Seit 18:30 Uhr Weltzeit

Mittwoch, 30.09.2020
 
Seit 18:30 Uhr Weltzeit

Alte Musik / Archiv | Beitrag vom 01.04.2020

Wiederentdecktes Pasticcio: Musikhistorische Erkundungen am ElbestrandDas Hamburger Fischballett

Von Johannes Jansen

Beitrag hören
Ein Flusshecht schwimmt durch Gegenlicht an der Wasseroberfläche durch Flussgras. (imago images / blickwinkel / Artworkx)
Auch der Hecht wird im neu gefundenen Pasticcio musikalisch beschrieben. (imago images / blickwinkel / Artworkx)

Es sei von der Entdeckung eines kleinen Pasticcios berichtet, das bislang verborgen geblieben ist! Vor allem Werkteile von Carl Philipp Emanuel Bach flossen ein, auch, weil er der Berliner Havel und Spree "Adieu" sagte, um an der Hamburger Elbe neu anzufangen.

Lange war es dem Blick der Forschung verborgen geblieben: Das kleine Pasticcio das sich aus verstreuten Manuskripten, überwiegend Abschriften bekannter Werke der Zeit, rekonstruieren lässt. Die Beschaffenheit dieser Stücke lässt auf eine gemeinsame Herkunft schließen – vermutlich auf den engeren Wirkungskreis von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach.

Neue Stadt - neues Glück

Dabei wird die Entscheidung des Letzteren, Havel und Spree in der Berliner Metropole "Lebewohl" zu sagen und in Hamburg an der Elbe einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, eine wichtige Rolle gespielt haben. Vor diesem Hintergrund erscheint die Entdeckung des "Hamburger Fischballettes" in gänzlich neuem Licht.

Mehr zum Thema

Aprilscherze - Wenn die Glaubwürdigkeit auf den Hund kommt
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 01.04.2017)

Aprilscherze 2018 - "Der Braunbär gehört zu Deutschland"
(Deutschlandfunk, Nachrichten vertieft, 01.04.2018)

Lehren aus dem 1. April - Aprilscherze sind auch Fake News
(Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 01.04.2019)

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur