Zahlreiche prominente Frauen fordern konkrete Schritte gegen sexualisierte Digitalgewalt

    Eine Frau berührt mit dem Zeigefinger den Touchscreen ihres Smartphones.
    Eine Frau berührt den Touchscreen ihres Smartphones. © imago / Westend61
    Mehr als 250 prominente Frauen verlangen von der Bundesregierung konkrete Schritte gegen digitale sexualisierte Gewalt. Auslöser sind die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Ex‑ Mann Christian Ulmen. Den Zehn-Punkte-Katalog haben die Grünen-Politikerin Ricarda Lang, die Autorin Düzen Tekkal und die Aktivistin Kristina Lunz erarbeitet. Gefordert werden Strafen für Deepfakes.Internetplattformen sollen verpflichtet werden, solche Inhalte schnell zu löschen. Unter den Unterzeichnerinnen sind Veronika Ferres, Nina Chuba und Carolin Kebekus. Die Namen von jungen Rapperinnen wie Ikkimel stehen darin Seite an Seite mit Kolleginnen, die schon lange im Showgeschäft sind, wie Maren Kroymann oder Natalia Wörner. Ulmen äußerte sich bislang nicht dazu; es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt bezeichnete die Berichterstattung über den Schauspieler als rechtswidrig. Es würden unwahre Tatsachen aufgrund von einseitigen Schilderungen verbreitet, erklärte seine Kanzlei.