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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 08.04.2015

Zwangsadoptionen in GrossbritannienSicherheitsrisiko Mutter

Von Thomas Kruchem

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In Großbritannien werden jährlich rund 5000 Kinder den Eltern entzogen.  (dpa)
In Großbritannien werden jährlich rund 5000 Kinder den Eltern entzogen. (dpa)

Großbritannien ist europaweit das einzige Land, das Zwangsadoptionen erlaubt. Eltern verlieren ihre Kinder bereits bei kleineren Versäumnissen. Diese werden größeren Gruppen potenzieller Adoptiveltern vorgeführt und die etwas Älteren oder Behinderten dabei häufig abgewiesen.

Rotherham, eine Industriestadt im Norden Englands. Eine Anhörung von Opfern sexuellen Missbrauchs im Rathaus der Stadt. Die 17-jährige Holly schreit den versammelten Würdenträgern ihre Verzweiflung ins Gesicht.

Mit 13 ist Holly in die Fänge von Kinderschändern mit pakistanischen Wurzeln geraten – auf dem Marktplatz der Stadt; unter den Augen der Behörden, die nichts taten. Eins von mindestens 1.400 Opfern seit der Jahrtausendwende – in einer Stadt von gerade 150.000 Einwohnern. Am Nachmittag, beim Gespräch im heimelig eingerichteten Häuschen ihrer Mutter Joanne, wirkt Holly schüchtern, scheu, seelisch gelähmt. Mit 15 sei ihre Tochter von einem der Kinderschänder schwanger geworden, berichtet Joanne. Mit 16, am 8. Dezember 2013, gebar sie einen Jungen und geriet Tage später in einen weiteren Albtraum.

"Am 23. Dezember 2013, ihrem Geburtstag, wollte Holly gerade mit ihrem Baby zu mir kommen, um mit mir Weihnachten zu feiern. Da erschienen Vertreter des Jugendamtes bei ihrer Pflegefamilie und versuchten, ihr das Baby wegzunehmen. Holly aber gab es nicht her. Am nächsten Tag, am Heiligen Abend, musste sie vor Gericht erscheinen. Der Richter urteilte, dass ihr das Baby weggenommen werden sollte – wegen des Risikos emotionalen Schadens in der Zukunft oder so ähnlich. Zum Schluss sagte der Richter noch: 'Frohe Weihnachten, Holly'."

Das Stadtpanorama von Rotherham. (picture alliance/dpa/Will Oliver)Die Opfer der Kinderschänder in Rotherham kamen fast ausnahmslos aus Kinderheimen oder aus sozial schwachen Familien. (picture alliance/dpa/Will Oliver)

Am 8. August 2014 verfügte ein geheim tagendes Familiengericht, dass Hollys Sohn zur Adoption freigegeben werde. Holly dürfe ihren Sohn nie mehr sehen und nichts mehr über ihn erfahren. Nach dem Trauma des Missbrauchs erleidet sie nun das Trauma, ihres Kindes beraubt zu werden.

Zwangsadoptionen – verfügt, weil besorgte Behörden ein Risiko sehen für Kinder, wenn sie in ihrer Familie bleiben. Solche Zwangsadoptionen gibt es europaweit nur in Großbritannien – rund 5.000 im Jahr. Betroffen sind zu 90 Prozent sozial schwache und ausländische Familien. Der EDV-Experte John Courtnage und seine Frau, die Buchhalterin Jacqueline, zum Beispiel, stammen aus Südafrika. Seit 20 Jahren leben sie in Nottingham, in einem gemütlich eingerichteten "Town House".

Jacqueline Courtnage hört gern Klaviermusik, sagt sie; die wirke beruhigend. An den Wänden ihres Wohnzimmers, auf den Schränken, überall Bilder von zwei fröhlich wirkenden kleinen Jungen; auf den Tischen Aktenordner und Medikamente. John lasse sich entschuldigen, sagt Jacqueline; der Job. Die vielleicht 40-jährige Frau wirkt müde und deprimiert. Vor zwei Jahren hat sie einen Schlaganfall erlitten. Eine Folge jenes Albtraums, sagt sie, der im Jahre 2008 begann und bis heute andauert.

Falsche Diagnose eines Kindes mit schweren Folgen

"Es war Sonntag und wir spielten im Garten, als ich eine Schwellung am Kopf unseres kleinen Sohnes feststellte. Besorgt fuhren mein Mann und ich mit den Kindern ins Krankenhaus – wo wir gleich der Kindesmisshandlung beschuldigt wurden. Mein Sohn habe einen Schädelbruch, sagte der diensthabende Arzt – obwohl der Kleine fröhlich herumkrabbelte und lachte."

Wir alle wurden dann über Nacht im Krankenhaus festgehalten und der Kleine untersucht. Man habe nichts gefunden, sagte man uns schließlich und schickte uns heim. Einige Tage später klopfte es an unserer Tür. Sozialarbeiter waren gekommen, um unsere Kinder abzuholen; wir hätten sie misshandelt. Unsere Kinder wurden offiziell in öffentliche Obhut genommen, weil ihnen Gefahr von uns drohe; nach einem vierjährigen Verfahren verfügte das Gericht ihre Zwangsadoption. Verzweifelt kämpften mein Mann und ich ohne Anwalt weiter und erhielten erstmals Einsicht in alle Dokumente. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass unser jüngerer Sohn überhaupt keinen Schädelbruch hatte. Er hatte eine gutartige Wucherung eines Schädelknochens, was ab und zu vorkommt."

Blick in die Aktenordner. Danach wurde der Sohn der Courtnages computertomographisch untersucht. Das Ergebnis: Die Ursache der Schwellung am Kopf ist weder ein Knochenbruch noch ein Bluterguss. Aus unerklärlichen Gründen jedoch findet diese Diagnose keinen Eingang in die Akten der gerichtlichen Tatsachenfeststellung; berücksichtigt wird lediglich die Aussage eines Arztes, der den ursprünglichen Verdacht von Schädel- und Oberschenkelbrüchen infolge elterlicher Misshandlung zitiert.

Detailliert berichten die Akten auch von wissenschaftlichen Gutachten, die John Courtnage dem Berufungsgericht vorlegte. Danach sind die Knochenprobleme ihres Kindes möglicherweise Folge eines Gendefekts. In seinem Urteil findet der Richter anerkennende Worte für die Expertisen; aber:

"Traurigerweise für den Vater bin ich nicht befugt, das Verfahren der Tatsachenfeststellung erneut zu eröffnen."

Am 10. Oktober 2012 schließlich beendet Ihrer Majestät "Court of Appeal" das Berufungsverfahren mit einem einseitigen Schreiben.

"Die Berufung wird zurückgewiesen. Gegen diese Entscheidung sind Rechtsmittel beim Obersten Gerichtshof des Vereinigten Königreichs nicht zulässig."

Das Europaparlament in Brüssel. Während bei einer Anhörung im Sitzungssaal Betroffene über Zwangsadoptionen in Großbritannien berichten, schlägt Laila Brice die Hände vor das Gesicht; versucht, die Fassung zu bewahren. Eine sehr korrekt gekleidete Frau; kurzes graues Haar über bitter wirkenden Gesichtszügen.

Die Lettin Laila Brice arbeitet als Dolmetscherin in London. Sie hat alleine eine Tochter großgezogen, die inzwischen als Psychologin arbeitet. Mit über 40 bekam sie die heute sechsjährige Katya. Stockend berichtet Laila Brice, wie sie am Abend des 5. März 2010 ihre Wohnung verließ, um einen beruflichen Termin wahrnehmen; eine Freundin, die auf ihre Tochter aufpassen sollte, verspätete sich etwas. Trotzdem legte Laila Brice die Kleine ins Bett und verließ das Haus. Nach einer Stunde erhielt sie einen Anruf der Freundin; sie solle sofort heimkommen.

"Ich sah, dass die Tür meines Hauses offen stand. Alle Lichter brannten im Wohnzimmer, in Katyas Zimmer, in meinem Zimmer; das Haus war von zahlreichen Polizisten umstellt – als ob man auf einen Serienmörder wartete oder auf einen Terroristen. Mehrere Polizisten stürzten auf mich zu, legten mir Handschellen an und leerten den Inhalt meiner Taschen auf den Boden. Als ich fragte 'Wo ist mein Baby, meine kleine Tochter?', sagten die Polizisten: 'Wir haben sie nicht gesehen.'"

Mehr Zwangsadoptionen als Pflegeeltern

Laila Brices Hauswirt hatte bemerkt, dass die kleine Tochter eine Zeit lang allein in der Wohnung war, und die Polizei gerufen. Als die Freundin und Brices Tochter wenig später eintrafen, wurden sie festgenommen, ebenso wie Laila Brice selbst. Katya wurde der Sozialbehörde des Bezirks Merton übergeben, die wenig später ein Adoptionsverfahren einleitete. Dem Kind drohe Vernachlässigung. Laila Brice wurde zu einem Psychologen bestellt, der bei ihr eine Tendenz zur Fehlanpassung unter extremem Stress diagnostizierte. Freiwillig, sagt Brice, begann sie eine Therapie. Dann zeigt sie einen Brief ihres Therapeuten.

"Die von meinem Kollegen vermutete Fehlanpassung unter extremem Stress sehe ich nicht, sondern muss Frau Brice, im Gegenteil, eine bemerkenswerte psychische Robustheit auch unter extremen Umständen bescheinigen. Ich sehe deshalb keinerlei Bedarf an weiterer Therapie. Allerdings könnte Frau Brice in Zukunft psychologischer Beratung bedürfen, um mit dem Stress umgehen zu können, den das Handeln der Familienjustiz bei ihr verursacht."

Das Familiengericht zeigte sich unbeeindruckt: Im Oktober 2013 gab es Laila Brices Tochter Katya zur Adoption frei. Fragen nach dem "Warum" – zunächst an Florence Bellone, eine seit langem mit britischen Zwangsadoptionen befasste französische Publizistin, die in England und Südfrankreich lebt.

Sensationslüsterne Medien nutzten jeden Todesfall eines Kindes in seiner Familie, um auf die Sozialbehörden einzuprügeln, sagt sie. Der Vorwurf: Sie intervenierten zu spät; sie beließen wehrlose Kinder in Familien, wo ihnen Mord und Totschlag drohten. Jetzt reagieren die Sozialbehörden, indem sie schon beim geringsten Risiko Kinder aus ihren Familien herausnehmen – oft schon unmittelbar nach der Geburt. In Orten mit großen Armenvierteln geschehe dies besonders häufig – in Ipswich, zum Beispiel, einer 130.000-Einwohner-Stadt nordöstlich von London.

"Letztes Jahr haben die Behörden dort 780 Babys beschlagnahmt – so viele, dass sie nicht annähernd genug Adoptionseltern gefunden haben. Auf der Entbindungsstation des Krankenhauses von Ipswich gibt es einen speziellen Gang; der ist mit elektronischen Schlössern dagegen gesichert, dass Mütter nach der Geburt mit ihren Kindern weglaufen. Die Frauen, die dort entbinden, sind diejenigen, die ihre Kinder verlieren werden.

Ich selbst habe in Derbyshire erlebt, wie Polizisten unmittelbar, nachdem die Hebamme die Nabelschnur durchschnitten hatte, in den Kreißsaal stürmten. Sie rissen das Kind dem Vater aus dem Arm und übergaben es einer Sozialarbeiterin. Als der Mann hinter der Frau her rannte, hielten die Polizisten ihn fest und schlossen für vielleicht zehn Minuten die Tür ab. So konnte die Sozialarbeiterin mit dem Kind in Ruhe das Krankenhaus verlassen."

Im Zentrum Londons, nicht weit von Westminster Abbey entfernt, hat in einem altehrwürdigen Gebäude Martha Cover ihr Büro. Holzgetäfelte Wände, von denen in Öl verewigte Autoritäten britischer Justiz herabblicken.

Eine zum Dogma erstarrte Ideologie des Kinderschutzes

Cover, Vorsitzende des britischen Verbandes der Kinderrechtsanwälte, attestiert Großbritannien eine historisch gewachsene und zum Dogma erstarrte Ideologie des Kinderschutzes.

"Die Regierungsideologie sagt im Kern: Das radikale Zerschneiden aller Bande zwischen einem Kind und seiner Ursprungsfamilie sei die beste Lösung für Kinder, die vernachlässigt oder misshandelt wurden, beziehungsweise in Gefahr schweben, vernachlässigt oder misshandelt zu werden. Eine zwangsweise Adoption sei besser als die Unterbringung bei Verwandten. Denn die Adoption trenne das Kind zuverlässig von seiner als Übel angesehenen Ursprungsfamilie und transferiere es in eine gute Familie."

Die Irin Philomena Lee bei einer Filmpremiere in London (picture alliance / dpa / Facundo Arrizabalag)Der Irin Philomena Lee wurde einst ihr Baby von katholischen Nonnen entzogen. Der Film "Philomena", der sich mit ihrer Geschichte befasste, lenkte etwas Aufmerksamkeit auf das Thema Zwangsadaption. (picture alliance / dpa / Facundo Arrizabalag)

Allerdings finden seit einiger Zeit die Behörden nicht mehr genug Interessenten für die wachsende Anzahl zur Adoption freigegebener Kinder. Die Regierung versucht dies zu ändern – mit Werbeplakaten in U-Bahn-Stationen, mit Werbespots im Fernsehen, mit allen möglichen Maßnahmen:

"Wir haben jetzt überall diese schrecklichen Adoptionspartys. Da werden Kinder, vom Baby bis zum Neunjährigen in großen Gruppen potenziellen Adoptionseltern vorgeführt. Die inspizieren die Kinder und entscheiden, welches Kind sie interessiert. Ich finde es furchtbar, Kinder einem solchen entwürdigenden Verfahren auszusetzen."

Den schwarzen Peter bei solchen Veranstaltungen haben Kinder, die schon etwas älter sind und nicht besonders hübsch; Kinder, die infolge familiärer Schwierigkeiten psychische Probleme haben oder behindert sind. Tausende solcher schwer vermittelbaren Kinder würden derzeit von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht – mit verheerenden Folgen für ihre Entwicklung, sagt Martha Cover, deren Mann als Kinderpsychiater arbeitet.

Familiengerichte handeln im Geheimen

Dessen ungeachtet findet eine öffentliche Diskussion von Zwangsadoptionen in Großbritannien kaum statt. Dies vor allem deshalb, weil die britische Familienjustiz eine Geheimjustiz ist. Vor Gericht sind keine Zuschauer und Journalisten zugelassen; Betroffene und Medien dürfen keinerlei Informationen preisgeben, die zur Identifizierung adoptierte Kinder führen kann. Jahr für Jahr kommen rund 200 Eltern zwangsadoptierter Kinder ins Gefängnis, weil sie trotzdem die Öffentlichkeit suchen. Zu den wenigen, die es schafften, die internationale Öffentlichkeit zu mobilisieren, zählt die Lettin Laila Brice. Über Facebook kam sie in Kontakt mit ihrer Landsmännin Irina Bobkova. Weil sie selbst Mutter sei, habe sie sich zutiefst betroffen gefühlt, berichtet Bobkova auf dem Vorplatz des Europäischen Parlaments in Brüssel.

"Ich war entsetzt darüber, dass ein kleines lettisches Mädchen einfach so von britischen Behörden gekidnappt worden war. In Riga gründete ich dann mit Freunden eine Solidaritätsgruppe. Wir demonstrierten vor der britischen Botschaft, wo niemand reagierte; und am 9. April 2014 demonstrierten wir vor der Residenz unseres Präsidenten Andris Berzins. Und zu unserer Überraschung reagierte unser Präsident nicht wie ein Politiker, sondern wie ein Mensch mit einem Herzen aus Gold."

Laila Brice und Irina Bobkova sind dabei, als sich der Petitionsausschuss des Europaparlaments am 11. November 2014 ein weiteres Mal mit Petitionen von EU-Bürgern befasst, deren Kinder in Großbritannien zwangsadoptiert wurden. Schon im März 2014 hatte die Vorsitzende des Ausschusses britische Behörden dringend um Auskunft in dieser Sache ersucht. Doch die Briten antworteten nicht – klagt die lettische Abgeordnete Tatjana Zdanoka.

"Wir können uns auf den Kopf stellen: Wenn die andere Seite einfach nicht antwortet, haben wir ein Problem."

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