Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Verkauf von Warner an Paramount

Zwölf US-Bundesstaaten haben Klage gegen die geplante Übernahme des Unterhaltungskonzerns Warner Bros. Discovery durch den Konkurrenten Paramount eingereicht. Der Generalsstaatsanwalt Kaliforniens, Bonta, sagte, die Fusion würde den Wettbewerb im Filmvertrieb und im Kabelfernsehen einschränken, den Kinos und den TV-Anbietern schaden und zudem höhere Preise für die Verbraucher zur Folge haben. Das US-Justizministerium hatte die 110 Milliarden Dollar schwere Fusion im vergangenen Monat ohne Auflagen genehmigt. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Ellison, der als Unterstützer von Präsident Trump bekannt ist. Bis zu einer Entscheidung über die Klage dürften voraussichtlich Monate vergehen. Wegen bestimmter Klauseln in dem Vertragswerk drohen Paramount durch die Verzögerung Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.