Wo stehen wir mit der Integration?

Eine deutsche und eine türkische Flagge wehen vor dem Minarett einer Moschee im Stadtteil Hassel in Gelsenkirchen. © AP
Von Birgit Kolkmann · 28.10.2011
Am 30. Oktober 1961 wurde in Bad Godesberg ein Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei unterzeichnet. Türkische Arbeitnehmer sollten zeitlich befristet in Deutschland eingesetzt werden. Im gleichen Jahr kamen 6800 Türken zum Arbeiten nach Deutschland: Sie waren die ersten einer Massenbewegung. Sie kamen und blieben!
Mehr als drei Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben ihre Wurzeln in der Türkei. Chance verpasst – Integration gescheitert? Wie gingen und gehen wir mit diesen Mitbürgern um? Döner und/oder Currywurst? Islam und/oder Christentum? Wie viel Miteinander geht - wie viel Nebeneinander ist tragbar?

Unter der Gesprächsleitung von Birgit Kolkmann diskutieren diese Fragen:
Hayat Hayta, Polizeioberkommissarin;
Mehmet Daimagüler, Anwalt und Buchautor;
Prof. Wolfgang Kaschuba, geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität;
Günter Piening, Integrationsbeauftragter Berlin.
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