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Tonart | Beitrag vom 17.08.2015

Blue Note Label: "Supreme Sonacy" Junge Jazzszene wildert in Klassikern

Von Andreas Müller

Der US-amerikanische Saxophonist, Keyboarder, Produzent und Songwriter Casey Benjamin, aufgenommen 2012 in Wien. (picture alliance / dpa / Michel Thomas)
Auch der US-amerikanische Saxophonist, Keyboarder, Produzent und Songwriter Casey Benjamin ist auf "Supreme Sonacy" vertreten. (picture alliance / dpa / Michel Thomas)

Vor rund 25 Jahren gab es die ersten Versuche, klassischen Jazz mit zeitgenössischer sogenannter "schwarzer" Musik zu fusionieren. Mit dem Album "Revive Music Presents: Supreme Sonacy Volume One" startet nun das Blue Note Label einen neuen, eleganten Versuch.

Klassischen Jazz mit zeitgenössischer sogenannter "schwarzer" Musik zusammen zu bringen, das versuchten Musiker bereits vor 25 Jahren. BeBop reimte sich eben so schön auf Hip-Hop. Allerdings gingen viele der damaligen Projekte furchtbar schief, manches wie Gurus "Jazzmatazz" klingt dagegen auch heute noch gut.

Mit dem Album "Revive Music Presents: Supreme Sonacy Volume One" will sich nun offenbar das gute alte Blue Note Label wieder in Stellung bringen. Hier kramt eine Schar relativ junger Musikerinnen und Musiker in verschiedenen Vergangenheiten, wildert in allen möglichen musikalischen Dschungeln und bringt ziemlich elegant zusammen, was erst mal nicht so offensichtlich zusammen gehören will.

Mehr zum Thema:

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Jazz - Groove-Meister mit Hang zum Understatement
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