"Würge mich": Diskussion über rumänischen ESC-Beitrag

    Das Logo des Eurovision Song Contest 2026 in Wien, das V von Vision ist ein rot-weißes Herz
    2026 findet der Eurovision Song Contest in Wien statt © picture alliance / Weingartner-Foto
    Der rumänische Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest steht in der Kritik. Das berichtet unter anderem die britische Zeitung "The Guardian". Es geht um das Lied "Choke me" (in etwa: "Würge mich") der rumänischen Künstlerin Alexandra Capitanescu. Die mutmaßliche Botschaft dahinter zeige "eine alarmierende Missachtung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Frauen", wird eine Rechtsprofessorin zitiert. Capitanescu singt unter anderem: "Liebe mich, bringe meine Lungen zum Explodieren". Oder: "Alles, was ich brauche, ist deine Liebe, ich möchte, dass es mich würgt". Die Künstlerin selbst sagt, Titel und Refrain seien nicht wörtlich zu nehmen. "Choke me" bedeute demnach in etwa: "Ersticke mich mit deiner Liebe." Kunst sollte nicht der Zensur unterliegen, solange niemandem geschadet werde, so Capitanescu.