Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Verkauf von Warner an Paramount

    Das Paramount-Logo besteht aus einem stilisierten weißen Berg in einem blauen Kreis umgeben von blauen Sternen. Über dem Berg steht in weißer Schrift "Paramount".
    Das Logo von Paramount. © picture alliance/NurPhoto/Jakub Porzycki
    Zwölf US-Bundesstaaten haben Klage gegen die geplante ⁠Übernahme des ⁠Unterhaltungskonzerns Warner Bros. Discovery durch den Konkurrenten Paramount eingereicht. Der Generalsstaatsanwalt Kaliforniens, Bonta, sagte, die Fusion würde den Wettbewerb im Filmvertrieb und im Kabelfernsehen einschränken, den Kinos und den TV-Anbietern schaden und zudem höhere Preise für die Verbraucher zur Folge haben. Das US-Justizministerium hatte die 110 ‌Milliarden Dollar schwere Fusion im vergangenen Monat ohne Auflagen genehmigt. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Ellison, der als Unterstützer von Präsident Trump bekannt ist. Bis ⁠zu einer Entscheidung über die ‌Klage dürften voraussichtlich Monate vergehen. Wegen bestimmter Klauseln in dem Vertragswerk drohen Paramount durch die Verzögerung Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.