Seit 05:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 20.10.2020
 
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Weltzeit

Sendung vom 19.10.2020

Demo-Hochburg PortlandWeißes Engagement für schwarze Belange

Nächtlicher Protest der Black Lives Matter Bewegung in Portland.  (picture alliance / Media Punch / Damairs Carter)

Hipster, Liberale, weiße Mittelschicht – das ist Portland. 2020 mutierte die alternative Stadt an der US-Westküste zur Protesthochburg. Wie konnte eine vor allem weiße Stadt zum Zentrum der Demonstrationen der „Black Lives Matter“-Bewegung werden?

Sendung vom 15.10.2020Sendung vom 14.10.2020Sendung vom 13.10.2020
Das Bild zeigt Boris Johnson. Der Premierminister von Großbritannien unterzeichnet das EU-Austrittsabkommen (dpa / No 10 Downing Street / Andrew Parsons)

Harter Brexit für UKDie Hardliner sind fast am Ziel

Bis zum 15. Oktober will der britische Premier Boris Johnson einen Handelsvertrag mit der EU unterzeichnen. Dem müssten alle EU-Länder bis zum 1. Januar zustimmen, sonst droht der harte Brexit. Kein Schreckensszenario für die Hardliner.

Sendung vom 12.10.2020
Polizisten überwachen die Evakuierung eines Flüchtlingscamps im Norden von Paris am 28. Januar 2020. (picture alliance/AA/Julien Mattia)

Frankreichs Asylpolitik Härte statt Menschlichkeit

Frankreich ist das EU-Land mit der höchsten Zahl von Asylbewerbern. Bilder von Migranten-Zeltlagern sorgen hier seit einiger Zeit für Schlagzeilen. Doch der politische Wille, die Versorgung der Flüchtlinge zu verbessern, fehlt.

Sendung vom 08.10.2020Sendung vom 07.10.2020
Patienten in Betten in einem Restaurant in Kirgisistan, das zum Hospital umgewandelt wurde. (picture alliance / AP / Vladimir Voronin)

Covid-19 in KirgisistanCoronawelle überrollt das Land

Wegen Corona ist die Gesundheitsversorgung in Kirgisistan zusammengebrochen. Schutzkleidung, Medikamente und Sauerstoffgeräte fehlen. Viele Ärzte sind gestorben. Die Regierung hat um die Mithilfe Freiwilliger gebeten.

Sendung vom 06.10.2020Sendung vom 05.10.2020
Ein Fahrradfaher vor der Uspenski-Kathedrale in der finnischen Hauptstadt Helsinki. (dpa / picture alliance / Robert Harding)

Finnland nach dem LockdownLage stabil, Laune gut

Die Finnen sind ein Volk, das schon immer Abstand gehalten hat. Das hat sich in Zeiten von Corona bewährt. Hier kam der Lockdown früh. Es gibt geringe Infektionszahlen und viel Gelassenheit im Umgang mit der Pandemie.

Sendung vom 01.10.2020
Ein Feuerwehrmann schaut auf ein verbranntes Haus in Kalifornien, USA (Getty Images / Justin Sullivan)

Brände an US-WestküsteEin Flammeninferno ohne Ende

Die Brände an der US-Westküste sind die größten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Nord- und Südkalifornien sowie in Oregon verlieren Menschen ihre Häuser, ihre Heimat, ihr Leben. "Nur" eine Naturkatastrophe oder doch Folge des Klimawandels?

Sendung vom 30.09.2020
Susan Kigula hilft Kindern von inhaftierten Frauen in Uganda. Sie steht neben einer Gruppe vor einem einfachen Steinhaus. (Deutschlandradio / Susan Kigula)

Die WeltverbesserinnenLebensretterin aus der Todeszelle

Jährlich werden die "Alternativen Nobelpreise" verliehen. Geehrt werden Menschen, die Antworten liefern für die Gestaltung einer besseren Welt. Wir stellen drei Frauen vor, die Großes geleistet haben oder planen - eine sogar aus der Todeszelle.

Sendung vom 29.09.2020
Ein Trump Fan in Dallas, Texas, mit der signalroten Baseballcap. (Getty / Callaghan O'Hare)

US-WahlkampfTrump setzt auf Texas

Texas gilt als konservativ. Seit Jahrzehnten regieren Republikaner den zweitgrößten US-Bundesstaat. 2016 gewann Donald Trump dort mit fast neun Prozent mehr Wählerstimmen. Kann er seinen Erfolg nun wiederholen?

Sendung vom 28.09.2020
Demonstranten mit durch Klebeband verschlossenen Mündern und T-Shirts, auf denen steht: "Zwarte Piet ist Rasismus". (picture alliance / ANP / Evert Elzinga)

Rassismus in den Niederlanden"Geh dahin, wo du herkommst!"

Tolerant und weltoffen - das waren die Niederlande einst. Heute ist das Klima rau geworden, Rechtsaußen hat aufgeholt. Was bedeutet das für die Niederländer, die nicht weiß sind, weil ihre Vorfahren aus den früheren niederländischen Kolonien kommen?

Sendung vom 24.09.2020Sendung vom 23.09.2020Sendung vom 22.09.2020
Ein Schild, das auf die Schließung hinweist, steht im März auf einem Fußballfeld im norwegischen Horten. (imago images / Bildbyran)

Corona in NorwegenSchneller Lockdown mit Folgen

Das Kontrastprogramm zum Nachbarn Schweden: Kaum ein anderes europäisches Land hat so schnell und drastisch auf die Coronapandemie reagiert wie Norwegen. Lockdown am 12. März: Häfen, Flughäfen, Schulen und Kitas waren dicht. Zu Recht?

Sendung vom 21.09.2020
Verbrannte Vegetation im Westen Brasiliens (Deutschlandradio / Thomas Milz)

Brände in AmazonienKippt der EU-Handelsvertrag?

Im Amazonas wird weiter fleißig gerodet. Die aktuelle brasilianische Regierung gibt Agrarflächen für den Export von Fleisch und Soja Vorrang vor dem Umweltschutz. Soll die EU dennoch ein Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten abschließen?

Sendung vom 17.09.2020Sendung vom 16.09.2020Sendung vom 15.09.2020
Bewaffnete Ranger kommen von einem Außenposten im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo, 8. Oktober 2014. Nach dem Mord an einem Park Ranger und der Entführung von zwei britischen Touristen und ihrem Fahrer im Jahr 2018 wurde  der Park bis 2019 geschlossen.  (laif / NYT / Redux / Uriel Sinai)

Nationalpark im KongoHochgerüstete Wildhüter werden zur Gefahr

Der Kahuzi-Biéga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo ist ein Denkmal der deutschen Entwicklungshilfe. Zuletzt wurden die Hilfsgelder aber eingefroren, weil es vermehrt zu Übergriffen von schwer bewaffneten Wildhütern auf die Bevölkerung kam.

Sendung vom 14.09.2020
Das Gebäude des FSB in Moskau (imago / ZUMA Press)

Russlands GeheimdiensteNawalny, Nowitschok, Nervenspiele

Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wurde am 20. August auf dem Rückflug von Sibirien ohnmächtig. Die Berliner Charité diagnostizierte eine Vergiftung mit dem Kampfstoff Nowitschok. Ein Blick auf Russlands Geheimdienste.

Sendung vom 10.09.2020
Blick von zwei Holzhütten aus auf die Kühltürme des AKW. (Getty Images / Freier Fotograf)

Belarus und AtomkraftLukaschenkos Prestigeprojekt wackelt

Durch die Proteste wegen mutmaßlicher Wahlfälschung in Belarus gerät auch ein Prestigeprojekt von Präsident Lukaschenko in Gefahr: Er wollte in diesen Tagen das erste Atomkraftwerk des Landes in Astravets in Betrieb nehmen. Doch der Widerstand wächst.

Sendung vom 09.09.2020
Luftbild von einer Trasse, die durch den Regenwald führt. (imago / ZUMA PRESS / El Universal)

Mexikos Megaprojekt "Tren Maya"Der umstrittene Maya-Zug

Der "Maya-Zug" ist das touristische Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten. Er soll die archäologischen Stätten im Süden des Landes verbinden. Doch der Bau der 1500 Kilometer langen Zugstrecke stößt bei vielen Indigenen auf Widerstand.

Eine junge Frau mit langem schwarzen Zopf und Fahrrad betrachtet ein Wandgemälde, das ein Frauengesicht mit leeren Augenhöhlen zeigt, drumherum viele Augen.  (Kathrin Zeiske)

Ciudad Juárez in MexikoEine Stadt und ihre Mörder

Das Image von Ciudad Juárez in Mexiko könnte schlechter nicht sein: Brutale Serienmorde an Frauen haben die Grenzstadt in Verruf gebracht. Heute prägen Drogenhandel, Billiglohn-Fabriken und Gewalt das Leben dort. Kann man diese Stadt lieben?

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Die Reportage

Traditionelles Handwerk Achtung, Schlachtung!
Blaue gekachelte Wand mit Gerätschaften zum schlachten die davor aufgehangen sind. (Deutschlandradio / v.Aster-Grenzgänger)

Tiere schlachten, zerlegen, Wurst und Schinken machen. Das betreibt Lutz Lehmann leidenschaftlich seit 20 Jahren. Doch kleine Betriebe wie seiner haben es schwer in Zeiten von Massentierhaltung und Billiganbietern. Sein Rezept: Weitermachen.Mehr

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