Yad-Vashem-Außenstelle in Leipzig soll 2027 in Betrieb gehen

    Sonne scheint durch einen Davidstern an der Decke des Saals im Ariowitsch-Haus in Leipzig. Das Ariowitsch-Haus wurde jetzt zum Partner des geplanten Yad-Vashem-Bildungszentrums in München ernannt.
    Sonne scheint durch einen Davidstern an der Decke des Saals im Ariowitsch-Haus in Leipzig. Das Ariowitsch-Haus ist Partner des geplanten Yad-Vashem-Bildungszentrums in München. © picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt
    Die Außenstelle der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Leipzig soll 2027 ihren Betrieb aufnehmen. Wie der sächsische Kultusminister Conrad Clemens sagte, arbeitet das Bundesland derzeit mit Yad Vashem an einem Vertrag. Bei einem Besuch der künftigen Bildungsstätte im Kultur-und-Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig sagte der CDU-Politiker, dass Sachsen die Bildungsarbeit mit fünf Millionen Euro pro Jahr unterstützen will. Yad Vashem hatte im Mai bekanntgegeben, seinen ersten Ableger außerhalb Israels in Deutschland einzurichten. In München soll ein Bildungszentrum entstehen; Leipzig bekommt eine Außenstelle. Es sollen interaktive Lernräume für junge Menschen, aber auch für Lehrkräfte und andere Multiplikatoren entstehen.