"Was uns verbindet" von Carine Tardieu gewinnt César als bester Film

    Die französische Regisseurin Carine Tardieu bei der 51. Verleihung der César-Filmpreise am 26. Februar 2026 im Olympia-Theater in Paris, wo sie den Preis für den besten Film gewonnen hat.
    Die französische Regisseurin Carine Tardieu © AFP / THOMAS SAMSON
    Das Drama "Was uns verbindet" von Carine Tardieu hat den nationalen französischen Filmpreis César gewonnen. Der Film erzählt von einer Frau Mitte fünfzig, deren Alltag aus den Fugen gerät. Die Trophäe für die beste Regie ging an Richard Linklater für "Nouvelle Vague", eine Hommage an die gleichnamige Bewegung des französischen Kinos in den 1960er Jahren. Der Film "One Battle After Another" von US-Regisseur Paul Thomas Anderson wurde mit dem César als bester ausländischer Film gewürdigt. Den Ehren-César nahm in Paris der kanadisch-amerikanische Schauspieler, Komiker und Künstler Jim Carrey entgegen. In der Dankesrede für den besten Dokumentarfilm, "Das Flüstern der Wälder", reagierten die Preisträger auf die umstrittene Aussage von Berlinale-Jurypräsident Wim Wenders, Kunst solle nicht politisch sein. Sie betonten: "Alles ist politisch, und wir handeln politisch." Der Film zeigt die bedrohte Flora und Fauna der Vogesen und ruft zugleich zum Schutz der Natur auf.