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Chormusik | Beitrag vom 17.07.2019

Zum 200. Geburtstag von Stanisław MoniuszkoMusik mit Symbolcharakter

Moderation: Haino Rindler

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Stanislaw Moniuszko in einer Schwarz-weiß-Aufnahme (picture-alliance / akg-images)
Stanisław Moniuszko war zutiefst in der Romantik verwurzelt. (picture-alliance / akg-images)

Das Vilnius Festival feiert den 200. Geburtstag von Stanisław Moniuszko. Er gilt als "Vater der polnischen Nationaloper" und wird wegen seiner Lieder "polnischer Schubert" genannt. Zudem steht er auch für den Freiheitskampf Polens und Litauens.

Am 5. Mai 1819 wurde Stanisław Moniuszko bei Minsk geboren. Der junge Adlige erhielt eine profunde musikalische Ausbildung in Warschau, Minsk und Berlin. Danach ging er nach Vilnius, gründete dort eine Familie und lebte dort knapp 20 Jahre als Organist, Pianist und Komponist, bevor er Operndirektor in Warschau wurde.

In seinem Schaffensort Vilnius entstanden 1843-1855 "Vier Litaneien von Ostra Brama" für gemischten Chor, Orchester und vier Solisten. Das Werk bezieht sich auf das berühmte "Tor der Morgenröte" in Vilnius, das in der Zeit der russischen Besatzung zu einem Ort der Hoffnung und des politischen Protestes geworden ist. 

Aufzeichnung vom 14. Juni 2019 aus der St. Johanneskirche in Vilnius

Stanisław Moniuszko
"Litanie Ostrobramskie" (Vier Litaneien von Ostra Brama, Auszug)

Vera Talerko, Sopran
Ewa Wolak, Mezzosopran
Rafał Bartmiński, Tenor
Liudas Mikalauskas, Bass
Staatschor Kaunas
Nationales Sinfonieorchester Litauen
Leitung: Antoni Wit

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