Weihnachten als Symptom

Weihnachten ist kein harmloses Fest. Und Kulturgeschichte ist kein harmloses Fach. Eine "Kulturgeschichte des Weihnachtsfests" bringt überraschende, manchmal gruselige Erkenntnisse zum Vorschein.
Diese Geschichte reicht weit hinter die Geburt Christi zurück – bis ins antike Rom, in die griechische Mythologie oder zu den alten Ägyptern. Sie handelt von Sonnenverehrung, von Mondkalendern – und nicht zuletzt von einer Serie von Kindsmorden, von denen einer scheitert.

In der Reihe "Forschung und Gesellschaft" geht es also nicht um die theologische Frage nach der Geburt des Gottessohnes, auch nicht um Kulturkritik am Konsumrausch der Vorweihnachtszeit. Sondern um die verschlungenen Wurzeln eines weltweiten Fests.

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte: der Kulturhistoriker Thomas Macho im Gespräch mit Wolfgang Hagen und René Aguigah.