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Dienstag, 23.07.2019
 
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Weltzeit

Sendung vom 22.07.2019

33 Jahre Autokratie in UgandaPopstar will Museveni ablösen

Der 37-jährige Popstar Robert Kyagulanyi Ssentamu, Künstlername "Bobi Wine", ist seit zwei Jahren im Parlament in Uganda und will 2021 Präsident werden, um Langzeitherrscher Yoweri Museveni zu stürzen. Hier steht er vor seinem Haus und trägt eine schicke Sonnenbrille. (Julia Amberger)

Bobi Wine ist ein Popstar in Uganda. 2021 will der 37-Jährige die Sensation schaffen und Langzeitpräsident Yoweri Museveni ablösen. Der regiert seit 33 Jahren mit harter Hand, was nicht nur die Getto-Jugend zunehmend auf die Straße bringt.

Sendung vom 18.07.2019Sendung vom 17.07.2019Sendung vom 16.07.2019
Unterwasseraufnahme eines Albatros, der an einem Haken hängt. (Imago / UIG / Graham Robertson)

Fischerei in NeuseelandTödliche Haken bedrohen Albatrosse

Neuseeland ist das Paradies für Albatrosse. Hier leben hunderttausende Brutpaare. Doch von 21 bekannten Albatros-Arten stehen 19 auf der Liste bedrohter Tierarten. Denn ihr Hauptnahrungsmittel ist der Fisch. Und ihr Hauptfeind ist die Fischerei.

Sendung vom 15.07.2019
Der “National Journalist’s Day” wurde mit einer Reihe von Aktivitäten in Kabul und anderen Großstädten Afghanistans veranstaltet von denen auch zahlreiche Medienvertreterinnen berichteten. (UNAMA / Fardin Waezi)

Frauen in AfghanistanKein Frieden mit den Taliban

Zwar machen Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban Hoffnung auf Frieden in Afghanistan: Viele Frauen dort fürchten allerdings, dass sie ihre mühsam erkämpften Rechte nun wieder verlieren. Doch diesmal wollen sie nicht zurückweichen.

Sendung vom 11.07.2019
Aufnahme einer Frau mit einem geschminkten Herz auf der Wange in den Farben der alten sudanesischen Flagge. (picture alliance / dpa / AP)

Zeitenwende im SudanVorsichtige Schritte zur Demokratie

Monatelange Proteste - nun ist Umar Al-Baschir nach 30 Jahren weg. Im Sudan teilen sich Militär und Opposition die Macht. In drei Jahren soll es Wahlen geben. Gelingt der Wandel zur Demokratie, kann er ein Symbol für den ganzen Kontinent sein.

Sendung vom 10.07.2019
Ein geschmückter Zug fährt aus dem chinesische Hafen Weihai heraus, nach Diusburg (September 2017). (picture alliance / dpa / Xinhua / Zuma Wire)

Seidenstraße für ChinaAltes Label zur neuen Weltherrschaft?

Mehr als 60 Länder machen schon mit bei Chinas "Neuer Seidenstraße". Vor sechs Jahren in Kasachstan gestartet, soll so ein neues Handelsnetzwerk zwischen Asien, Afrika und Europa entstehen. Kritiker befürchten, es bleibt eine Einbahnstraße.

Sendung vom 09.07.2019
Gestapelte Container in den Nationalfarben von der EU und der Volksrepublik China. (picture alliance / dpa / chromorange / Christian Ohde)

Seidenstraße für Europa An Chinas Macht teilhaben

Griechenland, Italien und Serbien gehören zu den 13 europäischen Ländern, die bei Chinas Prestigeprojekt "Neue Seidenstraße" mitmachen. Sie hoffen auf Investitionen, fürchten Abhängigkeiten - und pflegen ihren ganz eigenen Umgang mit der Wirtschaftsmacht.

Sendung vom 08.07.2019Sendung vom 04.07.2019
Ansicht der unterirdischen Tunnel im Endlager. (picture alliance / ncy )

Protest gegen Endlager in FrankreichAtommüll, nein Danke!

Seit über 50 Jahren nutzt Frankreich Strom aus Kernkraftwerken. Doch bis heute gibt es kein Atommüllendlager. 2035 soll nun ein unterirdisches Lager in Lothringen in Betrieb gehen. Doch es gibt Sicherheitsbedenken und die Bevölkerung wehrt sich.

Sendung vom 03.07.2019
In Gewahrsam genommene Demonstranten in Hongkong, im Vordergrund ist der Helm eines Polizisten zu sehen, aufgenommen am 10. Juni 2019 (Getty Images AsiaPac/Anthony Kwan)

Hongkongs ZukunftTotalitarismus im Kampf gegen Demokratie

Mehr als eine Million Menschen gehen in Hongkong seit Juni auf die Straße. Grund ist das geplante Auslieferungsgesetz, das nun vorerst gestoppt wurde. Aber Pekings Regierung sitzt am längeren Hebel. Es ist der Kampf zweier Systeme.

Sendung vom 02.07.2019Sendung vom 01.07.2019
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras (Syriza) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Stadtteil Thisio in Athen, aufgenomme am 18. Juni 2019 (picture alliance / ANE)

Griechenland wähltWas kommt nach Tsipras' Linksregierung?

Alexis Tspiras will es wissen: Er lässt statt im Oktober bereits am kommenden Wochenende wählen. Die Umfragewerte für seine Linksregierung sind allerdings am Boden. Dabei ist die Bilanz keineswegs so schlecht, wie prophezeit wurde.

Sendung vom 27.06.2019
Ein Mann watet durchs Meer am Palmenstrand. (Unsplash/Channey)

Aloha from HawaiiSummer Dreaming in Honolulu

Blauer Himmel, weiße Strände und endlos Sonne - Amerikas Trauminsel Hawaii ist bis heute Ziel für Touristen wie für Aussteiger. Der Waikiki Beach in Honolulu, die Cocktails, die Hula-Tänzerinnen - was macht das ganz besondere Aloha-Gefühl aus?

Sendung vom 26.06.2019
Soldat mit Gewehr in der Wüste (Frieder Heitmann)

Westsahara-Konflikt"Die Waffenruhe war ein Fehler"

Unter der Führung der Vereinten Nationen wird wieder über den Konflikt um Westsahara verhandelt, die Marokko seit 1976 besetzt. Die Sahrauis kämpfen für ihre Unabhängigkeit. Den seit 1991 herrschenden Waffenstillstand halten sie für falsch.

Sendung vom 25.06.2019
Ein zyprischer Offizier zeigt einer schwarzgekleideten Frau mit drei Kindern in einem Flüchtlingscamp den Weg. (imago / Xinhua, Christos Theodorides)

Flüchtlingsinsel in NotWird Zypern das neue Lampedusa?

Zypern ist nur einhundert Kilometer von der syrischen Küste entfernt und der neue Hotspot für Flüchtlinge. Die Inselrepublik hat im letzten Jahr prozentual so viele Flüchtlinge aufgenommen wie kein anderes EU-Land. Doch willkommen sind sie nicht.

Sendung vom 24.06.2019
Zwei Frauen mit Verkaufspaletten auf den Schultern (Edda Schlager)

Aufbruch in UsbekistanBereit für Reformen?

Bis vor zweieinhalb Jahren war Usbekistan abgeschottet und wurde repressiv regiert. Ist diese Gesellschaft mit ihrem stark patriarchalen Wertesystem bereit für Veränderung? Ja – glaubt zumindest der Präsident des Landes, Shavkat Mirziyoyev.

Sendung vom 20.06.2019
Ein haitianischer Erntehelfer macht eine Pause neben einer Zuckerrohr-Plantage. (Getty Images / Spencer Platt)

Haitis stille HeldenBiobauern gegen den Klimawandel

Dürren, Starkregen, Bodenerosion: Schwer leidet der Karibikstaat Haiti unter den Folgen des Klimawandels. Jetzt will eine Bewegung von Kleinbauern neues Leben in die verödeten Landschaften bringen: mit Waldgärten, Terrassenanbau und klimaangepasstem Ökolandbau.

Sendung vom 19.06.2019
Screenshot eines Videos des YouTube-Kanals "Swan The Voice - Néo & Swan". Der siebenjährigen Swan sitzt strahlend auf dem Sofa. (www.youtube.com)

Mini-Youtuber in FrankreichWie Eltern ihre Kinder vermarkten

Mit drei Jahren landete das erste Video von Swan auf Youtube. Vier Jahre später hat er Millionen Abonnenten und seine Eltern reich gemacht. Ein weltweites Phänomen. In Frankreich fordern Kinderschützer nun Grenzen durch Justiz und Politik.

Sendung vom 18.06.2019
Ein kleines Mädchen umringt von afghanischen Frauen in blauen Burkas warten vor einer Klinik in der afghanischen Stadt Kalakan auf medizinische Hilfe. (Getty Images  /  Paula Bronstein)

Afghanistans Weg aus dem KriegTerror, Taktik, Taliban

Nach UN-Angaben wurden im vergangenen Jahr in Afghanistan 4000 Zivilisten getötet, mehr als 7000 wurden verletzt. Gleichzeitig laufen die Gespräche zwischen den USA und den Taliban mit dem Ziel das Land zu befrieden. Mit Aussicht auf Erfolg?

Sendung vom 17.06.2019
Ein Abschnitt des US-Mexiko-Grenzzauns von Tijuana im Bundesstaat Baja California, Mexiko (AFP / Guillermo Arias )

Von Guatemala nach El PasoTrumps Politik verstärkt Flucht

Aus Guatemala, Honduras und El Salvador flüchten Menschen vor Korruption, Bandenkriminalität und Armut in die USA. Dagegen wettert US-Präsident Trump. Gleichzeitig gehört er zu denen, die Guatemalas autoritären Präsidenten Morales unterstützten.

Sendung vom 13.06.2019Sendung vom 12.06.2019
Unter Aufsicht eines deutschen Kolonisten verladen Arbeiter 1914 in Kamerun Kakaobohnen. (picture alliance/dpa/akg-images)

Deutsches Erbe in KamerunNach 100 Jahren startet Aufarbeitung

Das Deutsche Kaiserreich regierte unter Anwendung der Todesstrafe und Zwangsarbeit bis 1919 Kamerun. Dann folgten Briten und Franzosen und alles hat Folgen bis heute: Im Westen des Landes kämpfen Milizen für die Unabhängigkeit des anglophonen Teils.

Sendung vom 11.06.2019
Schüler melden sich im Unterricht an der Glenmoor Academy. (Finnbarr Webster/ Getty Images Europe)

Academies in GroßbritannienEin Schulsystem außer Kontrolle?

In Großbritannien gibt es Schulen, in denen man sich nicht berühren darf und für einen fehlenden Knopf nachsitzen muss. Die von Stiftungen betriebenen "Academies" setzen auf Leistung und Strafen. Vorzeigeschulen sollten sie sein – nun wächst der Protest.

Sendung vom 06.06.2019
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Die Reportage

Hochzeit à la carteNicht ohne meinen Festredner
Ein Hochzeitspaar sitzt an einem Tisch, eine Rednerin steht dahinter. (Elin Hinrichsen)

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben werden: Aber immer mehr Paare wollen sich das Jawort nicht mehr in der Kirche und vor Gott geben, sondern vor Freunden. Sie vertrauen sich freien Rednerinnen und Rednern an. Ein Berufszweig, der boomt. Mehr

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