Wiener Johann-Strauss-Museum muss schließen

Die Idee klang nach Zukunft – doch jetzt ist Schluss: Das immersive Johann Strauss-Museum in Wien stellt seinen Betrieb ein. Laut der Zeitung Der Standard setzte das Haus auf digitale Technik und ein Erlebnis rund um den als Walzerkönig im 19. Jahrhundert gefeierten Komponisten Johann Strauss (Sohn). Besucher sollten Musik nicht nur hören, sondern mit allen Sinnen erleben. Etwa mit Projektionen, Klangräumen und Inszenierungen. Trotz des modernen Konzepts, um klassische Musik kennenzulernen, blieb der Erfolg offenbar aus. Jetzt hat das erst 2024 eröffnete Museum Insolvenz angemeldet. Johann Strauss (Sohn) hat aus Unterhaltungsmusik Weltkunst gemacht. Damit hat er Wien musikalisch besonders geprägt. 1867 schuf er mit „An der schönen blauen Donau" eine seiner bekanntesten Melodien.