Zeitungsbericht: K-Pop Girlgroup hatte Knebelverträge

    Die südkoreanische Girlgroup NewJeans posiert für ein Foto während der Werbeveranstaltung der Seoul Fashion Week 2025 S/S Youser-Kollektion im Dongdaemun Design Plaza in Seoul.
    Die südkoreanische Girlgroup NewJeans © picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY / Yonhap
    Schon länger sind die Mitglieder der Girlgroup NewJeans mit ihrer Plattenfirma im Streit. Die K-Pop-Stars haben nach Recherchen der New York Times Knebelverträge unterschrieben, in denen sie auf ihr Recht auf Schlaf, Erholung und freie Entscheidungen verzichten. Die Verträge haben dem Bericht zufolge auch die standardmäßigen Kinderschutzklauseln nicht enthalten und nicht den Vertragsvorlagen der koreanischen Regierung entsprochen. Dazu gehört, dass Minderjährige sich nicht übermäßig nackt zeigen dürfen. Das Unternehmen soll die Vorwürfe bestreiten. Die fünf Mädchen waren zwischen 14 und 17 Jahren alt, als sie das Plattenlabel ADOR 2022 unter Vertrag nahm. Schon zwei Jahre später klagte eine der jungen Frauen gegen den Vertrag, alle fünf kündigten ihn einseitig auf. Ein südkoreanisches Gericht entschied aber, dass der Exklusivvertrag mit ADOR noch bis 2029 gilt.