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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 01.06.2016

Zeitgenössische Kunst in WeißrusslandRaus aus der Nische

Von Ute Zauft

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Ausstellung in der Galerie "Y" in Minsk. (Deutschlandradio / Ute Zauft )
Die Ausstellung "Bioethics" des Künstlers Aljoscha in der Galerie "Y" in Minsk. (Deutschlandradio / Ute Zauft )

Der Handlungsspielraum weißrussischer Künstler ist eingeschränkt, sofern ihre Kunst nicht der staatlichen Norm entspricht. Die Kunstszene diskutiert deshalb, ob es reicht, im Geheimen zu wirken - oder ob Kunst mehr sein sollte.

Michail Gulin steigt die Treppen zu seinem Atelier hoch. Das Geländer hängt schief, die Metallstufen sind verbogen und im Hintergrund surrt der Stromkasten beunruhigend laut. In dem früheren Fabrikgebäude – unweit des Zentrums der weißrussischen Hauptstadt Minsk – haben zahlreiche Künstler ihre Arbeitsräume untergebracht. Gulin lässt sich auf ein ausgeblichenes Schlafsofa fallen: Er trägt ein leuchtend grünes Sweat-Shirt, die Haare kurz, dazu Vollbart. Der 38-Jährige klappt seinen Laptop auf, um eine seiner aktuellen Kunst-Aktionen zu zeigen.

In dem Video steht Gulin neben einer Eisenbahntrasse und trägt ein Hundehalsband aus schwarzem Leder. Als sich ein Zug nähert, fängt er laut an zu bellen und zerrt an der langen Leine, an der er festgebunden ist. Der Clip trägt den Titel: "Der Künstler bellt, aber der Zug fährt weiter."

Michail Gulin: "Diese Aktion hängt zusammen mit meinem persönlichen Gemütszustand. Es ist noch nicht lange her, da habe ich gedacht, dass Kunst etwas bewegen und verändern kann. Aber je älter ich werde, desto  pessimistischer werde ich. Ich nehme zwar verschiedene Kunst-Aktionen in der Ukraine, in Russland oder sogar hier in Weißrussland wahr, aber der Zug fährt einfach weiter und der Künstler ist nicht in der Lage, Einfluss auf Entscheidungen oder politische Entwicklungen ausüben. Nicht nur hier in Weißrussland, sondern auch in den Ländern um uns herum. Diese Aktion ist durchdrungen von diesem Pessimismus – angelehnt an das Sprichwort 'Der Hund bellt, aber der Zug fährt vorbei'."

Als junger Künstler hatte er Ambitionen

Die Liste seiner Gruppenausstellungen ist relativ lang, seit seinem Abschluss an der weißrussischen Kunstakademie 2004 hatte er im Schnitt alle zwei Jahre eine  Einzelausstellung – doch Michail Gulin ist frustriert. Als junger Künstler hatte er die Ambition, die Welt zu verbessern –  inzwischen nagt in ihm das Gefühl, mit seinen Aktionen nichts bewirken zu können. Aufmerksamkeit erregte Gulin vor knapp vier Jahren mit einer Aktion, die mit einer Festnahme endete.

Michail Gulin: "Das sind schon die Fotos, die wir mit der Handy-Kamera aufgenommen haben, weil bei der Polizei die anderen gelöscht wurden. Sie haben der Journalistin, die  uns begleitet hat, die Kamera abgenommen. Sie hatte zwei Speicherkarten und die Hälfte der Aufnahmen haben sie gelöscht. Übrig sind von der letzten Station nur diese Handy-Bilder, sie haben keine gute Qualität."


Das Atelier von Michail Gulin.  (Deutschlandradio / Ute Zauft)Das Atelier von Michail Gulin. (Deutschlandradio / Ute Zauft)

Zu sehen ist Gulin, wie er mit mehreren Helfern rot und gelb lackierte Holzquader durch Minsk trägt, um sie an unterschiedlichen Orten zu positionieren: mal in Form einer Pyramide, mal aufgestapelt als Kreuz, oder – vor einem hoch aufragenden Uni-Gebäude – in Form eines Phallus'. Als sie allerdings auf dem Oktoberplatz vor dem Palast der Republik ankommen, taucht plötzlich die Polizei auf und nimmt alle Beteiligten fest.

Michail Gulin: "Die Aktion war keine politische Manifestation. Es war einfach der Versuch, zu untersuchen, inwieweit das Individuum das Recht hat, sich in das öffentliche Leben der Stadt einzumischen. Das heißt, kann ich als Individuum auf meine städtische Umgebung gestalterisch Einfluss ausüben? Wenn ich zum Beispiel die immer gleichen schwarzen Statuen aus Bronze satt habe, kann ich mein persönliches Denkmal aufstellen – und wieder abbauen?"

Entweder für oder gegen den Staat 

Die Reaktion der Polizei zeige, wie eingeschränkt der Handlungsspielraum von Künstlern in einem Land wie Weißrussland sei, sagt Gulin. Der Oktoberplatz liegt unweit des Amtssitzes von Präsident Alexander Lukaschenko. Der autoritäre Dauerpräsident regiert das Land inzwischen seit 22 Jahren, gegen die ohnehin zersplitterte Opposition geht er immer wieder rigide vor. Als 2006 eine Gruppe junger Menschen auf dem Oktoberplatz ein Zeltlager aufschlug, um gegen Wahlfälschungen zu protestieren, ließ er das Lager räumen und zahlreiche Demonstranten festnehmen. Seitdem steht der Platz unter besonderer Beobachtung.

Gulin greift sich einen der Holzrahmen im Atelier, um ihn  mit Leinwand zu bespannen. Auf seine Festnahme folgte eine Anklage wegen angeblichen Widerstandes gegen die  Staatsgewalt. Zwar wurde er freigesprochen, aber er verlor seinen Lehrauftrag an der Akademie der Künste. In Weißrussland stehe man als Künstler immer vor der Wahl, sagt er: dafür oder dagegen – dazwischen gebe es nichts.

Michail Gulin: "Ich baue mir hier jeden Tag meine eigene kleine Welt, und in dieser Welt ist für mich alles gut. Das gilt so lange, bis ich damit an die Öffentlichkeit gehe, dann fangen die Probleme an, die Bewertungen und die Kritik. Aber solange ich einfach arbeite, ist alles gut. Die größte Enttäuschung ist, dass wir dachten, dass zeitgenössische Kunst gebraucht wird. Aber im Großen und Ganzen wird sie nicht gebraucht. Die Menschen brauchen Arbeit, Stabilität und Essen."

Geld verdient Gulin mit seiner Kunst nicht. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit Auftragsarbeiten: Landschaftsbilder und Stilleben.

Die Kunst der weißrussischen Avangarde

Geht man von Michael Gulins Atelier nur einmal die Straße runter, kommt man zu einem großen Backsteingebäude: "Nationales Zentrum für zeitgenössische Kunst" steht auf dem gelben Banner an der Hauswand. Erst Ende 2015 wurde das staatliche Museum offiziell eröffnet. Natalja Scharangowitsch bespricht sich in ihrem großzügigen Büro noch schnell mit ihrer Mitarbeiterin: Am Abend steht die Eröffnung einer neuen Ausstellung an. Die Chefin des Hauses ist um die 50, trägt ihre langen blonden Haare offen und eine  Bernsteinkette zum schwarzen Kleid. In ihrem Büro hängen vier Bilder aus der Sammlung des Museums.

Natalja Scharangowitsch: "Ich möchte, dass die Menschen, die in mein Büro kommen, die Vielstimmigkeit der zeitgenössischen Kunst spüren, ihre Möglichkeiten: Von der reinen Abstraktion bis hin zur Figürlichkeit."

 Die Direktorin des "Nationalen Zentrums für zeitgenössische Kunst" in Minsk Natalja Scharangowitsch (Deutschlandradio / Ute Zauft)Die Direktorin des "Nationalen Zentrums für zeitgenössische Kunst" in Minsk Natalja Scharangowitsch (Deutschlandradio / Ute Zauft)

Die Museumschefin deutet auf eines der Bilder, das wie eine kubistische Variation von Leonardo da Vincis Abendmahl aussieht: Die Menschen um den langen Tisch ähneln den Spielfiguren eines Brettspiels, die meisten sind einäugig, vor ihnen liegen abstrakte Gebilde. Der Künstler sei in den 1980er Jahren einer der Begründer der weißrussische Avantgarde gewesen, erzählt Scharangowitsch. Wenn sie die Merkmale zeitgenössischer Kunst definiert, spricht sie über die Form – nicht über Inhalte. 

Natalja Scharangowitsch: "Keine künstlerische Persönlichkeit kann im Status quo verharren, sondern will Neues ausprobieren: Keine monumentalen Skulpturen mehr, sondern vielleicht Installationen. Keine monumentalen Gemälde mehr, sondern vielleicht Street Art im städtischen Raum. Künstler sind immer auf der Suche. Wenn ein Künstler sich hingezogen fühlt zum Expe-riment, sich entfernt von den klassischen Schablonen, sich auf die Suche nach dem Ungewöhnlichen macht, das ist aus meiner Sicht die Richtung zeitgenössischer Kunst."

Die Bilder in ihrem Büro zeigen durchweg abstrakte Malerei - von einer Aktionskunst, wie sie Michail Gulin betreibt, sind sie allerdings weit entfernt.

Wo Politik anfängt, hört Kunst auf

Natalja Scharangowitsch führt durch die erste Etage ihres Hauses: Mitarbeiter hämmern für die Ausstellung Leisten an die Wände, schrauben Podeste zusammen und kleben die letzten Hinweisschilder auf. Die Räume sind großzügig, im Erdgeschoss ist Platz für Filmvorführungen, Workshops und Diskussionsrunden. Zur Eishockey-WM 2014 hatte Präsident Alexander Lukaschenko mit Blick auf die internationalen Gäste eine große Ausstellung über weißrussische Kunst des 20. Jahrhunderts veranstalten lassen.

Eine Besonderheit in einem Land, in dem noch ein ausgesprochen traditionelles Verständnis von Kunst vorherrscht: Sie muss vor allen Dingen schön anzuschauen sein. Noch im gleichen Jahr wurde die Gründung des neuen Kunstzentrums verkündet, das Natalja heute leitet. Der Staat schenke zeitgenössischer Kunst derzeit viel Aufmerksamkeit, sagt die Museumschefin, und lobt die Möglichkeit, immer mehr Menschen mit neuen Kunstformen erreichen zu können. Politische Kunst gehört nicht dazu.

Aktuelle Kunst ist schwer kontrollierbar

Natalja Scharangowitsch: "Ich denke, dass Politik und Kunst zwei unvereinbare Dinge sind. Da wo Politik anfängt, hört das künstlerische Schaffen auf. Politik ist das, was auf der Straße stattfinden sollte, was durch politische Losungen verkörpert wird. Kunst dagegen schafft Werte. Das können ewige Werte sein oder Werte nur bezogen auf eine bestimmte Ausstellung. Werte sind verbunden mit der Persönlichkeit. Ich denke, wir sollten über Kunst reden, es gibt so wenig Möglichkeiten bei uns, über Kunst zu reden, unsere Aufgabe ist es, diese Kunst zu entwickeln und nicht, uns mit politischen Losungen zu beschäftigen."

Bei der Ausstellungseröffnung am Abend ist in der Eingangshalle ein Mikrofon aufgebaut, Natalja begrüßt die Gäste und die ausstellenden Künstler. Darunter ist auch der Bildhauer Konstantin Selichanow. Der 48-Jährige trägt dunkle Hornbrille und Rollkragenullover.

Konstantin Selichanow: "Aus Sicht der Offiziellen ist zeitgenössische Kunst unverständlich und deswegen schwierig zu kontrollieren."

Das Zentrum für zeitgenössische Kunst sei nun der Versuch, mehr Kontrolle ausüben zu können, sagt er.

Sprache voller Metaphern

Seine Installation trägt den Titel "Kinovorstellung": Per Beamer wirft er das Video eines Waldes an die Wand: Bäume wiegen sich im Wind sanft hin und her, über Lautsprecher hört man das Rauschen des Windes in den Blättern. Auf den Hockern davor liegen dicke rote Kissen mit weißer Schrift: Zitate von Karl Marx, Friedrich Nietzsche oder Charles Darwin. 

Konstantin Selichanow: "Ich mag keine plakativen Aussagen, das ist nicht die Aufgabe eines Künstlers, sondern von Politikern oder Oppositionellen, die sich damit professionell beschäftigen, das ist ihre Arbeit. Ich schaffe künstlerische Aussagen. Meine Installation heute ist zum Beispiel eine direkte Antwort an die Führung unseres Landes. Man muss es nur erkennen natürlich."

Die Ideologien des 20. Jahrhunderts sind für Selichanow wie gemütliche Kissen, auf denen wir uns ausruhen und die wir nicht hinterfragen, während wir uns dem Dauerrauschen des Waldes hingeben. Er weiß genau, wo die Grenzen dessen liegen, was in einer staatlichen Einrichtung wie dieser gezeigt werden kann.

Konstantin Selichanow: "Natürlich erinnert mich unsere heutige Situation teilweise an die Sowjetunion. Wir sprechen eine Sprache voller Metaphern und Zweideutigkeiten."

Während sich der Bildhauer Selichanow mit dieser Situation arrangiert, gibt es einen Ort in Minsk, in dem all diejenigen Künstler zu Wort kommen, denen die Sprache der Metaphern nicht ausreicht. Im Café der Galerie Y sitzen Menschen hinter aufgeklappten Laptops, junge Frauen plaudern bei Cappuccino und Latte Macchiato. Es herrscht die Atmosphäre einer europäischen Hauptstadt, wie sie auch in Berlin oder Lissabon zu finden wäre. 

Begrenzung befriedige die Weißrussen

In den Ausstellungsräumen nebenan hatte Alesja Schitkewitsch eine ihrer ersten Ausstellungen. Auf ihrem Tablet zeigt die 26-Jährige ihr aktuelles Portfolio. Darunter sind Skizzen nackter Frauen, deren Oberkörper kunstvoll eingeschnürt sind. Es sind Anleitungen für Bondage-Praktiken.

Alesja Schitkewitsch: "Für mich ist das ein Symbol dafür, dass die Weißrussen sich selbst begrenzen und festbinden, es gibt ihnen sogar eine gewisse Befriedigung. Sie binden sich an ihre Komplexe und loben sich gleichzeitig für ihre Duldsamkeit. Obwohl wir inzwischen seit 25 Jahren unabhängig sind, binden wir uns doch immer an unsere Komplexe, gibt es immer noch diese sowjetischen Überreste."

Alesja sieht man ihren Hang zur Provokation nicht an: Sie trägt ihre langen braunen Haare in der Mitte gescheitelt, spricht leise, fast schüchtern. Als sie eine Zeichnung zeigt, auf der sich Lukaschenko und Putin in den Armen liegen, lacht sie verlegen, als wüsste sie, wie plakativ ihre Kunst bisweilen wirkt. Sie ist jung und noch auf der Suche nach ihren Themen und ihrer Sprache, aber von ihrer Rolle als Kunstschaffende hat sie eine ganz klare Vor-stellung. 

Alesja Schitkewitsch: "Künstler tragen meiner Meinung nach eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Ich denke, viele Künstler wollen die Welt verändern. Aber die Welt verändert sich nicht, wenn man keine Verantwortung übernimmt. Mit den Mitteln und der Sprache der zeitgenössischen Kunst aber kann man die schmerzhaften Punkte in einer Gesellschaft aufzeigen. Und ich hoffe, dass das zu positiven Veränderungen führt."

Aus ihrer Sicht muss Kunst unbedingt Bezug nehmen auf die Welt, in der sie entsteht – und vor allen Dingen versuchen, Antworten auf aktuelle Probleme zu finden. Sie zuckt mit den Schultern und greift nach einer Haarsträhne. Damit sei ihr Schaffen natürlich zwangs-läufig politisch.

Studenteninitiative sorgte für Aufruhr

Im Ausstellungsraum macht eine Gruppe Schulmädchen lachend Fotos neben Gebilden aus pinkem Silikon. Zwei kunstbegeisterte Frauen haben die Galerie 2009 gegründet und sind bis heute stolz auf ihre Unabhängigkeit. Sie finanzieren sich über das Café, Eintrittsgelder und – zu einem bisher sehr geringen Teil – über den Verkauf der Werke ihrer Künstler. Hier sei sie frei von jeglicher Zensur, betont Alesja, das gelte auch für die Selbstzensur. Genau deswegen würde sie im "Nationalen Zentrum für zeitgenössische Kunst" auf keinen Fall ausstellen. Erst 2015 hat sie ihre Studium an der weißrussischen Akademie der Künste abgeschlossen. 

Alesja Schitkewitsch: "Die Akademie ist ausgesprochen konservativ. Aus meiner Sicht ist sie in den 80er-Jahren stehengeblieben, als der Realismus populär war, und beschäftigt sich noch heute damit. Es gibt keine experimentellen Lehrstühle und der Unterricht in Kunstgeschichte endet mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts."

Auf dem Stundenplan standen Landschaftsmalerei, Aktzeichnen und Linolschnitt. Erst in ihrem vorletzten Studienjahr sei sie aufgewacht, erzählt Alesja. Damals hielt ein junger Künstler und Kurator, der eng mit der Galerie Y zusammenarbeitet, eine Art Geheimseminar: Eine Woche lang sprach er mit den Studenten über aktuelle Kunstströmungen in Weißrussland und der ganzen Welt. Der Funke sprang über, und die Studenten organisierten eine eigene Ausstellung, in der Alesja unter anderem ein überarbeitetes Foto von einem Exhibitionisten ausstellte. Die Initiative der Studenten sorgte an der Universität für Aufruhr. Alesja wirft ihre Haarsträhne nach hinten und richtet sich plötzlich auf.

Alesja Schitkewitsch: "Meiner Meinung nach darf man keine Angst haben. Im Gegenteil, man sollte gegen Angst und Unsicherheit ankämpfen und darüber reden, was einen beunruhigt. Man darf keine Angst haben, nur dann ist der Mensch frei."

Ihr käme es so vor, als ob in ihrem Land 25 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion noch immer Stillstand herrsche.  Aber genau das treibe sie in ihrer Kunst an.

Alesja Schitkewitsch: "Innerhalb unseres Wirkungskreises, innerhalb der Akademie haben wir schon einen kleinen Sieg errungen, würde ich sagen. Mit der Ausstellung, die wir noch als Studenten organisiert haben. Die jüngeren Studenten wissen jetzt, es gibt Künstler, die sich mit etwas anderem beschäftigen. Die Tatsache, dass sie wissen, dass es einen anderen Weg gibt, ist schon gut."

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