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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 18.06.2008

Warum "Lusi" weiter Dörfer frisst

Die Schlammkatastrophe auf Java

Von Thomas Kruchem

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Der Albtraum für den Bezirk Porong nahe der großen Hafenstadt Surabaya im Osten der indonesischen Insel Java begann am 29. Mai 2006. Neben einer 3000 Meter tief reichenden Explorationsbohrung des indonesischen Energiekonzerns "Lapindo Brantas" begann ein Gemisch aus Gas, Wasser und grauem Schlamm aus dem Boden zu quellen.

Erst kleine Mengen, dann immer mehr. Schließlich spie der Boden täglich bis zu 150.000 Kubikmeter Schlamm aus, tut es bis heute und vielleicht noch lange. Mittlerweile sind fünf Dörfer, 25 Fabriken und viele Felder unter teils 25 Meter hohem Schlamm begraben. Mehr als 11.000 Menschen werden wohl nie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

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Von Christoph Heinzle

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