Zwei japanische Filme dürfen in China vorerst nicht starten

    Die Spannungen zwischen China und Japan zeigen jetzt offenbar Auswirkungen in der Filmindustrie.
    CHINA-SPRING FESTIVAL-HOLIDAY-MOVIEGOING (CN) © picture alliance / Xinhua News Agency / Cai Yang
    Japans Premierministerin Takaichi hat sich in der Taiwan-Frage deutlich gegen China positioniert. Das hat jetzt offenbar Auswirkungen auf die Filmindustrie. Chinesische Staatsmedien berichten, dass mindestens zwei japanische Kino-Filme in China vorerst nicht veröffentlicht werden. Grund sei die zunehmend Japan-kritische Stimmung des Kino-Publikums, heißt es. Die Ticket-Verkaufszahlen für japanische Filme in China seien in den letzten Tagen insgesamt gesunken. Unabhängig überprüfen lässt sich das nicht. Japans Premierministerin Takaichi hatte letzte Woche im Parlament einen japanischen Militäreinsatz nicht ausgeschlossen, falls China Taiwan angreifen würde. Peking forderte Tokio auf, diese Äußerungen zurückzunehmen und drohte wiederum Japan mit einer vernichtenden Niederlage im Falle eines Eingreifens.