Seit 13:05 Uhr Länderreport

Freitag, 21.09.2018
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Weltzeit

Sendung vom 20.09.2018

Migranten in ChileVenezuela sí, Haiti no!

lange Schlange vor einem Gebäude, das mit Gittern geschützt ist (Sophia Boddenberg)

Sehnsuchtsort Chile: Innerhalb Lateinamerikas ist das Land bevorzugtes Ziel von Migranten, vor allem aus Venezuela und Haiti. Jetzt will die rechtskonservative Regierung die Einwanderung regulieren und vor allem den Zuzug von Haitianern einschränken.

Sendung vom 19.09.2018
Nieuwestad Gracht im historischen Zentrum von Leeuwarden. (imago stock&people)

Europas VielfaltWas bringen EU-Kulturhauptstädte?

Am 24. September beginnt das Auswahlverfahren zur Kulturhauptstadt Europas 2025 - u.a. mit Nürnberg und Chemnitz. Was können die Bewerberstädte von ihren Vorgängern lernen, damit aus einem Kulturstadtjahr nachhaltige Impulse für das kulturelle Leben ausgehen?

Sendung vom 18.09.2018Sendung vom 17.09.2018
(Quelle: ARD-Studio Shanghai)

Totalüberwachung der UigurenWie China Muslime kontrolliert

Religionsfreiheit und kulturelle Selbstbestimmung - davon können Uiguren in China nur träumen. Mit Propaganda, Überwachung und Umerziehungslagern versucht das Regime, die muslimische Minderheit auf Linie zu bringen. Manche sprechen schon vom kulturellen Genozid.

Sendung vom 13.09.2018Sendung vom 12.09.2018
Eine Kellnerin schenkt in einer Bar in Abidjan/Elfenbeinküste ein Bier ein. (imago/Ulmer)

Alkoholkonzerne erobern AfrikaGewinne, die krank machen

Die WHO sieht Afrika erstmals als Kontinent mit den größten Alkoholschäden. Internationale Alkoholkonzerne wie Heineken und AB Inbev erobern Afrika als neuen Wachstumsmarkt. Die Folgen: mehr Komasäufer und kranke Kinder.

Sendung vom 11.09.2018
Grasende Schafe vor einer Oelraffinerie in Wales. (imago/blickwinkel)

Zweifel am Brexit in WalesDas wirtschaftliche Eigentor

Am 29. März 2019 ist Brexit-Tag. Auch die Waliser stimmten 2016 mit 53 Prozent dafür. Aber nun kommen Zweifel. Schafzüchter bangen um ihre Existenz. Die strukturschwache Region profitiert stark von der EU, nicht nur finanziell.

Sendung vom 10.09.2018Sendung vom 06.09.2018
Angehörige von Opfern des Drogenkrieges beten in einer Kirche in Cabu und zünden Kerzen an. (Julia Jaroschewski)

Drogenkrieg auf den PhilippinenFatale Nebenwirkungen

Seit zwei Jahren lässt Präsident Rodrigo Duterte Drogenabhängige auf den Philippinen jagen. Polizisten und Mordkommandos haben mehr als 10.000 Menschen erschossen. Süchtige leben nun im Untergrund, Krankheiten nehmen zu, nur wenige Mutige helfen.

Sendung vom 05.09.2018
Frau im Halbportrait mit einem Buch in ihren Händen (Markus Ziener)

Litauens KGB-VergangheitSchriftstellerin stellt Nationalmythos infrage

Autorin Ruta Vanagaite hat die Verstrickung der Litauer in den Holocaust als auch mit dem sowjetischen Geheimdienst KGB in ihren Büchern thematisiert. Seitdem sind ihre Bestseller in Buchhandlungen nicht mehr erhältlich, eine Debatte über Litauens Vergangenheit ist entbrannt.

Sendung vom 04.09.2018Sendung vom 03.09.2018
Inuit-Kinder sitzen in einer Reihe auf dem Rad eines Motorbootes in Nunavut. (imago / imagebroker / wothe)

Identitätskrise der Inuit in KanadaZwischen Seehundjagd und Facebook

Die Kultur der Inuit war perfekt an die weite, unberührte Natur angepasst. Bis Siedler die traditionelle Lebensweise zerstörten. Die Folge heute: eine hohe Selbstmordrate, auch unter Jugendlichen. Doch die indigene Bevölkerung versucht, ihre Würde und Identität zurückzugewinnen.

Sendung vom 30.08.2018
Auf einer riesigen trockenen Fläche liegen Boote (Dirk Hoffmann, Bolivian Mountain Institute)

Ohne Wasser in den AndenBolivien sitzt auf dem Trockenen

Die bolivianische Verfassung sagt: Wasser ist ein Menschenrecht. Der Staat kontrolliert die Wasservorräte, trotzdem gibt es viel zu wenig davon. Seen trocknen komplett aus, die Millionenstadt La Paz war teilweise wochenlang ohne Wasser.

Avocado (jala | photocase.de)

Superfood als UmweltkillerDie Schattenseiten des Avocado-Booms

Die Avocado gilt als gesunde Superfrucht. Klar, dass die Nachfrage nach diesem scheinbaren Garant für Gesundheit und Wohlbefinden bei uns wächst. Doch sie ist auch eine maßlose Wassertrinkerin, die in Anbau-Ländern wie Chile für massive Umweltprobleme sorgt.

Sendung vom 29.08.2018
Kinder spielen in den Aryk-Kanälen - den traditionallen Wasserleitungen in Kirgistan, die in allen Städten sind. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)

Wasser-Paradies KirgistanDie Plansch-Party wird enden

Die Länder in Zentralasien stehen vor einem großen Umbruch. Bisher war durch die Gletscher Wasser im Überfluss vorhanden. Aber das Eis schmilzt, Wasser muss einen Wert erhalten, Verschwendung enden, die Energieversorgung neu geregelt werden.

Sendung vom 28.08.2018
Sempuat Ole Shonko (Deutschlandradio / Linda Staude)

Wasser ernten in AfrikaMit Technik gegen Trockenheit

Trinken, waschen, das Vieh tränken, die Felder bewässern – der Kampf um genügend Wasser bestimmt den Alltag der Menschen in Ostafrika. Das wertvolle Nass wird knapper, tödliche Dürren häufiger. Neue Wassergewinnungstechniken müssen her.

Sendung vom 27.08.2018
Hedan Brunnenfeld, Jordanien (imago/photothek)

Kriege um Wasser?Neues Konfliktpotential im Nahen Osten

Der Jordan steht auch für zukünftige Wasserkonflikte auf der Welt. Massive Entnahme und Verschmutzung zwingen Israelis, Syrer, Jordanier und Palästinenser zur Zusammenarbeit, was kaum funktioniert. Auch anderswo droht Gewalt wegen Wasser.

Sendung vom 23.08.2018
Eine Bergsteigerin steht auf der Spitze des Berges Kyanjin Ri in Nepal.  (Robert Harding / dpa)

Nach Regierungswechsel in NepalHoffnung auf einen Neuanfang

Korruption, Erdbeben und Bürgerkrieg - Nepal kommt seit Jahrzehnten nicht von der Stelle. Wer jung und gebildet ist, geht ins Ausland. Denn qualifizierte Jobs sind rar. Seit Februar ist eine neue Regierung im Amt. Grund für Optimismus?

Sendung vom 22.08.2018Sendung vom 21.08.2018
Die Polizei geht gegen Demonstranten in der Hauptstadt Bukarest vor (AFP)

Dauer-Proteste in Rumänien"Wir wollen die Diebe loswerden"

In Rumänien scheint Korruption System zu haben. Schon seit 2017 gehen Bürger dagegen auf die Straße. Aber nie wurden die Proteste so gewaltsam niedergeschlagen wie in der vorletzten Woche, nachdem die Regierung beschlossen hatte, die Gesetze zur Korruptionsbekämpfung zu lockern.

Sendung vom 20.08.2018
Massenproteste gegen Panzer auf Prager Straßen (imago/CTK Photo)

Prager Frühling in Polen, Ungarn, TschechienEnde eines Traums

Das Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren war nicht nur für die Tschechen und Slowaken ein traumatisches Erlebnis. Es hinterließ auch bei den anderen Bewohnern des damaligen Ostblocks Angst, Betroffenheit und Scham - wurden sie doch plötzlich zu Besatzern im Nachbarland.

Foto von der Band "Klischee", in der der ARD-Korrespondent Stephan Ozsváth in seiner Jugend mitspielte. (Stephan Ozsváth)

Eine Jugend in Ungarn "Der Balaton ist meine Riviera"

In den 60er-Jahren nahm der Vater des Journalisten Stephan Ozsváth ihn mit nach Ungarn: die Heimat, aus der er 1956 geflohen ist. Konzerte, Dorfdisco, Sexabenteuer – eine paradoxe Welt für ihn. Als Junge aus dem Westen entdeckte Ozsváth ausgerechnet im Osten die Freiheit.

Sendung vom 16.08.2018
Trump-Unterstützer in Des Moines, Iowa, während der "Thank You Tour 2016" des gewählten US-Präsidenten (AFP/ Timothy A. Clary)

Trumps WirtschaftsbilanzDüstere Aussichten für die USA

Donald Trump nennt sich selbst den "größten Jobproduzenten, den Gott je erschaffen hat". Vor den Zwischenwahlen am 6. Dezember kann der US-Präsident Vollbeschäftigung verkünden. Aber seine Handelskonflikte lassen auch republikanische Wähler zweifeln.

Sendung vom 15.08.2018
Gebrauchte Kanister liegen am 30.05.2017 neben dem Gelände einer Ölfabrik in der Provinz Entre Rios (Argentinien). Argentinien ist mit 53 Millionen Tonnen (2016/17) drittgrößter Sojaproduzent - und einer der größten Abnehmer des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat. (dpa / Pablo E. Piovano)

ArgentinienKrank durch Glyphosat?

In Argentinien werden Glyphosat und andere Agrarchemikalien in riesigen Mengen eingesetzt. Wissenschaftliche Hinweise legen nahe, dass die Gesundheit der Landbevölkerung darunter leidet. Doch Politik und Medien verhalten sich still.

Seite 1/156
September 2018
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Die Reportage

DDR-Umerziehungsheim Torgau "Ihr könnt mich umbringen"
Zeichnung eines Ganges im Jugendwerkhof (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Im Sommer 1989 – wenige Monate vor dem Mauerfall – planen vier Jugendliche in Torgau aus dem schlimmsten DDR-Erziehungsheim zu fliehen. Dafür schmieden sie einen ungeheuerlichen Plan. Damit ihre Flucht gelingt, sind sie bereit, einen fünften zu ermorden.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur