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Freitag, 05.03.2021
 
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Weltzeit

Sendung vom 04.03.2021

Israel und MarokkoDie neue historische Beziehung

Die Nationalflaggen Israels und Marokkos werden, zusammen mit dem Wort "Frieden" auf Englisch, Hebräisch und Arabisch auf die Wände der Altstadt von Jerusalem projiziert.   (picture alliance / AP Photo / Maya Alleruzzo)

Eine Million Israelis haben marokkanische Wurzeln. Und in Marokko gab es Städte, in denen mehr Juden als Muslime lebten. Nun starten beide Länder diplomatische Beziehungen. Es geht um Frieden, Tourismus, aber auch die umstrittene Westsahara.

Sendung vom 03.03.2021Sendung vom 02.03.2021
Eine Braut, die in einen kleinen Handspiegel schaut, aufgenommen während einer Massenhochzeit in Kolkata, Indien, am 14. Februar 2021 (imago images/Hindustan Times)

Muslime und HindusVerbotene Liebe in Indien

"Hindu First" - das ist das Mantra von Indiens Premier Modi. Den Muslimen dagegen wird vorgeworfen, sie verführten systematisch Hindu-Frauen, damit diese zum Islam übertreten. Deshalb werden interreligiöse Ehen jetzt per Gesetz kontrolliert.

Fußgänger und Fahrradfahrer auf dem Rajpath-Boulevard in Neu-Delhi in Indien, aufgenommen am 28. Februar 2021 (imago images/Hindustan Times/Arvind Yadav)

Deutsche Medien über IndienEin Mix aus Stereotypen

Indien ist ein Land von großer kultureller Vielfalt. Die Berichterstattung in den deutschen Medien stürzt sich aber meist auf die gleichen Themen: Gewalt gegen Frauen, Armut, Yoga, Ayurveda oder Bollywood.

Sendung vom 01.03.2021
Eine Nachbildung der sogenannten Wunderkiefer steht am Strand von Rikuzentakata in der Präfektur Iwate. Die Originalkiefer überlebte den Tsunami vom 11. März 2011, starb aber später an den Schäden durch das Meerwasser. Der konservierte Stamm wurde an Ort und Stelle aufgestellt, wo Äste und Blätter mit Kunstharz nachgebildet wurden. Die Stadt Rikuzentakata hat bei Tsunami der Katastrophe 1.773 Menschen verloren. Trümmer liegen noch immer in der Gegend. (imago images / AFLO)

10 Jahre Fukushima Neuanfang nach der Katastrophe

Seit der Nuklearkatastrophe in Fukushima ist viel passiert: Städte wurden wieder aufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk fortgesetzt. Die Region möchte Vorreiter sein in Sachen erneuerbare Energien. Aber reicht das?

Sendung vom 25.02.2021
Auf einem Platz liegt ein Foto des ermordeten Bürgermeisters Pawel Adamowicz, daneben stehen Gedenkkerzen. (picture alliance/NurPhoto/Beata Zawrzel)

Politischer Mord in DanzigSeit zwei Jahren kein Prozess

Für Anhänger und die Familie ist es ein politisch motivierter Mord. Es wäre der erste an einem Politiker in Polen seit 1989: das Attentat auf den Danziger Bürgermeister Pawel Adamowicz im Januar 2019. Bis heute hat der Prozess gegen den Täter nicht begonnen.

Sendung vom 24.02.2021
Zwei Mitarbeiter eines öffentlichen Bestattungsunternehmens tagen, mit weissen Schutzanzügen bekleidet, einen Sarg aus einem Haus heraus.  (picture alliance / AP Photo / Edmar Barros)

Brasilien und CoronaAtemnot am Amazonas

Covid-19 hat das Amazonas-Gebiet zum zweiten Mal mit voller Wucht getroffen. Im Januar erstickten dort Menschen aus Sauerstoffmangel. Die Krankenhäuser sind völlig überlastet. Präsident Bolsonaro erklärt sich für nicht zuständig.

Sendung vom 23.02.2021Sendung vom 22.02.2021
Flüchtlinge landen im Dezember in einem Boot am Strand von Los Cristianos auf der spanischen Insel Teneriffa. Dazwischen sind Touristen. (picture alliance/dpa/Andreas Jütte)

Migrations-Hotspot KanarenDie Stimmung droht zu kippen

Werden die Kanarischen Inseln zum zweiten Lesbos? Letztes Jahr kamen dort 23.000 Menschen in Booten an, in den ersten Wochen dieses Jahres waren es 2000. Behörden und Bevölkerung sind überfordert. Es kommt zu Übergriffen und Gewaltandrohungen.

Sendung vom 18.02.2021Sendung vom 17.02.2021
Eine junge Frau in gelber Jacke reckt bei einer Demonstration den Arm in die Höhe. (imago / ITAR-TASS /  David Mdzinarishvili)

Junge Eliten in GeorgienSie wollen keinen Messias

Seit der Unabhängigkeit Georgiens 1991 wurden viele junge Menschen im westlichen Ausland ausgebildet, um in ihrer Heimat demokratische Verhältnisse aufzubauen. Doch die Wahlen gewinnen andere: Heilsversprecher, die sich nicht als Demokraten verstehen.

Sendung vom 16.02.2021Sendung vom 15.02.2021
Eine Frau läuft an einem Wandgemälde von 'Hijackhart' vorbei. Es zeigt Soldaten, die desinfizieren. Los Angeles, Kalifornien, 2020. (AFP/Apu Gomes)

Kalifornien und CoronaVom Vorbild zum Krisenherd

Anfangs reagierte Kalifornien schneller als andere US-Bundesstaaten auf die Pandemie und fuhr das öffentliche Leben komplett herunter. Doch dann schnellten die Infektionszahlen wieder in die Höhe: auf über drei Millionen. Wie konnte das passieren?

Sendung vom 11.02.2021
Geflüchteter nur in Schlappen im Schnee im Flüchtlingscamp Lipa in Bosnien. (picture alliance / PIXSELL / Armin Durgut)

Der Streit um das bosnische Camp LipaSymbol des Versagens

Nach dem Brand im Flüchtlingscamp Lipa und einer verfehlten Evakuierung harren die Flüchtlinge im eiskalten bosnischen Winter aus. Verantwortlich dafür ist nicht nur die bosnische Regierung, sondern auch die Flüchtlingspolitik der EU.

Sendung vom 10.02.2021
Ein Auto in den grünen Hügeln von Vermont. (Unsplash / Sam Burriss)

Stadtflucht wegen CoronaNeustart in den Green Mountains

Vermont im Norden der USA gilt als Vorbild im Umgang mit Corona. Es gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln, es gibt kostenlose Coronatests für alle. So gilt der kleine Bundesstaat mittlerweile als Zufluchtsort für Stadtbewohner aus dem ganzen Land.

Sendung vom 09.02.2021
Frau mit Mund-Nasen-Schutz geht durch Teheran. (Imago / Xinhua / Ahmad Halabisaz )

Ein Jahr Corona im IranFake News im Land der Mullahs

Der Iran ist eines der von Corona am stärksten betroffenen Länder der Welt. Zu den Sanktionen, der maroden Wirtschaft, der galoppierenden Inflation kommt nun der Lockdown. Doch das Regime in Teheran versucht nach wie vor, die Lage schönzureden.

Sendung vom 08.02.2021
Ein Mann trägt in Sanaa (Jemen) Säcke mit Getreide.  (picture alliance / dpa / Hani Al-Ansi)

Krieg im JemenDer hohe Preis für Frieden

Vor zehn Jahren führten Proteste im Jemen zum Rücktritt des Langzeitherrschers Saleh. Doch statt Demokratie kamen die Huthis, eroberten 2015 den Norden. Seitdem herrscht Krieg im Land. Nun weckt die US-Regierung Hoffnungen auf ein Ende des Konflikts.

Sendung vom 04.02.2021Sendung vom 03.02.2021
Blick auf den Strand in Kapstadt, Menschen tragen Masken und verbringen Zeit an Land und im Wasser (picture alliance / AA / Xabiso Mkhabela)

SüdafrikaTourismusindustrie kämpft mit Corona

Die Hauptsaison geht zu Ende. In Südafrikas Tourismusbranche sind die Verluste durch das Virus und dessen Mutation massiv. Daran ändert auch die erste Lieferung Corona-Impfstoff Anfang der Woche nichts – und damit verbundene vorsichtige Lockerungen.

Sendung vom 02.02.2021
Alexander Lukaschenko sitzt vor zwei Mikrofonen. (IMAGO / ITAR-TASS / Nikolai Petrov / BelTA)

Das System LukaschenkoWarum Belarus eine Diktatur bleibt

Nach den mutmaßlich gefälschten Wahlen im August 2020 gehen in Belarus noch immer Tausende auf die Straßen. Aber die Chancen auf Wandel sind gering. Präsident Alexander Lukaschenko hat ein Regime aufgebaut, das kaum Abweichler produziert.

Sendung vom 01.02.2021
Ein lächelnder junger Mann, Oscar Garza, mit Brille sitzt im Auto. Neben ihm eine weiße Hündin auf dem Beifahrersitz. (Oscar Garza)

Reisendes Pflegepersonal in den USADer Traum der Travel Nurses

Das Konzept der Travel Nurses ist in den USA ein Riesengeschäft. Es gibt Agenturen mit Anwerbern und Vermittlern. Etwa 50.000 mobile Krankenpflegerinnen und -pfleger sind derzeit im Einsatz. Eine große Hilfe für Krankenhäuser in der Coronakrise.

Sendung vom 28.01.2021
Im Video ist der Oppositionspolitiker Aleksej Nawalny zu sehen, der ein Bild von Wladimir Putin zeigt. (Screenshot: www.youtube.com/user/NavalnyRu)

Korruption im KremlNawalnys Video ist für Putin gefährlich

Das Video „Palast für Putin“ von Kreml-Kritiker Nawalny wurde nicht nur knapp 100 Millionen Mal geklickt, sondern brachte auch Zehntausende auf die Straßen. Warum löst es gerade jetzt so viel aus? Er ist nicht der Erste, der über Korruption berichtet.

Sendung vom 27.01.2021
Adar Poonawalla, CEO des Serum Institute Of India in seinem Büroflugzeug. (IMAGO / ZUMA Wire / Subhash Sharma)

Die Corona-Gewinner Das Business mit dem Virus

Nicht alle leiden unter Corona. Wer Atemschutzmasken, Impfstoff und Software fürs Homeoffice herstellt, profitiert von der Krise. Das alles gibt es – und noch viel mehr, wie unsere Beispiele aus Indien, Istanbul, Singapur und den USA zeigen.

Sendung vom 26.01.2021
Überschwemmtes Hotel am Baringo-See in Kenia. (Antje Diekhans)

Hochwasser in KeniaWenn das Wasser alles schluckt

Mal bringt der Klimawandel zu wenig, mal zu viel Wasser mit sich. In Kenia ist es eher zu viel. So hat der Baringo-See seine Fläche verdoppelt und breitet sich immer weiter aus. Für die Anwohner eine Katastrophe.

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Die Reportage

Marathonläufer aus KeniaLaufen für ein Leben
Brigid Kosgei läuft beim Marathon in Chicago durch das Ziel. (Getty Images / Quinn Harris)

Kenianer sind zurzeit im Langstreckenlauf unschlagbar. Viele junge Frauen und Männer sehen ihre Zukunft als Athleten – ein Beruf, in dem sie mit Glück und Talent viel Geld verdienen können. Aber der Preis, den sie zahlen, ist hoch.Mehr

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