Donnerstag, 17.10.2019
 

Weltzeit

Sendung vom 16.10.2019

Lithium in BolivienDie Gier nach dem weißen Gold

Uyuni Salzebene in Bolivien, Arbeit mit dem Bohrer, 29. Oktober 2009  (AFP / Aizar Raldes )

Für Akkus von Smartphones und Elektroautos braucht die Welt Lithium. Große Mengen davon lagern in Bolivien. Der Profit mit dem Rohstoff soll nicht im Ausland landen, verspricht Präsident Evo Morales - der am Sonntag wiedergewählt werden will.

Sendung vom 15.10.2019
Ein Mann läuft in Maputo an einer Wand entlang, die mit roten Plakaten des mosambikanischen Staatschefs Filipe Jacinto Nyusi von der Frelimo beklebt ist. (Imago / epd / Stefan Ehlert)

Mangelland MosambikKrisen soweit das Auge reicht

Armut, Katastrophen, Korruption, Gewalt: Mosambik in Ostafrika, wo heute gewählt wird, ist ein Land der Krisen. Seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 regiert die Befreiungsbewegung Frelimo - keine Erfolgsgeschichte, wie der Alltag zeigt.

Sendung vom 14.10.2019
Jaroslaw Kaczynski hinter zwei Mikrofonen, im Hintergrund die polnischen Landesfarben  (picture alliance / ZUMA Press / JP Black )

Polen nach der WahlDie "nationale Revolution" geht weiter

Dank oder trotz des Gegenwindes aus Brüssel: Die regierende nationalkonservative PiS hat die Wahlen in Polen deutlich gewonnen. Sie ist gemeinsam mit der rechtsextremen "Konföderation" sehr beliebt bei Jüngeren. Wohin steuern unsere Nachbarn?

Sendung vom 10.10.2019
Der iranische Comic-Autor Ali Durani hat durch das Hilfsnetzwerk ICORN in Norwegen Asyl erhalten. In der Zentrale in Stavanger hält er einen Comic in der Hand. (Michael Frantzen)

Norwegen als RettungsankerAsyl für verfolgte Künstler weltweit

Ihnen droht Knast, Gewalt oder Existenzverlust: Verfolgte Autoren und Künstler weltweit finden Zuflucht in 74 Städten, die Teil des norwegischen Hilfsnetzwerkes ICORN sind. Darunter Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und Comic-Zeichner Ali Durani.

Sendung vom 09.10.2019Sendung vom 08.10.2019Sendung vom 07.10.2019
Frauen aus der Amazonas-Region stehen während der Messe in den Kirchenbänken. Daneben: Geistliche und Messdiener. (AFP/Tiziana FABI)

Kirche und AmazonasIndigene zwischen Ausbeutung und Anbetung

Gespannt blickt man am Amazonas in diesen Tagen auf Rom: 180 Bischöfe diskutieren dort über Umweltzerstörung, die Rechte der Indigenen und den Priestermangel. Damit die katholische Kirche in der Region ihren Einfluss behält, muss sich einiges ändern.

Sendung vom 02.10.2019
Abendszene eines kargen, einstöckigen, blauen Gebäudes, in dessen Türeingang ein junger Mann mit dem Rücken zur Kamera steht. (Emre Çaylak)

Sri Lankas DrogenproblemHeroin, Todesstrafe und Gebete

Sri Lanka ist ein wichtiges Transitland für Drogenhändler, die Zahl der Süchtigen steigt. Präsident Sirisena will das Problem mit der Todesstrafe lösen. Prävention und Suchtbehandlung überlässt er vor allem religiös geprägten Organisationen.

Sendung vom 01.10.2019
Die golden gekrönte Christusstatue, erbaut in der Stadt Swiebodzin in Woiwodschaft Lubusz im Jahr 2010, gilt als die höchste Jesusstatue der Welt gilt. Um sie herum sind Felder zu sehen. (imago images / BE&W)

Polen vor der WahlDie scheinheilige Rolle der Kirche

In Polen wird am 13. Oktober gewählt. In dem sehr katholischen Land spielt die Kirche traditionell eine große Rolle im Wahlkampf. Doch die jüngsten Missbrauchsskandale der Kirche könnten der Regierungspartei PiS Stimmen kosten.

Sendung vom 30.09.2019
Xi Jinping hebt ein Glas Wein. (imago/Kyodo News)

70 Jahre Volksrepublik ChinaWie die KP sich selbst feiert

Ausstellungen und Propaganda: Die Kommunistische Partei Chinas strickt weiter am eigenen Mythos. Die Botschaft: Den Traum eines neuen Chinas gibt es nur mit der KP und mit Staatschef Xi Jinping an der Spitze. Was nicht passt, wird passend gemacht.

Sendung vom 26.09.2019
Eine Frau schleppt zusammen mit ihren Kindern Säcke über die Straße. (AFP/ Wakil Koshar)

AfghanistanMehr als die Hälfte lebt in Armut

Krieg, Terror, wirtschaftliche Not - mehr als 85 Prozent der Afghanen leiden unter ihrer Lebenssituation. Mehr als die Hälfte der Afghanen hat weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung. In der Not müssen auch die Kinder mit anpacken.

Sendung vom 25.09.2019Sendung vom 24.09.2019
Das sichtbarste Zeichen einer Arsen-Vergiftung sind rissige und wunde Hände. Viele Dorfbewohner in Bangladesch leiden durch ihr Brunnenwasser darunter und halten ihre Hände hoch. (Thomas Kruchem)

Arsen-Brunnen in BangladeschAus Hilfe wird Massenvergiftung

Wer die Welt verbessern will, kann scheitern. Diese Erfahrung machten auch die Brunnenbauer in Bangladesch, die angetreten waren, Millionen Menschen endlich sauberes Trinkwasser zu geben. Andere Weltverbesserer in Schottland sind erfolgreicher.

Sendung vom 23.09.2019
Ruth Pfau wird von der Sonne angestrahlt. Sie trägt ein gelb-blaues Tuch auf dem Kopf, das im Wind weht. Im Hintergrund ist Wüste. (DAHW)

Deutsche Nonne in PakistanDie Mutter der Lepra-Kranken

Am 25. September 2019 wird der „Alternative Nobelpreis“ verliehen. Wir wollten nicht auf die Right-Livelihood-Stiftung warten und haben selbst nach Menschen gesucht, die sich für die „Gestaltung einer besseren Welt“ einsetzen. Einige hatten Erfolg, wie Ruth Pfau.

Sendung vom 19.09.2019
Die 30-jährige Näherin Mina mit ihrem jüngsten Sohn, aufgenommen in Bangladesch (Caspar Dohmen)

Textilindustrie in BangladeschMaschine verdrängt Näherin

Bangladesch exportiert Textilien im Wert von 30 Milliarden Euro – vor allem nach Europa. Seit dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza 2013 hat sich die Sicherheitslage dort verbessert. Doch es gibt eine neue Bedrohung für die Arbeiter: durch Maschinen.

Sendung vom 18.09.2019Sendung vom 17.09.2019
Besucher laufen durch den Nachbau des Ishtar-Tores in den Ruinen von Babylon. (Picture Alliance / AP Photo / Anmar Khalil)

Neues Weltkulturerbe im IrakDie Ruinenstadt Babylon

Einst Hochkultur, dann Ruine, später US-Militärlager – Babylon musste einiges aushalten. Nun steht ein Neubeginn bevor: Seit dem Sommer gehört die antike Stätte zum UNESCO-Weltkulturerbe. 30 Jahre lang hatten irakische Regierungen dafür geworben.

Sendung vom 16.09.2019
Orthodoxe Juden beten an der Klagemauer in Jerusalem (picture alliance / Winfried Rothermel)

Neuwahl in IsraelDer Unmut über die Strengreligiösen

Premier Benjamin Netanjahu steht unter Druck. Nach den Wahlen im Mai konnte er keine Koalition bilden, weshalb die Israelis morgen zur Neuwahl gerufen sind. Netanjahu muss gewinnen, sonst landet er voraussichtlich im Gefängnis. Wegen Korruption.

Sendung vom 12.09.2019
Der österreichische Politiker Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Elefanten-Wahlkampfrunde im Radio Ö1. (imago / photonews.at)

Österreich wähltNach dem Rechtsruck jetzt Schwarz-Grün?

Am 29. September wird in Österreich gewählt. Nach dem Zusammenbruch der Rechts-Rechtsaußen-Koalition hat plötzlich eine ganz neue Konstellation Chancen: Schwarz-Grün. Auf den ersten Blick undenkbar. Doch Österreich ist bereits grüner, als man denkt.

Sendung vom 11.09.2019
Eine lilafarbene Safran-Pflanze steht auf einem Feld. (picture-alliance/ dpa / epa Altaf Qadri)

Afghanistans neuer ExportschlagerSafran statt Opium

Die Opiumproduktion in Afghanistan ist eine wichtige Geldquelle für die Taliban. Was wäre, wenn die Bauern Safran statt Schlafmohn anbauen würden? Sie hätten eine neue Verdienstmöglichkeit und Perspektive. Aber auch davon würden die Taliban profitieren.

Sendung vom 10.09.2019
Cannabis-Blüten werden am Fließband gestutzt. (Nicolas Martin)

Kanadas CannabiskonzerneEine Branche im Rausch

Seit knapp einem Jahr ist in Kanada der private Konsum von Cannabis legal. Ein expandierender Markt ist entstanden, auf dem sich mittlerweile recht große Konzerne tummeln. In der Branche herrscht Goldgräberstimmung. Der Boom hat aber auch Schattenseiten.

Sendung vom 09.09.2019
Kinder arbeiten auf dem Boden sitzend in einer Kobaltmine im Kongo. (picture alliance / Amnesty International / Thomas Coombes)

Kobaltabbau im KongoKinderarbeit für Handyakkus

Etwa 200.000 Menschen arbeiten im Kongo in wilden Klein-Minen für Kobalt oder Kupfer, davon mindestens 22.000 Kinder. Eine gefährliche Knochenarbeit. Doch eine Schließung der illegalen Minen würde die Menschen hart treffen. Denn andere Jobs gibt es kaum.

Sendung vom 05.09.2019
Portrait von drei Mädchen im Teenageralter in einer Schule in Tansania. Sie tragen Schuluniform, weiße Blusen und blaue Krawatten, und lächeln in die Kamera. (dpa / Sandra Gätke)

Teenager in Tansania Schulverbot bei Schwangerschaft

Armut, überholte Traditionen, fehlende Aufklärung: Die Gründe für Frühschwangerschaften bleiben, dennoch hat Tansanias Präsident das Schulverbot für betroffene minderjährige Teenager verschärft. Um die Ausgestoßenen kümmern sich private Helfer.

Sendung vom 04.09.2019
Luftansicht von Nur-Sultan in Kasachstan, futuristische Hochhäuser und im Vordergrund ein Monument mit großer goldener Kugel auf der Spitze (picture alliance / dpa / TASS / Valery Sharifulin)

China in ZentralasienWem nützt die Neue Seidenstraße?

Eine riesige Region, noch dazu strategisch bedeutsam und voller Ressourcen: Deshalb ist Chinas Interesse an Zentralasien so groß. Von Europa unbemerkt vollzieht sich hier ein geopolitisch entscheidender Wandel - der vor Ort nicht unumstritten ist.

Sendung vom 03.09.2019
Nächtliche Demonstrantenversammlung mit Smartphones als Taschenlampen, während einer Kundgebung im Chater Garden,  am 2. August 2019 in Hong Kong. Im Hintergrund sind beleuchtete Wolkenkratzer zu sehen. (Getty Images / AsiaPac / Billy H.C. Kwok)

Hongkong-KriseEine Stadt im Protestmodus

Hongkong erlebt gerade die schwerste politische Krise, seit es unter chinesischer Sonderverwaltung ist. Drei Monate protestieren die Hongkonger nun schon gegen den Einfluss vom Festland. Eine Lösung der aufgeheizten Situation ist nicht in Sicht.

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Die Reportage

Deutsches Sportabzeichen Der Fitness-TÜV
Eine Neunjährige beim Weitsprung bei der Sportabzeichenprüfung  (imago/Marc Schüler)

Knapp eine Million Menschen machen jedes Jahr in Deutschland das Sportabzeichen. Viele Schüler oder Auszubildende weil sie müssen. Was aber treibt die anderen? Und was diejenigen, die freiwillig Zeiten stoppen und Weiten messen?Mehr

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