Seit 14:05 Uhr Kompressor

Freitag, 06.12.2019
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 11.10.2013

Zwischen Protest und Parlament

Der politische Islam und seine Alternativen

Podcast abonnieren
Was kommt nach dem Arabischen Frühling und welche Rolle spielt der politische Islam? (picture alliance / dpa / Amel Pain)
Was kommt nach dem Arabischen Frühling und welche Rolle spielt der politische Islam? (picture alliance / dpa / Amel Pain)

Fast drei Jahre nach dem Beginn des Arabischen Frühlings ist nicht klar, welche Form der Volksherrschaft sich in den islamisch geprägten Ländern durchsetzen wird.

In Ägypten ist die islamistische Regierung vom Militär abgesetzt. Tunesien ringt um eine Verfassung. Libyen kämpft mit Milizen. In der Türkei protestiert die Jugend gegen die Bevormundung der islamisch-konservativen Regierung. Und im Iran sind trotz moderater Töne des neuen Präsidenten noch immer die ultrareligiösen Mullahs die wahren Drahtzieher.

Wie viel Religion vertragen die jungen Staatsgebilde? Ist der politische Islam eine Sackgasse? Wie können Demokratie und Glaube miteinander verbunden werden?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel auf der Frankfurter Buchmesse:

Mina Ahadi: Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime

Mouhanad Khorchide: Professor für Islamische Religionspädagogik

Imad Mustafa: freischaffender Publizist zum Nahost-Konflikt

Moderation: Andre Zantow

Wortwechsel

Kohleausstieg und die FolgenEin Fossil am Ende
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben ein Banner mit der Aufschrift - Abschalten - an einem Turm des RWE-Braunkohlekraftwerks Neurath aufgehängt und ein rotes Kreuz aufgemalt.  (imago/Manngold)

Will die Bundesregierung ihre Klimaschutz-Ziele erreichen, muss Deutschland zügig raus aus der Kohle. Die anstehenden Herausforderungen für die Kohleregionen sind gewaltig: Klimaschutz, Beschäftigung und Energiesicherheit müssen unter einen Hut.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur