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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.09.2017

Wolfram Koch als "Richard III."Metamorphose vom "Tatort"-Kommissar zum mörderischen König

Wolfram Koch im Gespräch mit Dieter Kassel

Wolfram Koch in seiner Rolle als Richard III. am Schauspiel Frankfurt. (Schauspiel Frankfurt / Arno Declair)
Wolfram Koch in seiner Rolle als Richard III. am Schauspiel Frankfurt. (Schauspiel Frankfurt / Arno Declair)

Als "Tatort"-Kommissar jagt Wolfram Koch die Bösen - auf der Bühne verkörpert er jetzt einen der bösesten Herrscher der Geschichte: Richard III. aus Shakespeares gleichnamigem Drama. Und findet es eine "wahnsinnig tolle Rolle".

Fernsehzuschauer kennen Wolfram Koch vor allem als "Tatort"-Kommissar Paul Brix, doch eigentlich ist er in erster Linie Theaterschauspieler. Zum Beispiel ist er ab morgen am Schauspiel Frankfurt als Richard III. in Shakespeares gleichnamigem Drama zu sehen. Richard III., ein mörderischer König, ein meisterhafter Lügner und eine durch und durch bösartige Figur - wie spielt man das?

"Ach, man kann alles spielen, das muss ich ehrlich sagen", so Wolfram Koch in unserem Interview. Die Figur des Richard III. sei sogar eine wahnsinnig tolle Rolle: "Die Figur macht alles – alles – aus reinem Selbstzweck, aus Hass, aus Rache, aus Neid, um an die Macht zu kommen. In dem Augenblick, wo die Figur König ist – Politik kann sie gar nicht."

Die Sprache als Schwert benutzen

Wenn man genauer hinsehe, sei Richard III. natürlich ein Böser unter vielen anderen Bösen, sagt der Schauspieler. 

"Er ist nur ein bisschen böser, er ist schneller, er ist gewiefter. Er kann aufgrund seiner Außenseiterrolle blitzschnell gucken, wo sind die Schwächen der anderen. Ich glaube, das ist sein Vorteil. Das Eindimensionale, da gebe ich Ihnen recht. Aber das Tolle ist, wie er praktisch die Sprache als Schwert benutzt. Und das ist für uns als Schauspieler natürlich interessant."

Der Schauspieler Wolfram Koch, aufgenommen am 07.10.2013 in Frankfurt am Main (Hessen) bei seiner Vorstellung als neuer TV-Kommissar im Frankfurter "Tatort". (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)Und so sieht der Schauspieler Wolfram Koch aus, wenn er nicht auf der Bühne steht. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Eine Nordkorea-Flagge auf der Bühne ist ihm "zu dämlich" 

Wer angesichts des politischen Stoffes Anspielungen auf zeitgenössische Diktatoren oder andere Regierungschefs erwartet, wird allerdings enttäuscht: Vordergründige aktuelle Bezüge herzustellen lehnt Wolfram Koch ab.

"Das ist mir zu dämlich. Wenn ich da irgendeine Amerika-Flagge oder Nordkorea-Flagge oder wo die Diktatoren gerade an der Macht sind... Das würde das wahnsinnig eindimensional machen und ganz klein. Da ist der Shakespeare viel größer, und da weiß er auch selbst, dass die Welt sich weiterdreht, und nach dem nächsten Schlächter kommt vielleicht wieder der nächste Schlächter oder so weiter."

(uko)

William Shakespeares Drama Richard III. in der Inszenierung von Jan Bosse mit Wolfram Koch in der Hauptrolle feiert am 28.09.2017 um 19.30 Uhr im Schauspiel Frankfurt Premiere.


Das Interview im Wortlaut:

Dieter Kassel: Den Fernsehzuschauern ist der Schauspieler Wolfram Koch seit knapp zwei Jahren bekannt, weil er den Kommissar Paul Brix im "Tatort" des Hessischen Rundfunks spielt. Wer regelmäßig oder wenigstens gelegentlich ins Theater geht, der kennt Wolfram Koch allerdings schon viel länger, da war er schon in vielen Rollen zu erleben. Und ab morgen kommt noch eine dazu, da spielt er Richard III. in der neuen Shakespeare-Inszenierung von Jan Bosse am Schauspiel Frankfurt.

Ich habe mich mit Wolfram Koch darüber unterhalten, und rein zufällig war ja vorgestern in unserer Sendung "Im Gespräch" hier in Deutschlandfunk Kultur Christine Urspruch, die Schauspielerin, zu Gast, die da auch gefragt worden ist, was eigentlich sie im Theater am liebsten mal wieder machen würde, und die hat wie aus der Pistole geschossen geantwortet: Meine Traumrolle, das wäre Richard III. Und als ich das Wolfram Koch erzählt habe, da hat er wie folgt reagiert:

Wolfram Koch: Ist ja cool! Dazu muss ich was sagen, weil Christine Urspruch, die mag ich sehr, sehr, und wir haben sechs Jahre lang in Berlin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz die "Spanische Fliege" gespielt, und sie war meine Spanische Fliege. Das war eine Aufführung, die hat uns beiden so viel Spaß gemacht, und es flossen ziemliche Tränen, als wir neulich die letzte Vorstellung vorm Sommer hatten. Und wir waren wahnsinnig unpolitisch korrekt zu ihr. Mit ihrer Größe haben wir richtig Schindluder getrieben, und das hat die Leute natürlich so amüsiert, und sie ist so cool, die Lady, und hat da einfach alles mitgemacht. Es war also im besten Sinne eine richtige Trash-Komödie, die wir über sechs Jahre gespielt haben.

Immer wegen der Kollegen die Engagements angenommen

Kassel: Aber ich glaube, sie würde ja auch gern zeigen mit Richard III., dass sie auch ganz andere Dinge machen kann als so was im "Tatort".

Koch: Das ist eine super Schauspielerin. Sie weiß natürlich selber: a) ist man reduziert auf eine bestimmte Rolle, die die Leute im Fernsehen kennen. Dann ist jeder Schauspieler unterschiedlich merkwürdig, besonders, in allen Bereichen. Und da will man – sobald man in eine Schublade gepackt wird, will man natürlich was anderes zeigen. Und sie wäre wahrscheinlich ein prima Richard III.

Kassel: Ist denn Richard III. auch für Sie eine Traumrolle?

Koch: Das muss ich erst mal sagen, ich hatte nie Traumrollen, ehrlich gesagt. Meine Theaterentscheidungen waren immer personengebunden. Mich haben Regisseure interessiert, denen bin ich hinterher gereist, und mir wäre auch wirklich egal gewesen, in welche Stadt die reisen. Ich wollte nur mit denen arbeiten oder zur Gruppe gehören. Wenn mein Freund Dimiter Gotscheff ein Stück gemacht hat, war ich einfach dabei, und ich habe nicht nachgefragt, welche Rolle. Ich war halt dabei und habe mir die Rolle, die ich gespielt habe, letztendlich zu einer Traumrolle verwandelt.

Kassel: Meine eigene erste Begegnung mit Shakespeares Richard fand in Schriftform statt. Ich hatte mal so eine Phase mit Anfang 20, ist lange her, da habe ich Shakespeare-Stücke gelesen, nicht alle, aber einige, auch dieses. Und da hat mich durchaus auch fasziniert, aber auch irritiert an dieser Figur ihre – so habe ich das damals empfunden – Eindimensionalität. Weil für mich ist das ein Mann, der voller Hass und voller Bösartigkeit nur ein Ziel erreichen will, nämlich Macht zu bekommen. Dafür tut er ja alles. Aber ich hatte zumindest beim Lesen immer das Gefühl, diese Macht ist reiner Selbstzweck. Er will sie nicht erlangen, um damit die Welt oder sein Land zu verändern, er will einfach nur zeigen, ich kann dahin kommen, und mir ist auch egal, auf welchem Weg. Diese Eindimensionalität, kann man die spielen? Ich meine, kann man als Schauspieler etwas Eindimensionales spielen?

"Eine wahnsinnig tolle Rolle"

Koch: Ach, man kann alles spielen, das muss ich ehrlich sagen. Also interessant an der Figur ist – also natürlich, was Sie eben sagten, Traumrolle – natürlich ist es eine wahnsinnig tolle Rolle, diese Figur zu spielen, aber Sie haben recht: Es ist spannend. Diese Figur ist ein Militarist, und so hat Shakespeare sie auch geschrieben. Es ist sehr interessant. Die Figur macht alles – alles – aus reinem Selbstzweck, aus Hass, aus Rache, aus Neid, um an die Macht zu kommen. In dem Augenblick, wo die Figur König ist – Politik kann sie gar nicht. Und das ist so interessant, und deshalb werden überall Richards aufgeführt. Weil in dem Augenblick, wo er an der Macht ist – ich rede jetzt nicht vom historischen, der war nämlich ein bisschen anders noch, aber ich rede von dem Shakespeare’schen Richard – kann er überhaupt nicht. Er kann im Grunde nicht Politik, und das ist sehr spannend.

Das heißt, das Eindimensionale ist richtig, gebe ich Ihnen recht. Es ist völlig Ich-bezogen – Abweisung der Mutter, Abweisung von allen. Er war wirklich der Müllsammler, oder er hat im Grunde die Drecksarbeit für alle anderen gemacht. Und sagt, da räche ich mich. Nur, interessanterweise, nicht nur im Historischen, sondern auch in den Figuren bei Shakespeare, die haben alle Dreck am Stecken. Und ich finde, alle um ihn rum sind ein bisschen kleine Drecksäcke.

Also, wenn man das genau verfolgt, ist er natürlich ein Böser, aber auch unter vielen Bösen. Er ist nur ein bisschen böser, er ist schneller, er ist gewiefter. Er kann aufgrund seiner Außenseiterrolle blitzschnell gucken, wo sind die Schwächen der anderen. Ich glaube, das ist sein Vorteil. Das Eindimensionale, da gebe ich Ihnen recht, aber das Tolle ist, wie er praktisch die Sprache als Schwert benutzt. Und das ist für uns als Schauspieler natürlich interessant.

Der historische Richard hatte sogar sympathische Züge

Kassel: Nun wissen Sie ja, es gibt dieses Klischee, wir haben es alle im Kopf, dass niemand nur böse ist und umgekehrt auch niemand nur wirklich gut. Was glauben Sie denn an Nichtbösem, wenn es das Wort gibt, in diesen Richard reintun zu können und zu müssen?

Koch: Man hat ja immer gedacht, der historische Richard, der hat gar keinen Buckel, sondern man hat im Grunde ihm aufgrund seiner negativen Ausstrahlung praktisch einen Buckel dazugedichtet. Der ist so böse, der hat sogar noch einen Buckel. Dann hat man festgestellt, als man diese Leiche da fand, den wirklichen Richard III., dass er wirklich einen Buckel hatte. Ich habe historische Bilder gesehen, die sind natürlich teilweise geschönt, aber es ist ein ganz feiner, graziler Mensch. Es ist kein grobschlächtiger und hat sogar sehr sympathische Züge. Ich rede jetzt vom historischen. Wir müssen ja immer das unterscheiden, das eine ist Fiktion, und das andere ist natürlich Historie.

Der Punkt ist mit dem Bösen: Was hat er? Er ist eigentlich das, was ich eben schon erwähnt hatte: Er war im Grunde – da steht auch, ich war der Packesel seiner großen Pläne, Unkrautvernichter, beziehungsweise ich hab die Drecksarbeit gemacht, ich hab den Kopf in Kriegen hingehalten. Der Richard III. sagt ja immer, ich hab praktisch für meinen Bruder den Königsweg geebnet, ich hab alles gemacht, und ich werde dafür wie Dreck behandelt. Und da rächt er sich, das ist Tatsache. Und das ist vielleicht das zutiefst Menschliche, dass er auch zur Mutter sagt: Sag mal, hab ich dir nicht ein bisschen Freude gemacht im Leben? Sagt er wirklich. Und das will ich auch so spielen, dass er wirklich fragt, sag mal, war nicht auch ein bisschen Freude dabei? Da sagt sie: Nee, du warst von der ersten Sekunde an deiner Geburt warst du ein Dreck, hattest Zähne, hast mir beinahe die Eingeweide rausgerissen und so weiter und so fort. Also sogar da kriegt er keine Liebe. Es ist ein Mensch, der keine Liebe bekommen hat, auch selbst sagt, ich kann keine Liebe geben.

Shakespeare ist viel weiter als unsere banale Alltagspolitik

Kassel: Das heißt, Sie versuchen auch so ein bisschen mit Ihrer Interpretation als Schauspieler näher zu erklären sowieso, wie er wurde, was er ist, soweit das unter den Vorgaben von Shakespeare möglich ist.

Koch: Eher zu zeigen als zu erklären. Erklären will ich gar nicht. Aber Tatsache ist – klar, ich meine, das Interessante an unserem Job, den wir haben, dass jeder Schauspieler oder jede Schauspielerin diese Figur, die sie zu spielen hat, anders interpretiert. Und mich interessieren überhaupt nicht, welche Vorgänger vor mir diese Figur gespielt haben und wie. Interessiert mich wirklich gar nicht, sondern mich interessiert allein die Reibung, die ich mit dem Regisseur Jan Bosse, mit dem Team und mit mir selbst mit dieser Figur habe. Und da wird es dann spannend. Und auf einmal entdeckt man beim Proben, Mensch, der ist ja gar nicht so. Also das, was er sagt – in der Szene hat er ja eigentlich nur recht. Er hat in bestimmten politischen großen Szenen mit Elisabeth hat er erst mal nur recht, was er sagt.

Kassel: Bei vielem, was Sie schon gesagt haben, liegt es ja auf der Hand, dass Sie durchaus Aktualität in diesem Stück spüren und dass man aktuelle Bezüge herstellen könnte. Ich glaube aber, bei anderen Stücken schon empfunden zu haben und auch gehört zu haben in Interviews mit Ihnen, dass Sie nicht mögen, wenn das zu vordergründig gemacht wird.

Koch: Nein. Das ist mir zu dämlich. Wenn ich da irgendeine Amerika-Flagge oder Nordkorea-Flagge oder, oder – wo die Diktatoren gerade an der Macht sind. Das würde das wahnsinnig eindimensional machen und ganz klein. Da ist der Shakespeare viel größer, und da weiß er auch selbst, dass die Welt sich weiterdreht, und nach dem nächsten Schlächter kommt vielleicht wieder der nächste Schlächter oder so weiter. Nein, nein, da ist Shakespeare viel weiter als letztendlich unsere banale Alltagspolitik, so hart sie ist und so brutal sie ist.

Ein meisterhafter Lügner

Kassel: Dann auch noch jetzt zum Schluss die Frage, mit der ich angefangen hätte, wenn nicht die Geschichte mit Ihrer Kollegin und ihrem Spruch dazwischengekommen wäre. Macht es Ihnen mehr Spaß, böse Menschen zu spielen als Gute, ist das reizvoller?

Koch: Was Sie eben gerade gesagt haben: Es gibt nicht nur rein gute Menschen, es gibt auch nicht nur rein böse Menschen. Spannend ist natürlich wie immer, es ist etwas banal, aber die Tragödie in der Komödie zu sehen und umgedreht. Und genauso geht es mit Figuren. Aber natürlich ist so eine Figur wie Richard, der derartig das Geschehen durcheinanderwirbelt und der vorgibt, unheimlich lieb zu sein und nett zu sein, und hintenherum mordet er, ist natürlich interessant. Der lügt so derartig gut, und ich als Schauspieler muss auf der Bühne auch derartig gut lügen, dass die Kollegin, die die Rolle der Lady Anne spielt, mir glaubt, dass ich die ganzen Morde begangen habe, nur, weil sie so schön ist.

Und das muss ich so ernsthaft spielen, also so wahnsinnig, dass man nicht eine Sekunde glauben könnte, der macht der was vor. Kaum ist sie weg, sagt er, tja, jetzt hab ich dich. und dadurch sind natürlich böse Figuren, klar, allgemein etwas spannender, weil sie komischerweise noch mehr mit Menschen spielen, noch was vorgeben, was sie nicht sind, und das deutlich. Deswegen sind sie im Theater natürlich interessant.

Kassel: Ich wünsche Ihnen gerade auch nach diesem Gespräch wirklich von ganzem Herzen, dass möglichst viele Menschen Ihnen und Ihren Kollegen auch, aber auch Ihnen beim Lügen auf der Bühne dann zusehen. Ich hab wirklich, so wie Sie das beschrieben haben, das lohnt sich. Ich danke Ihnen sehr für das Gespräch, Herr Koch!

Koch: Vielen Dank!

Kassel: Wolfram Koch war das. Das Gespräch mit ihm habe ich gestern Nachmittag aufgezeichnet. Live zu erleben als Richard III. ist er ab morgen, da ist Premiere der neuen Inszenierung am Schauspiel Frankfurt. Gleich am Wochenende gibt es weitere Aufführungen, und darauf folgen dann noch weitere bis zum 17. November.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandfunk Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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