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Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.08.2011

Wie ein weißer Strich auf die Berliner Mauer kam

Der "Mauer-Maler" Wolfram Hasch über eine politische Kunstaktion mit Folgen

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Sieben Monate saß Wolfram Hasch für seine Mauer-Aktion im Gefängnis. (AP)
Sieben Monate saß Wolfram Hasch für seine Mauer-Aktion im Gefängnis. (AP)

1986 wollten fünf junge Männer die Berliner Mauer mit einem Farbstrich versehen, auf der Westseite und auf der gesamten Länge – als politisches Statement. Wolfram Hasch, einer der "Maler", bezahlte die Aktion mit Verhaftung und Gefängnis. Im Interview blickt er auf die Ereignisse zurück.

Ein Strich mit weißer Farbe auf der Berliner Mauer - damit wollten der Westdeutsche Wolfram Hasch und seine Freunde am 4. November 1986 ein politisches Zeichen setzen. Hasch wurde während der Aktion von DDR-Grenzposten festgenommen. Man beschuldigte ihn der Grenzverletzung und brachte ihn ins Gefängnis nach Bautzen. Nach sieben Monaten wurde Hasch von den westdeutschen Behörden freigekauft. Rückblickend spricht der "Mauer-Maler" heute von einem "kuriosen Vorgang".

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Wolfram Hasch mindestens bis zum 8. Januar 2012 als mp3-Audio.

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