Weimer ändert Auswahlverfahren für Deutschen Verlagspreis

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) spricht in einer Podiumsdiskussion in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig über Medien, Demokratie und Geschichte.
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) ändert das Auswahlverfahren für Deutschen Verlagspreises. © picture alliance / dpa / Jan Woitas
    Nach dem Wirbel um den Deutschen Buchhandlungspreis hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer das Auswahlverfahren bei einer anderen Auszeichnung verändert - dem Deutschen Verlagspreis. Laut seiner Behörde trifft Weimer die Auswahl der Verlage nun selbst auf der Grundlage einer Jury-Empfehlung. Zur Beratung stehen Fachleute des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Kurt-Wolff-Stiftung bereit. Der Börsenverein begrüßte, dass ein Verfahren gefunden wurde, das für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgt. So könne der wichtige Branchenpreis fortgesetzt werden. Er wird am 9. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Der Deutsche Verlagspreis ehrt kleine, unabhängige Häuser mit besonders interessanten Programmen. Drei herausragende Verlage erhalten ein mit 50.000 Euro dotiertes Gütesiegel. Bis zu 79 weitere Verlage können Preise von jeweils 18.000 Euro bekommen.