Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 20.08.2019
 
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Weltzeit

Sendung vom 19.08.2019

Mosambik und der KlimawechselWiederaufbau nach den Fluten

Luftaufnahme der überfluteten Landschaft aus der ein Haus herausrakt. (Getty Images / Andrew Renneisen)

Im Frühjahr haben zwei Zyklone das Küstengebiet Mosambiks verwüstet. Die dramatischen Bilder aus der Hafenstadt Beira waren tagelang in den TV-Nachrichten - und plötzlich waren sie wieder weg. Nachrichten sind kurzlebig, Katastrophen nicht.

Sendung vom 15.08.2019Sendung vom 14.08.2019
Bewaffnete Grenzpolizisten bewachen einen Fluss. (ARD-Foto/Anne Demmer)

Von Guatemala in die USAGestrandet im "sicheren Drittstaat"

Noch immer befinden sich Tausende von Flüchtlingen auf dem Weg aus Mittelamerika in die USA. Die Regierung Trump setzt auf Abschreckung und Schikanen. Dazu gehört, dass Guatemala zum sicheren Drittstaat wird. Das hat Folgen - auch für Guatemala.

Sendung vom 13.08.2019
Fischaugenperspektive in eine mintgrüne Todeskammer mit zwei stählernden elektrischen Stühlen. (picture alliance / AP Photo)

Todesstrafe in KalifornienEine Aussetzung mit Signalwirkung

In Kalifornien warten rund 700 Menschen auf ihre Todesstrafe. Soviele wie nirgends in den USA. Die meisten davon im Gefängnis San Quentin. Nun hat der Gouverneur ein Moratorium verhängt. Das polarisiert bis zum Präsidentschaftswahlkampf.

Sendung vom 12.08.2019Sendung vom 08.08.2019
Zwei Schülerinnen mit Kopftüchern laufen an einem Wandbild vorbei. Das Bild zeigt die Freiheitsstatue mit Totenkopf statt Gesicht. (picture alliance / EPA / Abedin Taherkenareh)

Alltag im IranEine Gesellschaft unter maximalem Druck

Sanktionen, abgeschossene Drohnen, geenterte Tanker: Seitdem Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt hat, eskaliert die Situation am Persischen Golf. Und schon die Kinder in Teheran glauben, dass der US-Präsident ein "Böser" ist.

Sendung vom 07.08.2019
Ein Mann in der Favela Complexo da Mare in Rio de Janeiro fährt mit einem kleinen Jungen vor sich auf einem Motorrad an einer Reihe bewaffneter brasilianischer Soldaten vorbei. (Getty Images / Mario Tama)

Gewalt in BrasilienJedem seine Waffe

Der Zugang zu Waffen ist in Brasilien einfach - dafür sorgt seit einem Jahr die Regierung Bolsonaro. Wie sein Vorbild aus den USA vertritt der "Trump der Tropen" die These: Viele Waffen sorgen für viel Abschreckung und damit für viel Sicherheit.

Sendung vom 06.08.2019
(Johan Mouchet, unsplash.com)

Lebenserwartung in SpanienUralt werden mit Fiesta und Siesta

2040 werden nicht mehr die Japaner, sondern die Spanier die Menschen mit der höchsten Lebenserwartung sein: 85,8 Jahre alt können sie laut einer US-Studie dann im Schnitt werden. Trinken, rauchen, feiern - ein Rezept für ein langes Leben?

Ein alter Schäfer läuft mit seinen Tieren im Morgendunst auf einem Weg. (imago images / blickwinkel)

Verlassene Dörfer in SpanienAlte Männer und junge Lämmer

Tausende Dörfer in Spanien sind verlassen. Vor allem die Jungen und die Frauen ziehen in die Stadt, zurück bleiben alte Männer. Aber es gibt auch diejenigen, die sich hier eine Existenz aufbauen wollen, weil sie den Wert des Landlebens schätzen.

Sendung vom 05.08.2019
junge Soldaten marschieren (Florian Guckelsberger)

Konflikt um Berg-KarabachDie militarisierte Gesellschaft

Wer in Berg-Karabach aufwächst, entkommt dem Krieg nicht: Weil Armenien und Aserbaidschan seit fast 30 Jahren dort um diese Region kämpfen. Und auch wenn seit Kurzem wieder verhandelt wird – der Krieg in den Köpfen bleibt.

Sendung vom 01.08.2019
Shirleys Kleidung lag in einem Mülleimer - Norma Riveras 24-jährige Tochter verschwand im Januar 2017 an diesem Strand in Lima unter mysteriösen Umständen. (Audrey Cordova Rampant)

Frauen in PeruMachismo, Misshandlung, Mord

In Peru kämpfen die Frauen nicht um die Quote, sondern um die Existenz. Alle zwei Tage wird hier eine Frau ermordet. Noch immer ist der Glaube weit verbreitet, dass Kinder und Frauen dem Mann gehören. Die Folgen dieses Machismo sind dramatisch.

Sendung vom 31.07.2019Sendung vom 30.07.2019Sendung vom 29.07.2019Sendung vom 25.07.2019Sendung vom 24.07.2019
Im Gegenlicht sind auf einem breiten Gang die Shilouetten zweier Frauen zu sehen. (picture alliance / dpa / RIA Nowosti / Ramil Sitdiko)

Tschetscheninnen in PolenAuf der Flucht vor Zwang und Gewalt

90 Prozent der Asylsuchenden in Polen kommen aus Tschetschenien. Viele von ihnen Frauen, geflohen vor männlicher Willkür - und Missbrauch. Nur wenige erhalten Asyl, weil es schwierig ist zu beweisen, dass der Staat sie in ihrer Heimat nicht schützt.

Sendung vom 23.07.2019
Vor der Großen Moschee in der Stadt Touba sind drei Frauen zu sehen, die auf das Gebäude zugehen. (imago images / Friedrich Stark)

Muslimische Bruderschaft im SenegalDie Macht der Muriden

Spitzenpolitiker Senegals huldigen dem General-Kalifen der Muriden regelmäßig vor wichtigen Wahlen. Der Einfluss der muslimischen Bruderschaft wuchs stetig seit der Gründung durch Cheikh Amadou Bamba. Ein Besuch in ihrer "Hauptstadt" Touba.

Sendung vom 22.07.2019
Der 37-jährige Popstar Robert Kyagulanyi Ssentamu, Künstlername "Bobi Wine", ist seit zwei Jahren im Parlament in Uganda und will 2021 Präsident werden, um Langzeitherrscher Yoweri Museveni zu stürzen. Hier steht er vor seinem Haus und trägt eine schicke Sonnenbrille. (Julia Amberger)

33 Jahre Autokratie in UgandaPopstar will Museveni ablösen

Bobi Wine ist ein Popstar in Uganda. 2021 will der 37-Jährige die Sensation schaffen und Langzeitpräsident Yoweri Museveni ablösen. Der regiert seit 33 Jahren mit harter Hand, was nicht nur die Getto-Jugend zunehmend auf die Straße bringt.

Sendung vom 18.07.2019Sendung vom 17.07.2019Sendung vom 16.07.2019
Unterwasseraufnahme eines Albatros, der an einem Haken hängt. (Imago / UIG / Graham Robertson)

Fischerei in NeuseelandTödliche Haken bedrohen Albatrosse

Neuseeland ist das Paradies für Albatrosse. Hier leben hunderttausende Brutpaare. Doch von 21 bekannten Albatros-Arten stehen 19 auf der Liste bedrohter Tierarten. Denn ihr Hauptnahrungsmittel ist der Fisch. Und ihr Hauptfeind ist die Fischerei.

Sendung vom 15.07.2019
Der “National Journalist’s Day” wurde mit einer Reihe von Aktivitäten in Kabul und anderen Großstädten Afghanistans veranstaltet von denen auch zahlreiche Medienvertreterinnen berichteten. (UNAMA / Fardin Waezi)

Frauen in AfghanistanKein Frieden mit den Taliban

Zwar machen Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban Hoffnung auf Frieden in Afghanistan: Viele Frauen dort fürchten allerdings, dass sie ihre mühsam erkämpften Rechte nun wieder verlieren. Doch diesmal wollen sie nicht zurückweichen.

Sendung vom 11.07.2019
Aufnahme einer Frau mit einem geschminkten Herz auf der Wange in den Farben der alten sudanesischen Flagge. (picture alliance / dpa / AP)

Zeitenwende im SudanVorsichtige Schritte zur Demokratie

Monatelange Proteste - nun ist Umar Al-Baschir nach 30 Jahren weg. Im Sudan teilen sich Militär und Opposition die Macht. In drei Jahren soll es Wahlen geben. Gelingt der Wandel zur Demokratie, kann er ein Symbol für den ganzen Kontinent sein.

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Die Reportage

Der Russe und seine DatschaKleines Glück im Grünen
Blick in einen üppigen Garten mit Datscha auf dem Gelände der Gartenbaugenossenschaft "Sewer" außerhalb von Moskau. (picture-alliance / dpa / RIA Nowosti)

600 Quadratmeter mit Schuppen: Das bekamen in der Sowjetunion einst Arbeiter zugeteilt - als Sommerhaus und zum Beackern. Rasch wurde die Datscha russisches Kulturgut und sie ist es bis heute. Und aus manchen Hütten sind Paläste geworden.Mehr

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