Zentrum Kulturgutverluste fördert zwölf Forschungsprojekte

Die Provenienzforschung in Deutschland geht weiter. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat dafür im vergangenen Jahr rund 2,8 Millionen Euro bewilligt. Die Stiftung teilte in Magdeburg mit, damit würden bundesweit zwölf Forschungsvorhaben von Museen oder Universitäten in diesem Bereich gefördert. Sie untersuchen die Herkunft von Objekten, bei denen der Verdacht auf koloniale Aneignung besteht. Besonders wichtig sind Vorhaben zu menschlichen Überresten und sakralen Gegenständen. Seit 2019 sind demnach insgesamt 14,6 Millionen Euro in 95 Forschungsprojekte geflossen.