Wiener Gustav-Klimt-Sammlung lässt sich erstmals online entdecken

    Zwei Männer halten ein Gemälde von Gustav Klimt, sie tragen Schürze und weiße Handschuhe.
    Das "Bildnis Elisabeth Lederer" von Gustav Klimt wurde 2025 für rund 236.000 Dollar versteigert © picture alliance / Nancy Kaszerman
    Der Maler Gustav Klimt lässt sich jetzt auch digital neu entdecken. Das Belvedere in Wien hat seine Klimt-Sammlung erstmals in einem ausführlichen Online-Verzeichnis veröffentlicht. Zu den insgesamt 24 Werken gehört auch „Der Kuss“, laut Tageszeitung ”Der Standard” einer der größten Besuchermagnete des Museums. Zu jedem Bild finden sich jetzt Informationen, etwa zur Entstehung aber auch zur Ausstellungsgeschichte. Archivmaterial und wissenschaftliche Texte sind auch online abrufbar. Nach Angaben des Belvedere ist es das erste österreichische Bundesmuseum, das seine Sammlung so detailliert öffentlich zugänglich macht. An dem Projekt haben Kunsthistoriker, Restauratoren und Provenienzforscher mehrere Jahre gearbeitet. Das Belvedere sieht Gustav Klimt als bedeutendsten Maler der Wiener Moderne und Schlüsselfigur des europäischen Jugendstils. Klimts Werke gehören zu den wertvollsten weltweit.