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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 28.04.2008

Zu Hause sterben

Ambulante Palliativmedizin zwischen Bürokratie und Gesundheitspolitik

Von Horst Gross

Die meisten Menschen möchten nicht in einem anonymen Kranken sterben (Stock.XCHNG / Pam Roth)
Die meisten Menschen möchten nicht in einem anonymen Kranken sterben (Stock.XCHNG / Pam Roth)

Die meisten Menschen möchten am Ende ihres Lebens zu Hause sterben. Dafür benötigen sie jedoch eine kompetente professionelle Begleitung sowie familiäre Unterstützung.

250 Millionen Euro sollen die Krankenkassen in Zukunft jährlich für die ambulante Sterbebegleitung ausgeben, 330 palliativ-medizinisch spezialisierte Stützpunkte in Deutschland entstehen, so hat es das Parlament beschlossen. Doch von dem verkündeten Rechtsanspruch auf palliativ-medizinische Versorgung Schwerstkranker sind wir noch weit entfernt.

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Links:
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Rechtsanspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung
Home Care Berlin

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