Zeitungsverleger kritisierten Kommunikation von Politikern über Soziale Medien

Der Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger hat Politikern vorgeworfen, klassische Medien zunehmend zu umgehen. Sie suchten für ihre Kommunikation verstärkt den direkten Weg über Soziale Netzwerke, kritisierte der Vorstandsvorsitzende Ditzen-Blanke auf dem BDZV-Kongress in Berlin. Zwar erklärten Vertreter der Politik in Gesprächen, Medien seien wichtig für Demokratie und Diskurs. Doch einzelne Politiker würden Journalisten immer wieder in einer Abwehrhaltung begegnen. Das werfe die Frage auf, ob sie tatsächlich an Vielfalt, Meinungsaustausch und Debatte interessiert seien oder nur daran, ihre Macht zu festigen.