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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 17.07.2011

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Island nach der Finanzkrise

Von Nadine Wojcik

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Denkmal im Hafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik (AP)
Denkmal im Hafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik (AP)

Zuerst jagten die Isländer ihre Regierung aus dem Amt, dann stellten sie den Premierminister vor Gericht. Der Vorwurf lautet: Misswirtschaft und Unterlassung jeglicher Hilfeleistung für das eigene Land.

Island stand vor zwei Jahren vor dem Staatsbankrott. Das einst so stabile und reiche Vorzeigeland am Polarkreis war wochenlang unter Schock. Doch anstatt in Depression zu verfallen, krempelten die Isländer die Ärmel hoch. Heute ist die Hauptstadt Reykjavik ein lebendiges Laboratorium basisdemokratischer Politik, zahlreiche Bürgerbewegungen engagieren sich und arbeiten sogar eine neue Verfassung aus.

Die soll u.a. verhindern, dass Banken jemals wieder über das Wohl des Landes bestimmen können. Nadine Wojcik hat beobachtet, wie sich die Isländer daran machen, eine neues Land zu bauen.

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