reinhard Jirgl (dpa / picture alliance / Arne Dedert)

Reinhard JirglDas Verstummen des Büchner-Preisträgers

Kaum jemand in der Literaturszene hat bemerkt, dass der preisgekrönte Autor Reinhard Jirgl sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat - und nichts mehr veröffentlichen will. Die Branche stelle sich damit kein gutes Zeugnis aus, meint Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin.

Sendung vom 28.11.2017
Touristen vor dem Trevi-Brunnen in Rom (Italien), aufgenommen am 16.06.2017) Foto: Annette Reuther/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

KunstförderungRom bekommt sein erstes privates Museum

Die öffentliche Finanzierung von Kunst ist in Rom traditionell gering. Mit dem "MUSIA" eröffnet jetzt erstmals ein privates Museum in Italiens Hauptstadt, in der sich zunehmend Unternehmer der Kunst widmen. Aber es geht dabei auch um Marketing in eigener Sache.

(Stadtarchiv München / Erich Weichelt)

RechtsextremismusAusstellung über alte und neue Nazis

Streng didaktisch und rational - das NS-Dokumentationszentrum appelliert mit der Sonderausstellung "Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945" nicht an Emotionen, sondern an die Vernunft.

Sendung vom 27.11.2017
Symbolischer Nachbau des Berliner Denkmals für die ermordeten Juden Europas in unmittelbarer Nachbarschaft zu Björn Höckes Wohnhaus. (Imago / Snapshot)

Zentrum für Politische SchönheitMorddrohungen gegen Künstlerkollektiv

Das "Zentrum für Politische Schönheit" erhält Morddrohungen - diese liegen uns in Auszügen vor. Mailschreiber drohen etwa mit Vergasung, ein Anrufer meint, er vertrete die "AfD-Totenkopfstandarte". Das Künstlerkollektiv hatte ein symbolisches Holocaust-Mahnmal neben Höckes Grundstück aufgestellt.

Sendung vom 26.11.2017
Der Berliner Umlauftank 2 in der Außenansicht. (Philipp Lohöfener/Wüstenrot Stiftung)

Sanierung des Umlauftank 2Das Comeback der rosa Röhre

Der Umlauftank 2 der Technischen Universität Berlin, 1974 errichtet vom Architekten Ludwig Leo, beherbergt einen reissenden Fluss und ist ein bedeutendes Bauwerk der Nachkriegsarchitektur. Lange Zeit verfiel das merkwürdige Gebilde, jetzt ist es saniert worden und kann wieder genutzt werden.

Sendung vom 24.11.2017
Das Objekt "Liebesflucht, Muschelschlaf" von Rebecca Horn wirft im Lehmbruck-Museum in Duisburg einen Schatten an die Wand. (Roland Weihrauch/dpa)

Ausstellung im Lehmbruck-MuseumNeue Ära im Werk von Rebecca Horn

Rebecca Horn ist nach 50 Jahren die erste Frau, die für ihr Lebenswerk den renommierten Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg erhält. Gleichzeitig eröffnet eine Ausstellung mit neuen Werken der Künstlerin, die sich radikal von den vorherigen unterscheiden.

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18.12.2017, 23:05 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDesorientierte Gespenster
ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz (r) und FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache am 16.12.2017 in Wien (Österreich) im Rahmen der Präsentation des Koalitionspakts und des Koalitionsabkommens. (dpa-Bildfunk / APA / Roland Schlager)

Joseph Roths "Radetzkymarsch" untermale perfekt den Schulterschluss zwischen Bürgerlichen und Rechtsnationalen in Österreich, während sich Gegenwart und Vergangenheit verknäuten "wie verzweifelte Liebende", so Jan Küveler in der "Welt".Mehr

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