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Fazit / Archiv | Beitrag vom 04.04.2013

"Warum hat man die Dinger nicht einfach wieder aufgebaut?"

Der Architekt Christoph Ingenhoven über die Twin Towers in New York

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Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 (AP)
Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 (AP)

Vor genau 40 Jahren wurden die beiden Türme des World Trade Centers eröffnet. 2011 versanken sie in Schutt. Doch in der Erinnerung der Zeitgenossen sind die Gebäude noch immer präsent. Ein Gespräch mit dem Architekten Christoph Ingenhoven über die Symbolkraft der Twin Towers.

Vor fast zwölf Jahren wurden sie zerstört, doch sie sind immer noch da. Nicht nur auf Aufklebern, Fahnen oder T-Shirts, sondern in unseren Köpfen: Die Twin Towers des World Trade Centers in New York. Viele, die auf die Skyline von Manhattan gucken, dürften als erstes die Lücke sehen, nach wie vor. An diesem Donnerstag hätten die beiden Türme Jubiläum gefeiert, denn vor genau 40 Jahren wurden sie eröffnet. 50.000 Menschen haben in den beiden Türmen gearbeitet, 200.000 Touristen besuchten das World Trade Center täglich.

Was machte die große Symbolkraft der Twin Towers aus? - Es war ihre Zwillingshaftigkeit, die Nähe zur Wall Street, die Lage in Manhattan im Herzen der freien Welt. Das sagt der Architekt Christoph Ingenhoven im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Er selbst hätte es richtig gefunden, die Türme nach den Anschlägen wieder aufzubauen, sagte Ingenhoven, der 2012 mit dem Internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet wurde. Alternativ hätte er sich vorstellen können, den Ground Zero unbebaut zu lassen und als Parkanlage zu gestalten.

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Christoph Ingenhoven mindestens bis zum 4. September 2013 als mp3-Audio.

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