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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 08.09.2013

"Wir treiben es auf die Spitze"

Die "Palucca"-Ballett-Tänzer und ihre Welt

Von Ute Burtke und Margarete Wohlan

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Stress, Druck und Schmerz: Die Perfektion, die Ballett fordert, verlangt den Tänzern einiges ab.  (picture alliance / dpa / Ulrich Perrey)
Stress, Druck und Schmerz: Die Perfektion, die Ballett fordert, verlangt den Tänzern einiges ab. (picture alliance / dpa / Ulrich Perrey)

Noch ein "jeté", noch ein "demi-plié", noch eine Drehung nach links und noch eine Drehung nach rechts. Und noch einmal mit der Fußspitze auf das harte Parkett. Was elegant und schwerelos wirkt, war und ist beinharter Spitzensport.

Die Schüler der Palucca-Schule in Dresden können ein Lied davon singen. 1925 von Gret Palucca gegründet, ist sie die erste und bislang einzige eigenständige deutsche Hochschule für Tanz.

Hinter ihren Kulissen wird sichtbar, wie sehr die Welt des Tanzes sich gewandelt hat: Nicht nur, weil man heutzutage neben dem perfekten Tanzen auch schauspielern, unterhalten und seine Seele entblößen muss. Auch das klassische Bild des Tänzers hat sich verändert. Für immer mehr von ihnen ist es kein Widerspruch, Mann und gleichzeitig Tänzer zu sein.

Und nicht zuletzt führt die immer härtere Perfektionsmühle zu Stress, Druck und Schmerz, so dass Lehrer und Schüler an ihre Grenzen gehen müssen.

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