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Kompressor | Beitrag vom 11.10.2016

Weltmädchentag und RollenklischeesPink stinkt! Oder stinkts nicht?

Stevie Schmiedel und Maike Röttger im Gespräch mit Christine Watty

Die Initiative "Pinkstinks" organisierte die weltweit erste Demo gegen Sexismus in der Werbung am 01.09.2013 in Berlin.  (imago/Future Image)
Die Initiative "Pinkstinks" organisierte die weltweit erste Demo gegen Sexismus in der Werbung am 01.09.2013 in Berlin. (imago/Future Image)

Als die Vereinten Nationen 2011 den Weltmädchentag ins Leben riefen, sollte damit auf die weltweiten Benachteiligungen von Mädchen aufmerksam gemacht werden. Dass für die Kampagne vor allem die Farbe Pink steht, kritisieren viele - darunter Stevie Schmiedel von der Initiative "Pinkstinks".

Heute ist Weltmädchentag, ein von den Vereinten Nationen initiierter Aktionstag, der seit 2011 offiziell gefeiert wird. Der Tag ist Teil der Kampagne "Because I am a Girl" von Plan International, die sich für die Rechte von Mädchen einsetzt und auf die weltweiten Benachteiligungen von Mädchen aufmerksam machen will.

Warum muss Pink für Mädchen herhalten?

Im Rahmen des Aktionstags werden heute in 20 deutschen Städten über 30 verschiedene öffentliche Gebäude "in einem kräftigen Pink" angestrahlt. Ein Grund für uns, nachzufragen, warum ausgerechnet diese Farbe einmal mehr für Mädchen herhalten muss und vor allem, ob sie bei all den Barbie- und Prinzessinnen-Assoziationen überhaupt das Potenzial haben kann, für Mädchen weltweit sozusagen stark zu strahlen? Pink stinkt! Oder stinkts nicht? Das fragen wir Stevie Schmiedel von der Initiative "Pinkstinks"

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#pink4genderEquality - Warum am Weltmädchentag alles pink wird
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 11.10.2016)

Frage des Tages - Kann man Sexismus in der Werbung verbieten?
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