Wegen Verfassens einer Buchkritik mit KI trennt sich die New York Times von einem Journalisten

Die "New York Times" hat die Zusammenarbeit mit einem freiberuflichen Journalisten beendet, der künstliche Intelligenz zum Schreiben einer Buchkritik benutzt hat. Die KI hatte dafür Elemente einer Rezension desselben Buches in der britischen Zeitung "The Guardian" kopiert. Wie der "Guardian" berichtet, waren einem Leser der "New York Times" Ähnlichkeiten zwischen den beiden Kritiken aufgefallen. Die "New York Times" leitete daraufhin eine Untersuchung ein. In deren Verlauf gab der Journalist die Verwenung von KI zu. Die aus dem "Guardian" übernommenen Abschnitte habe er vor der Einreichung nicht bemerkt. In einer Stellungnahme gegenüber dem "Guardian" sagte der Journalist, er sei "zutiefst beschämt" und habe "einen schweren Fehler begangen".