Seit 00:05 Uhr Das Podcastmagazin
Montag, 12.04.2021
 
Seit 00:05 Uhr Das Podcastmagazin

Netscout / Archiv | Beitrag vom 20.07.2013

Wenn man mal für sich sein will

Alternativen zum digitalen Vernetzungswahn

Vera Linß

Podcast abonnieren
Mit der App "Drift" geht der Nutzer neue Wege. (picture alliance / dpa Themendienst - Andrea Warnecke)
Mit der App "Drift" geht der Nutzer neue Wege. (picture alliance / dpa Themendienst - Andrea Warnecke)

Die Digitalisierung drängt uns permanent, ständig erreichbar zu sein, uns zu vernetzen und unser Leben so effizient wie möglich zu gestalten. Doch Daten können nicht nur dazu dienen, effizienter zu kommunizieren und zu leben. Man kann sie auch für das blanke Gegenteil nutzen.

Nämlich, um sich aus dem Weg zu gehen oder bewusst verschwenderisch zu leben. Für diesen subversiven Anspruch gibt es inzwischen auch Apps. "Hell is other people” zum Beispiel versteht sich als Gegenentwurf zur App Foursquare, mit der ich meinen Freunden immer sagen kann, wo ich gerade bin. "Hell is other people” hilft mir, meinen Freunden aus dem Weg zu gehen und ungestört sein zu können.

Die ideale App für Sozialphobiker. Die App "Drift” hingegen setzt auf Entschleunigung. Sie schickt die Nutzer auf neue Wege. Mit ihr wird man angeleitet, sich in seiner gewohnten Umgebung zu verlaufen und zu verlieren.

Links:

"Hell is other people" (Artikel in Jolie und Artikel auf The Verge)

Die App Drift

Netscout

Service-AppsWie gut sind Uber und Co.?
Auf einem Smartphone ist in Berlin die App des Fahrdienstvermittler «Uber» zu sehen. (dpa picture alliance/ Britta Pedersen)

An den Straßenrand stellen und winken. Es gibt noch bequemere Möglichkeiten, ein Taxi zu rufen. Mittlerweile bestellen viele einen Fahrer über das Smartphone. Doch die Chauffeure sitzen schon längst nicht mehr nur in den gelben Taxen, die wir alle kennen.Mehr

SmartphonesMach den Mund auf!
Manchen Menschen fällt Sprechen nicht so leicht, Apps können helfen.  (dpa / picture alliance)

Eigentlich wurde die App "Let Me Talk" für Autisten entwickelt, damit sie sich leichter verständlich machen können. Doch die App kann noch mehr. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur