Seit 23:50 Uhr Kulturpresseschau
Mittwoch, 05.05.2021
 
Seit 23:50 Uhr Kulturpresseschau

Weltzeit

Sendung vom 05.05.2021

Coronapandemie in IndienDie Hölle von Delhi

Das Foto zeigt Arbeiter in Schutzanzügen und Familienmitglieder, die in Neu-Delhi am 1. Mai 2021 einen Leichnam zur Einäscherung inmitten mehrerer Scheiterhaufen auf ein Gelände tragen, das in ein Krematorium für Masseneinäscherungen umgewandelt wurde. (imago / UPI Photo / Abhishek)

Mehr als 400.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag - das ist die aktuelle Lage in Indien. Das Gesundheitssystem kollabiert: Es fehlt an Sauerstoff, Medikamenten und Impfstoff. Die höchsten Ansteckungsquoten im Land gibt es in Delhi.

Sendung vom 04.05.2021Sendung vom 03.05.2021
Ein Schaf steht vor Windrädern in der schottischen Landschaft. (imago / Photoshot / Construction Photography)

Grünes SchottlandWind, Wald und Unabhängigkeit

Am 6. Mai wählen die Schotten ihr Regionalparlament. Die regierende Schottische Nationalpartei will die absolute Mehrheit, um ein Unabhängigkeitsreferendum zu erzwingen. Sie geht bei erneuerbaren Energien und Aufforstung längst eigene Wege.

Sendung vom 29.04.2021
Auf einer Straße steht ein bewaffneter Soldat. Um ihn herum stehen Kinder und Jugendliche. (Deutschlandradio / Adrian Kriesch)

Terror in MosambikMeinungsfreiheit unter Druck

Im Norden Mosambiks bekämpft die Regierung eine islamistische Terrorgruppe. Journalisten und Journalistinnen, die über die Kampfhandlungen und die Situation für die Bevölkerung berichten, werden von der Regierung bedroht, verschleppt und ausgewiesen.

Sendung vom 28.04.2021
Die Crew eines chinesischen Kriegsschiffes verabschiedet sich vor dem Auslaufen aus dem Hafen in der chinesischen Stadt Zhoushan im April 2020. (picture alliance / dpa / Photoshot / Jiang Shan)

Wettrüsten im IndopazifikChina als Sicherheitsrisiko

Eine militärische Konfrontation zwischen den USA und China im Indopazifik ist realistisch. Die aggressive Außenpolitik der Kommunistischen Partei Chinas unter Staatschef Xi Jinping zielt auf Machterweiterung. Europa sollte sich darauf vorbereiten.

Sendung vom 27.04.2021Sendung vom 26.04.2021
Zahlreiche Mikrofone werden von Journalisten gehalten. (picture alliance / dpa / NurPhoto / Artur Widak)

Medienpolitik in PolenAngriff auf die Pressefreiheit?

Polnische Privatmedien wie TV, Radio und Print protestieren gegen ein geplantes Gesetz der Regierung. Sie sollen zukünftig eine zusätzliche „Werbesteuer“ zahlen. Kritiker halten den Gesetzentwurf für einen Angriff auf die Freiheit der Presse.

Sendung vom 22.04.2021
Eine Frau mit langem, dickem orangenen Zopf sitzt in schwarzer Kleidung auf einem roten Sofa und streckt einen ihrer High Heels in die Kamera. (Petra Sprecher)

Hollywood und die OscarsNicht-Weiße und Frauen als Gewinner?

Abgesagte Premieren, Kinopleiten und Millionenverluste: Die Pandemie hat Hollywood schwer zugesetzt. Das zeigt sich auch bei den Oscar-Nominierungen. Hier dominieren die Streamingdienste. Und noch nie waren so viele Frauen und Nicht-Weiße nominiert.

Sendung vom 21.04.2021Sendung vom 20.04.2021
Mehrere Frauen in denselben gelben T-Shirts und grünen Fischerhüten strecken Holzwaffen in die Luft. (Deutschlandradio / Dunja Sadaqi)

Demokratie und FrauenrechteAfrikas Frauen stehen auf

Afrikanische Frauen werden oft als arm und unterdrückt wahrgenommen. Doch immer mehr Afrikanerinnen kämpfen: für ihre Rechte, für Frieden und Demokratie. Einige sehen sich dabei in der Tradition von Kriegerinnen – wie den berühmten Amazonen von Benin.

Sendung vom 19.04.2021Sendung vom 15.04.2021
Rede des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew, Ukraine. 1 März 2021. (imago / Ukrinform / Evgen Kotenko)

Ukraines Präsident SelenskyjZwei Jahre vorsichtiges Agieren

Der Konflikt um die Ost-Ukraine war für Wolodymyr Selenskyj seit Beginn seiner Präsidentschaft vor zwei Jahren ein Hauptanliegen. Nun ist dieser aktueller denn je. Doch nicht nur diesbezüglich fällt die Zwischenbilanz seiner Regierung bescheiden aus.

Sendung vom 14.04.2021Sendung vom 13.04.2021Sendung vom 12.04.2021Sendung vom 08.04.2021
Ein junges Pärchen im Wollpulli, sie mit Tuch über dem Kopf, er mit Schnauzer stehen in der Sonne vor den Säulen eines Hauses. Er hat den Arm um sie gelegt. (Karin Senz, ARD-Studio Istanbul)

Leben im IranWie die Menschen Krise und Sanktionen trotzen

Viele Hoffnungen werden gerade auf die Gespräche in Wien über eine Neuauflage des Atomabkommens mit dem Iran gesetzt. Doch noch müssen die Iraner ihren Alltag unter den Sanktionen bewältigen - und unter Corona. Begegnungen mit Lebenskünstlern vor Ort.

Sendung vom 07.04.2021
Benins Präsident Patrice Talon beim Wahlkampfauftakt in Cotonou. Hunderte Anhänger jubeln ihm zu.  (Katrin Gänsler)

Demokratie-Abbau in BeninDer beliebte Baumwoll-Millionär

Benin gilt als Ursprung der alten Voodoo-Religion und stabile Demokratie in Westafrika. Doch die friedlichen Machtwechsel könnten mit Präsident Patrice Talon enden. Am Sonntag sind Wahlen. Beobachter sprechen vom derzeitigen Regime als "Wahlautokratie".

Sendung vom 06.04.2021
Ein Fußgänger mit Mund-Nasen-Bedeckung geht in Santiago de Chile an einer Mauer entlang mit zwei Malereien, die zu Ehren des Gesundheitspersonals angefertigt wurden. (picture alliance / ZUMA Wire / Mathias Basualdo)

Enttäuschung in ChileDer Impfweltmeister im Lockdown

In Chile sind bereits 36 Prozent der Bevölkerung geimpft. Dennoch steigen die Infektionen rasant. Das Land ist im Lockdown. Das ist ein herber Rückschlag - auch für die Demokratiebewegung. Die Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung sind verschoben.

Sendung vom 01.04.2021
Illustration: Eine Hand mit Spritze injiziert in den Globus. (IMAGO / Ikon Images / Gary Waters)

Impfplattform CovaxDie reichen Länder zuerst

Die Weltgesundheitsorganisation hat bereits im April 2020 die Impfplattform Covax gegründet, um eine globale Impfgerechtigkeit zwischen armen und reichen Nationen zu schaffen. Das droht zu scheitern am Impfstoff-Nationalismus der reichen Länder.

Sendung vom 31.03.2021
Viktor Orbán, Ministerpräsident von Ungarn, sitzt im Juli 2018 anlässlich eines Treffens mit Bundestagspräsident Schäuble im Deutschen Bundestag vor einer Europa-Flagge. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Ungarn und die Europäische UnionDie Orbán AG

Seit Jahren hebelt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán demokratische Grundrechte aus und hat dafür gesorgt, dass seine Familie und Freunde reich wurden. Das Land ist ein Selbstbedienungsladen geworden, mit Auswirkungen auch jenseits der Grenze.

Sendung vom 30.03.2021
Eine Person springt über den fast ausgetrockneten Rio Grande an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. (imago / Agencia EFE / Luis Torres)

USA und MexikoDie Flüchtlingskrise am Rio Grande

Im Norden Mexikos warten Zehntausende Flüchtlinge darauf, in die USA zu kommen. Darunter sind auch viele Minderjährige. Weil sie unter der Regierung Biden nicht ausgewiesen werden dürfen, schicken manche Eltern ihre Kinder alleine los.

Sendung vom 29.03.2021
Ein gesichtsbemalter Demonstrant zeigt den Dreifingergruß mit drei ausgestreckten Fingern. (AFP / Jack Taylor)

Thailands DemokratiebewegungVereint im Protest

Seit Monaten protestieren in Thailand meist junge Menschen gegen die vom Militär kontrollierte Regierung. Sie fordern eine Reform der Monarchie und die Abschaffung der Majestätsbeleidigung. Dabei sind die Demonstrierenden vereint wie nie zuvor.

Sendung vom 25.03.2021
Die 48-jährige Wanderführerin Umm Yasser ist in der Höhle hinter ihr aufgewachsen. Durch die Corona-Pandemie kommen derzeit keine Touristen in ihr Tal auf der Sinai-Halbinsel. Sie trägt ein rotes Kleid und ein bräunliches Tuch um den Kopf. (Deutschlandradio / Susanna Petrin)

Feminismus auf dem SinaiErste Wanderführerin in der Wüste

Seit 4500 Jahren herrscht bei den Beduinen eine strikte Aufgabenteilung: Frauen kümmern sich um Kinder, Tiere und das Heim. Umm Yasser bricht mit dieser uralten Tradition und arbeitet als erste Wanderführerin auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel.

Sendung vom 24.03.2021
Tagebau für den Braunkohleabbau und das Kohlekraftwerk bei Bogatynia in Polen (imago / photothek / Florian Gaertner)

Energiewende in PolenKeine Zukunft für die Kohle

Polen ist der größte Förderer von Steinkohle in der EU. Doch vor einigen Monaten hat die Regierung ein Ende des Abbaus bis 2049 beschlossen, möchte stattdessen auf Atomkraft und Photovoltaik setzen. Für viele kam der Beschluss unerwartet.

Sendung vom 23.03.2021
In Dakar (Senegal) gehen Menschen an einer Wandmalerei vorbei, die auf Hygienemaßnahme bezüglich Corona verweist. (picture alliance / Anadolu / Alaattin Dogru)

Impfen im SenegalErste Hilfe für Afrika kam aus China

Ein Prozent der Menschen im Senegal ist gegen das Coronavirus geimpft. Ein Spitzenwert in Afrika. Der Kontinent bekam bisher kaum Impfstoff. Am schnellsten lieferte China: relativ geringe Mengen, aber mit großer symbolischer Bedeutung.

Seite 1/179
Mai 2021
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Die Reportage

Suchtfaktor ComputerspielFaszination mit Nebenwirkungen
Illustration eines Jugendlichen mit Smartphone vor dem Gesicht, der sich in Pixeln auflöst. Als Hintergrund eine Tapete aus Nullen und Einsen. (unsplash / Marek Piwnicki)

In vielen Familien sorgen Computerspiele ständig für Ärger. Jugendliche können nicht aufhören, werden von Entwicklern zum Kauf von Zubehör animiert und versinken in ihrer Welt. Nach draußen lockt sie kaum noch etwas. Es sei denn, es kommt zum Entzug.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur