Weimer will eine Lösung für den Cranach-Triegel-Altar im Naumburger Dom

    Blick von unten auf den aus mehreren Gemälden bestehenden Altar, der von Lukas Cranach dem Älteren geschaffen wurde.
    Der Cranach-Triegel-Altar im Naumburger Dom. © picture alliance / dpa / Jan Woitas
    Kulturstaatsminister Weimer hat eine Lösung für den genauen Standort des Cranach-Triegel-Altars im Naumburger Dom gefordert. Das Kunstwerk sei "etwas Großartiges und gehöre hierher zurück", so Weimer. Über den Standort wird seit Jahren gestritten. Lucas Cranach der Ältere hatte 1519 für den Westchor des Doms einen Marienaltar geschaffen. Der Mittelteil wurde 1541 in einer bilderfeindlichen Aktion zerstört. Rund 500 Jahre später gestaltete der Leipziger Künstler Michael Triegel den Altar neu - im Einklang mit Cranachs Stil. Zum ersten Mal stand das Kunstwerk 2022 für einige Monate im Westchor des Doms. Der Weltdenkmalrat sah aber dort die Sicht auf die hochmittelalterlichen Stifterfiguren wie Uta von Naumburg gestört. Der Altar ist seitdem auf Reisen - zurzeit steht er in Rom in der Kirche Santa Maria della Pietà in der Nähe des Petersdoms. Der Naumburger Dom gehört zum Weltkulturerbe.