Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Samstag, 29.02.2020
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Weltzeit

Sendung vom 27.02.2020

Parlamentswahl in der SlowakeiFaschisten auf dem Vormarsch

Anhänger der rechts nationalistischen Partei steht vor dem Obersten Gerichtshof in Bratislava. (picture alliance / AP Photo / Petr David Josek)

Wenn am Samstag in der Slowakei gewählt wird, hat die rechtsextreme L’SNS gute Chancen, mindestens drittstärkste Kraft zu werden. Ihren Erfolg verdankt sie auch der Empörung über die Verstrickung von Justiz und Politik in den Mord an einem Journalisten.

Sendung vom 26.02.2020
Eine aufgeschlagene Doppelseite der New York Times mit den Portraits der demokratischen  Präsidentschaftsbewerberinnen Elizabeth Warren und Amy Klobuchar. (Getty Images / Star Tribune / Glen Stubbe)

Frauen in der US-PolitikKeine Präsidentin in Sicht

Hillary Clinton erhielt drei Millionen mehr Stimmen als Donald Trump bei der Wahl 2016. Seit 2018 sitzen so viele Frauen im US-Kongress wie nie. Ein Rekord auch bei Frauen im Präsidentschaftsrennen. Aber die Realität 2020 ist männlich. Noch.

Sendung vom 25.02.2020
Protest gegen die Adani Kohlemine in Australien, Abbot Point: ein Segelschiff mit dem Banner "Stop Adani. Coral not Coal" liegt vor der Küste. Ein Mann im Vordergrund schaut auf das Meer, April 2019. (Getty / AsiaPac / Lisa Maree Williams)

Umstrittene Carmichael-Mine Australische Kohle für Indien

Mitten durchs Weltnaturerbe Great Barrier Reef will der Rohstoffkonzern Adani jährlich Millionen Tonnen Kohle aus der Carmichael-Mine nach Indien verschiffen. Auch mit Hilfe von Siemens. Klimaschützer protestieren. Doch Australiens Kohlelobby ist stark.

Sendung vom 24.02.2020
Blumen für die ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta.  (Getty / Dan Kitwood)

Korruption in MaltaDie Männer hinter dem Mord an Daphne

Lange passierte in Malta nichts nach dem Bombenanschlag auf Journalistin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober 2017. Nun kommen die Hintermänner des Mordes langsam ans Licht. Die schöne Urlaubsinsel entpuppt sich als korrupter Sumpf.

Sendung vom 20.02.2020
Iraner rufen Parolen gegen die Regierung, nachdem eine Mahnwache abgehalten wurde. (Getty Images/ Anadolu Agency/ Fatemeh Bahrami )

Parlamentswahl in IranEin Volk, das nicht mehr mitmacht

Im Januar töteten die USA General Soleimani. Wenige Tage später schoss die Flugabwehr des Iran einen ukrainischen Passagierjet ab. Tausende Iraner gingen auf die Straße: aus Wut, Trauer und Enttäuschung. Jetzt sollen sie ein Parlament wählen.

Sendung vom 19.02.2020
Jugendliche tanzen auf dem Dach eines Autos. (Getty Images / Anadolu Agency / Xaume Olleros)

Gambia drei Jahre nach der DiktaturRappen für den Umbruch

Immer mehr Menschen verlassen das arme Gambia in Westafrika. Diktator Yahya Jammeh ist vor drei Jahren abgetreten, sein Nachfolger Adama Barrow macht es sich gerade gemütlich. Die Jugend protestiert und hat mit Hip-Hop ein Ventil gefunden.

Sendung vom 18.02.2020Sendung vom 17.02.2020
Nach einem gescheiterten Versuch, Politikern den Zugang zum Parlament zu versperren, wo sie über die Annahme der neuen Regierung des Libanon abstimmen werden stärkt sich ein regierungskritischer Demonstrant mit einem traditionellen libanesischen Sandwich, ein zweiter mit Gasmaske und Palästinenser-Tuch schaut auf sein Handy.  Im Hintergrund brennt ein Bauzaun. (Getty Images /  Sam Tarling)

Proteste im LibanonAlte Probleme, neuer Zusammenhalt?

An einen politischen Neuanfang im Libanon glaubt kaum ein Demonstrant. Auch die Regierung von Hassan Diab wird von der alten Elite gestützt. Doch könnten Leid und Wut der Menschen in dem gespaltenen Land ein neues Wir-Gefühl entstehen lassen.

Sendung vom 13.02.2020
Taliban-Kämpfer geben im Januar 2016 ihre Waffen ab in Jalalabad, Afghanistan. (picture alliance/dpa/EPA/Ghulamullah Habibi)

Die Zukunft der TalibanJung, radikal und hilflos

Nach 19 Jahren soll der längste Krieg der USA enden. Präsident Trump will im Februar das Friedensabkommen mit den Taliban unterschreiben und später die Truppen aus Afghanistan abziehen. Zurück bleiben tausende radikalisierte Kämpfer ohne Plan.

Sendung vom 12.02.2020Sendung vom 11.02.2020Sendung vom 10.02.2020
Eine ältere Kubanerin steht in der Altstadt von Havanna vor ihrer etwas baufälligen Haustür und einer Hauswand, von der der Putz bröckelt,  und greift mit der rechten Hand an das hohe Gitter, das sie von der Straße trennt. (ARD-Studio Mexiko)

Kaltgestellt in der Karibik Trumps Embargo gegen Kuba

Die Beziehungen zwischen Kuba und den USA verschlechtern sich unter Präsident Trump immer weiter. Seine Regierung hat Reisen in den Karibikstaat eingeschränkt und verschärft laufend die Wirtschaftssanktionen. Der Alltag wird für viele immer schwieriger.

Sendung vom 06.02.2020
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador auf einer bei einer Aufforstungsinitiative im Juni 2019. (Getty Images /  Toya Sarno Jordan)

Mexikos populärer Reformer AMLOHoffnungsträger unter Druck

Als Andrés Manuel López Obrador vor etwas über einem Jahr zum Präsidenten gewählt wurde, setzte auch die indigene Bevölkerung große Hoffnung in ihn. Er versprach, ihre Lage zu verbessern. Nun zweifeln immer mehr daran, dass er sein Versprechen hält.

Sendung vom 05.02.2020
Ein Mann mit Kopfbedeckung liegt im Halbdunkel bedeckt von einer Decke auf einer Bank neben einem Gebäude mit großen vergitterten Fenstern. (Emre Çaylak)

Obdachlos in IstanbulDer Kampf um Dach und Job

Etwa 100.000 Menschen leben in der Türkei auf der Straße, 8000 allein in Istanbul. Die Zahl der Obdachlosen ist massiv gestiegen - als Folge von Wirtschaftskrise und hohen Flüchtlingszahlen. Der Staat hilft kaum. Wer kümmert sich also?

Sendung vom 04.02.2020
Der Eingang zur kleinen Mine La Ely. Hier fördern die Arbeiter aus dem Städten Vetas 35 Tonnen Erz pro Tag. Betreten-Verboten-Schilder sind aufgestellt. (Thomas Kruchem)

Goldabbau in KolumbienWiderstand für Trinkwasser

Seit einem Jahrzehnt kämpfen Aktivisten im Nordosten Kolumbiens für den Schutz des Páramo de Santurbán. Das Hochmoor ist die Trinkwasserquelle für Millionen Menschen. Bergleute, Konzerne und Regierung wollen an das Gold im Untergrund.

Sendung vom 03.02.2020
Ein Mann geht an einer Wand vorbei auf der "Ebola is real" geschrieben steht. (Getty Images /  John Moore)

Liberia nach Ebola-EpidemieBessere Prävention, neue Probleme

Seit 2016 gilt Ebola an Afrikas Westküste als besiegt. Rund 11.000 Menschen starben damals an dem Virus, besonders betroffen war Liberia. Vier Jahre später bleibt das Gesundheitssystem marode, der Wirtschaft geht es schlecht, die Helfer sind weg.

Sendung vom 30.01.2020
Donald Trump wirft seinen Schatten an die Bordwand der Air Force One. (Picture Alliance / AP Images / Susan Walsh)

Das Spektakel der US-VorwahlenTrump-Land oder mehr?

In einem Jahr endet Donald Trumps erste Amtszeit. Die Präsidentschaftswahl findet zwar erst im November statt, doch die Vorwahlen beginnen schon jetzt. Bei dieser großen Show kommen die USA jenseits von Trump und Washington zum Vorschein.

Sendung vom 29.01.2020
Ein Mann läuft an einem Grafitti, das die britische Flagge zeigt, vorbei. (picture-alliance / dpa / EPA/ Facundo Arrizabalaga)

Nach dem BrexitDas Königreich will zurück zum Empire

Ab Februar sind die Briten raus aus der EU. Noch verändert sich bis Jahresende fast nichts, aber viele Verhandlungen starten: mit Brüssel, den alten Kolonien, den Schotten, den Nordiren, den Hochschulen - und der Hoffnung auf alte Größe.

Sendung vom 28.01.2020
Pete Buttigieg spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung mit Journalisten. (Getty Images / Win McNamee)

Caucus in Iowa Wegweisend für US-Demokraten

Im Präsidentschafts-Wahlkampf steigt die Spannung: Am 3. Februar finden die ersten Vorwahlen statt – und zwar in Iowa im Mittleren Westen der USA. Dort leben zwar nur drei Millionen Menschen, aber ihre Stimme hat überproportional viel Gewicht.

Sendung vom 27.01.2020
Ein steiniger Abhang, davor Wasserlachen auf einem breiten erdigen Weg. Im Hintergrund bewaldete Hügel. (Jochen Faget)

Lithium-Krieg in PortugalElektroautos und die Folgen

Für die Batterien von Elektroautos und Smartphones braucht man Lithium. Das Leichtmetall gibt es vor allem in Südamerika, aber auch in Portugal mit den europaweit größten Vorkommen. Doch dort gibt es heftigen Widerstand gegen den Abbau.

Sendung vom 23.01.2020Sendung vom 22.01.2020Sendung vom 21.01.2020
Seite 1/169
Februar 2020
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 1

Die Reportage

Berlin HypeDie Party geht zu Ende
Der Streetart-Künstler XOOOOX hat in der Nähe der U-Bahnstation Gleisdreieck in Berlin auf eine alte Metalltür das Bildnis einer jungen Frau gesprayt. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Der Mythos vom hippen Berlin scheint unzerstörbar, die Realität ist eine andere. Das Paradies für junge Kreative aus aller Welt existiert so längst nicht mehr. Wohnraum ist knapp - und wer keinen Plan mitbringt, wird womöglich weniger feiern als erhofft.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur