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Sonntag, 19.09.2021
 
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Weltzeit

Sendung vom 16.09.2021

DumaRusslands Jugend hat keine Wahl

Zwei junge Frauen auf einem Zebrastreifen in der russischen Hauptstadt Moskau, aufgenommen im August 2021 (picture alliance/dpa/TASS / Gavriil Grigorov)

Am Sonntag wird feststehen, wie viele Sitze die Partei Einiges Russland bekommen hat. Bei der Duma-Wahl 2016 waren es 54 Prozent. Oppositionskandidaten wie Alexei Nawalny dürfen nicht antreten. Besonders den Jüngeren fehlt es an Alternativen.

Sendung vom 15.09.2021
Zwei Frauen laufen eine belebte Straße entlang, ihre Haare sind nur halb von einem Tuch bedeckt. (imago / Kyodo News)

Kopftuchlos im IranFrauenrechte im Land der Mullahs

Im Iran ist das Tragen eines Kopftuchs seit der Islamischen Revolution für Mädchen und Frauen Pflicht. Eine Sittenpolizei überwacht das. Bei Widerstand gibt es Verhaftung und Probleme. Doch viele Iranerinnen schreckt das nicht mehr ab.

Sendung vom 14.09.2021
Ein Wasserhahn aus einem Stein, an dem eine Hand dreht, aber es kommt kein Wasser. (Roger Jardine)

Wasser aus LesothoFür den Export, nicht die Dörfer

Das Königreich Lesotho gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Um mehr Geld in die Staatskassen zu bekommen, exportiert die Regierung Wasser ins Nachbarland Südafrika. Darunter leiden Lesothos Ökosysteme und lokale Dorfgemeinschaften.

Sendung vom 13.09.2021
Eine Schülerin in Oslo bekommt ihre erste Impfung gegen Covid-19 in der Schulaula, 7.September 2021. Es gibt aktuell Massenimpfungen an Norwegens Schulen. (AFP / NTB / Heiko Junge)

Corona in NorwegenNordischer Hotspot statt Musterland

Das einstige Corona-Vorbild Norwegen hatte in der letzten Augustwoche den höchsten Inzidenzwert aller nordischen Länder. Vor allem unter Jugendlichen kommt es seit Schulbeginn Anfang September zu einem rasanten Anstieg der Infektionen. Was tun?

Sendung vom 09.09.2021
Gandhi mit einer Protestgruppe beim 'Salt March', 1930. Der Marsch war ein wichtiger Teil der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Protest gegen das britische Salz-Monopol in der  Kolonie Indien. (imago / United Archives International)

Indiens 9/11Als Gandhi den passiven Widerstand erfand

Am 11. September 1906 protestieren Tausende Inder im südafrikanischen Johannesburg gegen die Einführung britischer Gesetze. An der Spitze des Protests steht Mahatma Gandhi mit seinem gewaltfreien Kampf für Indiens Unabhängigkeit.

Sendung vom 08.09.2021
Einheiten der putschenden Militärs feuern vom Dach eines gegenüberstehenden Gebäudes auf den Palast, 11. September 1973. (picture-alliance / dpa / AFP)

Chiles 9/11Der lange Kampf gegen Pinochets Erbe

Der chilenische 11. September erfolgte 1973. Unter der Führung von Augusto Pinochet putschte das Militär gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende. Erst jetzt wird die damals erlassene Diktaturverfassung abgeschafft.

Sendung vom 07.09.2021
In einer dicken Rauchwolke verschwinden die einstürzenden Türme des World Trade Center in New York nach dem Anschlag am 11.9.2001. (picture alliance / dpa)

9/11 in New YorkDie vergessene Bootsrettung

Es war die größte maritime Rettungsaktion der US-Geschichte: Fischer, Bootsführer und Fährmänner brachten nach den Anschlägen am 11. September 2001 eine halbe Million Menschen vor den Staubwolken an der Südspitze New Yorks in Sicherheit.

Sendung vom 06.09.2021
Ein afghanischer Junge sitzt neben einem Plakat mit dem Bild des verstorbenen Widerstandsführers Ahmad Shah Massoud  (AFP / Wakil Kohsar)

Afghanistans 9/11Als Ahmed Shah Masoud starb

Als am 9. September 2001 Ahmed Shah Masoud ermordet wurde, starb damit auch der Mann, der erfolgreich Widerstand gegen die Taliban leistete. Mit ihm als Anführer wäre Afghanistan heute ein anderes Land - ohne Terroristen, sagt sein Bruder.

Sendung vom 02.09.2021Sendung vom 01.09.2021
Ein von jüdischen Anwohnern übernommenes Haus im Jerusalemer Viertel Scheikh Jarrah, 2021. (Deutschlandradio / Ofer Waldman)

Scheikh Jarrah in JerusalemMikrokosmos des Nahostkonflikts

Erst im Mai dieses Jahres ist das Ostjerusalemer Viertel Scheikh Jarrah einer der Auslöser gewesen für die heftigsten Gewaltausbrüche im Nahen Osten seit Jahren. Warum ist dieses eineinhalb Quadratkilometer kleine Stadtviertel so brisant?

Sendung vom 31.08.2021Sendung vom 30.08.2021
Ein Talibankämpfer und ein pakistanischer Soldat, beide bewaffnet, stehen am Grenzzaun zwischen Afghanistan und Pakistan. (imago images / Pacific Press Agency / Hussain Ali)

Pakistan, Iran, KatarPartner der Taliban?

Was im Westen als Katastrophe empfunden wird, ruft woanders Jubel hervor. Nicht nur China, Russland, die Hamas oder die Hisbollah begrüßen die Machtübernahme der Taliban. Auch Pakistan und Iran stellen eine Zusammenarbeit mit der neuen Regierung in Aussicht.

Sendung vom 26.08.2021
Zwei Männer in weißen Schutzanzügen stehen auf Steppenboden und nehmen Strahlenmessungen vor. (picture alliance / AP Photo / Uncredited)

Uran aus KasachstanFrüher Atombomben, heute Atomkraft

In Kasachstan fanden bis 1989 mehr als 450 Atombombenexplosionen statt. Nach der Schließung des Testgeländes Semipalatinsk vor 30 Jahren setzt sich das Land für eine atomwaffenfreie Welt ein und exportiert gleichzeitig große Mengen Uran.

Sendung vom 25.08.2021
Frauen in afrikanischer Kleidung sitzen vor einem Unterstand in einer Siedlung. Daneben steht ein weißes Auto. (imago images / ZUMA Wire / Sally Hayden)

Ugandas FlüchtlingspolitikWillkommenskultur mit kleinen Rissen

Ugandas Flüchtlingspolitik gilt international als vorbildlich. Geflüchtete müssen hier nicht in Lagern leben, sie bekommen Land und dürfen arbeiten. Doch nicht viele finden einen Job und manche Einheimischen neiden ihnen die Hilfe, die sie bekommen.

Sendung vom 24.08.2021
Eine junge Frau hat ein Tuch in den äthiopischen Nationalfarben um den Kopf geschlungen und reckt den Arm in die Höhe. (picture alliance / AA / Minasse Wondimu Hailu)

Kriegspropaganda in ÄthiopienKein Frieden in Sicht

Der Krieg in Äthiopien eskaliert. Brutale Menschenrechtsverbrechen finden kaum den Weg in die Nachrichten, weil keine Journalisten mehr im Konfliktgebiet sind. Das Land des Friedensnobelpreisträgers Abiy Ahmed ist weiter vom Frieden entfernt denn je.

Sendung vom 23.08.2021
Ein Pfeiler ist mit einem Wandbild bemalt, das einen Lesenden zeigt. Links daneben parkt ein Mofa, rechts davon steht eine junge Frau in einem weißen T-Shirt und tippt auf dem Display eines Mobiltelefons. (Deutschlandradio / Francisco Olaso)

Street-Art in ArgentinienPolitische Kunst auf Häuserwänden

Kunst muss allen gehören: Das forderten Street-Art-Künstler in Lateinamerika schon in den 1930er-Jahren. Diese "Muralisten" erleben gerade ein Comeback. Ihre Kunst regt zu politischen Diskussionen auf der Straße an, so wie im argentinischen Rosario.

Sendung vom 19.08.2021
Bewaffnete Taliban auf einem Wagen in Kabul. (imago images / SNA / Stringer )

Afghanistans ZukunftTaliban predigen Emirat light

Die Taliban haben in Kabul und damit in Afghanistan die Kontrolle übernommen. Sie sprechen von Amnestie und Frauen in der Regierung. Aber die meisten Menschen haben Angst und wollen weg. Dennoch hat sich das Land in den letzten 20 Jahren auch verändert.

Sendung vom 18.08.2021
Demonstrierende der "Pro Life" Bewegung in Austin Texas. (imago images / ZUMA Wire)

Abtreibungsgegnerinnen in TexasIm Namen Gottes

In Texas verzeichneten Pro-Life-Aktivisten ihren jüngsten juristischen Erfolg: Weist ein Fötus einen Herzschlag auf, darf kein Arzt oder Ärztin mehr eine Abtreibung vornehmen. Kliniken wie die von Planned Parenthood haben einen schweren Stand.

Sendung vom 17.08.2021
Thuso Mohapi, Thapelos Bruder, beim Wiederaufbau seiner Wellblechhütte. Er trägt ein rotes T-Shirt und einen Hammer. (Deutschlandradio / Leonie March)

Südafrikas ZivilgesellschaftAnpacken ohne den Staat

Im Juli gab es in Südafrika Plünderungen mit Hunderten Toten und Milliarden-Schäden. Jetzt läuft der Wiederaufbau, der von der Zivilgesellschaft vorangetrieben wird. Beschleunigt durch Corona wird damit auch das Versagen der ANC-Regierung deutlich.

Sendung vom 16.08.2021
Ein junger Mann steht in einem Flüchtlingslager hinter einem Zaun. (picture alliance / dpa / Sputnik / Valdemar Doveiko)

Flüchtlinge in LitauenLukaschenkos Rache

In Litauen leben rund drei Millionen Einwohner. Seit Mai kamen etwa 4000 Flüchtlinge illegal über die Grenze von Belarus dazu. Die Mehrheit kommt aus dem Irak – offenbar angelockt von Versprechen des belarussischen Präsidenten Lukaschenko.

Sendung vom 12.08.2021
Eine Frau steht an einer TV-Kamera und filmt. Sie trägt ein geblümtes Kopftuch. (imago / Rahmat Alizadah )

Journalistinnen in AfghanistanBerichten trotz tödlicher Gefahr

Journalistinnen gehören zu den gefährdetsten Gruppen in Afghanistan. Extremisten verüben gezielt Anschläge auf sie. Mehrere wurden zuletzt getötet. Immer mehr hören auf oder gehen ins Exil. Der Abzug der Nato-Truppen verschlechtert ihre Sicherheitslage.

Sendung vom 11.08.2021Sendung vom 10.08.2021
Ein Stand für Touristen im Gebiet des 1986 explodierten Atomkraftwerks Tschernobyl. Er ist gelb mit dem Atomenergie-Symbol. Einige Menschen stehen davor, um sich etwas zu kaufen. (Sebastian Backhaus)

Tourismus in Tschernobyl "Es ist schon etwas creepy"

35 Jahre nach der Explosion im AKW Tschernobyl soll das verstrahlte Gebiet nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Einnahmen bringen: Mit einer Million Touristen, Solar- und Windkraftanlagen sowie dem Titel Weltkulturerbe, hofft die Regierung.

Sendung vom 09.08.2021
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Gerald Fleischmann (Kanzlerbeauftragter für Medien), Pressesprecher Johannes Frischmann und Bernhard Bonelli (Kabinettschef im Bundeskanzleramt) vor Sitzungsbeginn im Rahmen der "Regierungsklausur im Zeichen des wirtschaftlichen Comebacks" am Dienstag, 20. April 2021, in Wien. (picture alliance / Roland Schlager / APA / picturedesk.com)

Wahl des ORF-Chefs in ÖsterreichSorgen um Einflussnahme

Am 10. August erhält der Österreichische Rundfunk einen neuen Generaldirektor. Wie politisch ist diese Wahl? Journalisten berichten von wachsendem Druck seitens der Politik. Seit der sogenannten Ibiza-Affäre vor zwei Jahren kommt das Land nicht zur Ruhe.

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Die Reportage

EntwicklungshilfeGhana will keine Almosen mehr
Ein junger Afrikaner mit weißem Kittel und mit gelbem Helm hält ein Stück ghanaische Schokolade in die Kamera. (Deutschlandradio / Samuel Burri)

Das ghanaische Dorf Bonsaado wurde als Milleniumsdorf zehn Jahre lang besonders gefördert. Als die Entwicklungshelfer wieder abzogen, wurde klar, dass ausländische Hilfe oft nicht nachhaltig ist. Jetzt geht Ghana neue Wege. Mehr

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