"Washington Post" entlässt zahlreiche Journalisten

Die US-Tageszeitung "Washington Post" hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Medien zufolge müssen rund 300 der 800 Mitarbeiter gehen. Demnach sollen die Buchbeilage, die Auslandsjournalisten, die Lokalnachrichten und die Sportseiten betroffen sein. Gewerkschafter fürchten um die Glaubwürdigkeit der Zeitung, die "Amazon"-Gründer Bezos 2013 übernommen hatte. Die Tageszeitung, die den Watergate-Skandal aufdeckte und deren Reporter zahlreiche Pulitzer-Preise erhielten, schreibt seit Jahren rote Zahlen. Ein Grund sind Abo-Kündigungen im Zusammenhang mit Bezos' Zuwendung zu US-Präsident Trump.